Entfremdung einmal praktisch vorgestellt: Eine künftige Hausordnung
Nicht der Frost, die Gerichts- und Anwaltsgebühren werden Sie schon zwingen.

Es sind Freimaurer

Karl Marx benutzte den Begriff "Entfremdung" um dem Philosophen verständlich zu werden. Hier wird der Begriff einmal in der Praxis des täglichen Lebens beschrieben um deutlich zu machen, wie weit die Entfremdung des Menschen inzwischen fortgeschritten ist, denn der Begriff allein taugt nicht, um die tägliche Demütigung, die dem Einzelnen ständig widerfährt, richtig begreifen zu können. Es sind die einfachen, für viele Menschen längst gewöhnliche Dinge, die politisch betrachtet, viel einfacher taugen, das Maß der alltäglichen Entfremdung jedem Menschen klarzumachen.

Über den Rauchmelder wird auch an anderer Stelle dieses Weblogs berichtet. Dieses einache Ding drückt hervorragend eine neue Stufe der Entfremdung aus, die heute bereits die Schlafzimmer der Menschen erreicht hat. Nicht alle Menschen werden von diesem Standart der Entfremdung bisher erreicht. Es wird sich aber bereits um die Hälfte der Bundesbürger handeln. Um nicht falsch verstanden zu werden: Es geht nicht um den Rauchmelder an sich, sondern um die gesetzliche Pflicht, diese Dinger in der eigenen Wohnung zu dulden. Mehr noch, es muss nicht nur geduldet, sondern an der Decke montiert werden und selber montieren ist oft auch nicht gestattet. Das erledigen bestellte Dienstleister. Die erledigen das sogar, obwohl es Menschen geben soll, die vor Wut nicht schlafen können, wenn jemand ihnen solche Dinger in ihrem Schlafzimmer an der Decke montiert. Kaum ist der Handwerker gegangen, werden diese Dinger wieder demontiert. Ein völlig untauglicher Protest ist das allerdings; er verbleibt im Privaten.

Diese gedemütigten Menschen werden kaum mehr verstanden und könnten schreinen solange sie wollen. Vermutlich gibt es bereits Richter, die einen Antrag auf Einweisung dieser Menschen in ein Irrenhaus schnell durchwinken würden. Wir wissen es aber nicht, noch könnten wir hoffen, nutzt aber auch nichts. So muss festgestellt werden, dass diese Menschen tagtäglich gegen das Gesetz verstoßen und außerhalb im nicht mehr denkbaren Abseits leben müssen, wenn sie dieser gesetzlichen Pflicht, aus welchen Gründen auch immer, sie nicht nachkommen. Sie gehören ohnehin zur der Hälfte der Menschen in dieser Gesellschaft, die längst nicht mehr Gemeinschaft sein will: Zur Hälfte der Eigenheimbesitzer. Die können aber auch nicht mehr unter dem Bild "my home is my castle" sitzen und wirklich daran glauben. Diese Zeiten sind längst vorbei.

Es sind Lobbysten, die heute in den Parlamenten ihre Schreibtische haben und als wirksame Berater die parteipolitischen Parlamentariere mit allerlei unnützem Zeug unterhalten. Allein, dass sich Abgeordnete unterhalten lassen, ist schlimm genug. Aber es geht hier nicht um Moral, es geht um die planvolle Entfremdung, die beiden nützt, dem Lobbysten und dem Politiker. Da wäscht wahrhaft die eine Hand die andere.

