Nachfolgend ist noch der frühere Versuch wiedergegeben, mit einem Forum eine öffentliche Diskussion über das Privateigentum an Boden zu führen.

Bereits wenige Stunden nach dem Beginn dieses Versuches wurden die wenigen Beiträge vom Betreiber des Forums entfernt. Hier die Texte, die sich noch im Cache des Browsers befanden:


Privateigentum an Grund und Boden=> Ablage. 1. Werbung für eigene Plattform. 2. Völlig unzureichender Eröffnungsbeitrag aus dem nicht klar hervorgeht, worüber genau eigentlich diskutiert werden soll. 3. Weder die Französische Revolution, noch Gott noch der Klimawandel gehören ins 2er.


Benutzeravatar Das ist vermutlich die Moderatorin der Einträge. Sie stellt sich mit einer Krone dar. Entschuldigung, das konnte keiner ahnen.


Hier die gesperrten Beiträge: (die eigenen Einträge sind rot markiert)


Privateigentum an Grund und Boden

Beitragvon mschwegler » So 13. Okt 2019, 13:39


Zufällig bin ich auf dieses Politikforum gestoßen und denke, dass ich die Leser meines Blogs endederrevolutionen.de hier einladen sollte, öffentlich einen Diskurs zu meiner Behauptung zu führen, dass das erst mit der Französischen Revolution geschaffene Recht auf Privateigentum an Boden die grundlegende Ursache für den bedrohlichen Klimawandel ist. Wenn ich übrigens vom „Privateigentum an Grund und Boden“ schreibe, so ist damit auch das „Staatseigentum an Grund und Boden“ gemeint; der Staat ist verglichen mit dem privaten Herrn lediglich ein öffentlicher Herr. Gewaltiger zwar, aber auch nur Herr. Den Grundbüchern ist egal wer dort als Eigentümer eingetragen ist.

Persönlich würde ich vermutlich auch den privaten Herrn einem öffentlichen Herrn vorziehen, wenn es um persönliche Beziehungen geht. Mir geht es um das Ende der Grundbücher überhaupt und die Möglichkeit, der Vernunft des Menschen wieder eine Stimme zu geben.


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Re: Privateigentum an Grund und Boden

Beitragvon Skull » So 13. Okt 2019, 14:33


mschwegler hat geschrieben:

(13 Oct 2019, 13:39)


Mir geht es um das Ende der Grundbücher überhaupt


Und wie dann weiter ? :?:


Abschaffung von Grundrechten, das GG im ganzen und vielleicht Anarchie ?


Wohin führen Dich Deine „vernünftigen“ Vorstellungen ?


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Re: Privateigentum an Grund und Boden

Beitrag von Tom Bombadil » So 13. Okt 2019, 14:46


Wem gehörte der Grund und Boden denn vor der Französischen Revolution?

The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.

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Re: Privateigentum an Grund und Boden

Beitragvon mschwegler » So 13. Okt 2019, 14:53


quasi Gott. Als Lehen wurde er auf Erden verwaltet.


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Re: Privateigentum an Grund und Boden

Beitragvon McKnee » So 13. Okt 2019, 14:55


Ich verstehe den Sinn des Strangs nicht. Ich darf dich zitieren: Derzeit prüfe ich, ob ein bestehendes Diskussionsforum genutzt werden kann, indem dieses mit diesem Webblog verlinkt wird. Verlinkung bedeutet, dass Webseiten miteinander verbunden werden. du willst hier diskutieren und noch dazu Leser deines Blogs hierher führen. Warum bindest du nicht direkt ein Diskussionsforum ein? Zu viel Arbeit?

Zum Thema. Du solltest erst einmal erklären, ob es dir nur um Eigentum an Boden oder Eigentum überhaupt geht. Dann den kausalen Zusammenhang mit der Rechtsposition Eigentum und Klimawandel. Zu guter letzt wären deine Lebensalternativen interessant.

Wie regelt man Wohnraum?

Wie regelt man Anbau von Lebensmitteln?

Wie regelt man z.B. auch das Halten oder Jagen von Tieren?

Wie regelt man den Abbau von Rohstoffen, die der Mensch benötigt?

Hat der Klimawandel nicht eher mit der wachsenden Bevölkerungszahl und der technologischen Entwicklung zu tun, die weitere Bedürfnisse weckt, aber auch Segen sein kann?

Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

Es ist mir egal, ob es ein Albert-Einstein-Zitat oder ein Fake ist, er könnte es gesagt und wird es gedacht haben...das reicht :D


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Re: Privateigentum an Grund und Boden

Beitragvon Tom Bombadil » So 13. Okt 2019, 14:56


mschwegler hat geschrieben:

(13 Oct 2019, 14:53)

quasi Gott. Als Lehen wurde er auf Erden verwaltet.


LOL. Und der Papst entscheidet dann, wer wo bauen darf?

The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.

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Mendoza

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Re: Privateigentum an Grund und Boden

Beitragvon Mendoza » So 13. Okt 2019, 15:06


Was erzählst du da? Es gab schon viel früher Privateigentum an Grund und Boden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Grundeigentum#Geschichte

Und was das mit dem Klimawandel zu tun haben soll ist mir schleierhaft.


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Re: Privateigentum an Grund und Boden

Beitrag von mschwegler » So 13. Okt 2019, 15:08


Zu McKnee: Oh je, müssen solche Einträge sein (→ Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten) ?

Es ist ein Versuch. Die Eröffnung eines Diskussionsforum auf der eigenen Webblog-Seite ist derzeit aus verschiedenen Gründen noch nicht möglich. Die Leserin und der Leser der Blogeinträge werden derzeit aktuell über die Hintergründe informiert. Es handelt sich um ein Buchprojekt und die Fragen sind dort ausführlich beantwortet. Der Sinn eines Diskussionsforum über dieses Thema hat grundsätzlichen Charakter. Scheinbar haben sich fast alle Menschen an etwas gewöhnt, das erst mit der Moderne in die Geschichte gekommen ist. Darüber möchte ich zum Nachdenken anregen.


Eine ausführliche Antwort zu „Mendoza“ Aussage: „es gab schon viel früher Privateigentum an Grund und Boden“ wurde überraschend gesperrt und ins Nirwana geschickt.


Anhand seines selbst angeführten Artikels https://de.wikipedia.org/wiki/Grundeigentum#Geschichte wurde seine Behauptung beantwortet. Ihm wurde erklärt, dass die Geschichte des Grundeigentums, wie in diesem Artikel beschrieben, nichts mit unserem modernen Privateigentum an Boden zu tun hat. Der Beitrag wurde jedoch ins Nirwana geleitet und der gesamte Blog entfernt.

Der kurze Ausflug in dieses Forum ist ein kleiner Beleg dafür, dass die Geschichte unserer Gesellschaft vermutlich nur von wenigen Stimmberechtigten in genügender Breite zur Kenntnis genommen wird. Doch ohne grundlegendes Wissen über die Geschichte unserer Herkunft kann das persönliche Wirken in einer staatlich verfassten Gesellschaft eine Gefahr für die Menschlichkeit innerhalb dieser Gesellschaft sein. Dass heute zunehmend einzelne Menschen behaupten, dass die Zeit der alten Geschichten in der Postmoderne vorbei seien, erschreckt in diesem Zusammenhang besonders.


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