Derart einfach kann in das Thema „Entfremdung des Menschen in Demokratien“ eingeführt werden.
Viele Beispiele könnten jetzt folgen und zufällig werden wenigstens drei typische Beispiele, die den Beteiligten noch zur Zustimmung vorgelegt werden, hier ausgeführt. Selbstverständlich wird über die Antworten der Beteiligten an dieser Stelle berichtet. Überhaupt ist die konsequente Veröffentlichung alltäglicher und überall als „normal“ empfundener Entfremdungswirklichkeiten das wirksamste Mittel, um den widerlichen gesellschaftlichen Lügen zu begegnen. Auch hier müsste ein Weblog, der unter einer einzigen zentralen Webadresse erreichbar und besser an anonymer Stelle aufgestellt ist, geschaffen werden. An einem weiteren Beispiel des Webportals „dieBewertung.de“ könnte Weiteres ausführlich vorgestellt werden, wie man schnell vor Gericht landet und wertvolle Lebenszeit durch die zwangsweise Beschäftigung mit den teuren Hütern der Entfremdung, den Advokaten, opfern muss. Opfern für die Entfremdung. Jeder ist gut beraten, derartige Portale zu meiden. Denn ein sehr guter Advokat, der sein Handwerk, wenn er wirklich gut sein will, beim Teufel gelernt hat, lehrt, dass man am besten selber solch ein Portal betreibt, um ohne Umschweife die Elenden, die richtig betrogen wurden und Auskunft geben, über willfährige Mitarbeite den Gerichten, zumindest aber zu einfachen und standardisierten Abmahnungen zuzuführen. Die Abmahnmafia ist bekannt. Sie ist aber alles andere als die Mafia, sie ist Gesetz. Derartige Geschäftsmodelle würde ich den Meinen natürlich ans Herz legen. Aber es soll bei drei eher harmlosen Beispielen bleiben.

1. Die doppelte Venus.
Seit Jahren sehe ich am Abend vom Schreibtisch aus die Venus. Immer bewundere ich die Abende, wenn der Blick in den Abendhimmel mir meine mir längst lieb gewordene Venus schauen lässt. Es geschah schleichend: Ist das jetzt die Venus oder ein herannahendes Flugzeug? Oft irritierte mich immer wieder der Blick zur Venus und die Liebe zu ihr litt. Die Venus ist Natur und ein Flugzeug fliegendes Symbol der ungebremsten Verbrennung fossiler Stoffe der Erde. Wut und Liebe passen einfach nicht zusammen. Die Natur schauen dürfen überwältigt auch einen alten Mensch noch wie die Kinder und deshalb ist es immer geraten, anstatt sich mit der Wut zu beschäftigen, sich der Medizin zuzuwenden. Sie ist die einzige wissenschaftliche Disziplin, die von allen politischen Bevormundungen ausgenommen werden sollte, solange sie nicht in die natürlichen Gene der Menschen eingreift und immer wissenschaftlich belegt ausschließen kann, dass Derartiges überhaupt durch ihre Anwendungen auch nur theoretisch denkbar wird: Achtung der Natur Gottes!

Der erste Besuch bei einem Augenarzt: Oh Mensch, wie weit bist du gesunken. Es war der erste besuch bei einem Arzt seit Jahrzehnten. Der Name tut nichts zu Sache und wer die Adresse aus journalistischen oder wissenschaftlichen Erwägungen will, erhält sie selbstverständlich.
Ohne Rücksprache wurden technische Untersuchungen vorgenommen. Eine Rücksprache erfolgt allerdings sofort beim Betreten der Praxis. Wer man sei, privat oder gesetzlich und so weiter. Dann wird man gebeten und später abgeholt. Weshalb über die Apparate, in die man hineinschauen soll, nicht informiert werde, darf nur vermutet, nicht aber hinterfragt werden. Das sei Routine, sie sei Auszubildende aber sie wisse, dass das mit den Kassen vereinbart wäre und bei Privatpatienten sowoeso. Da ändert ein Gespräch über die Venus überhaupt nichts. Im Gegenteil. Der Mensch ist heute gut beraten, besser jetzt nicht über die Sache mit der doppelten Venus zu berichten. Die haben heute das Recht, eine grüne Mina zu bestellen. Aus Für-und Vorsorge für den Menschen, der in einer Arztpraxis ist und scheinbar nicht begriffen hat, dass diese keine Sternwarte ist.

Über die erste Unverschämtheit kann mit der ersten Begegnung des Facharztes der Augenheilkunde berichtet werden. Als dieser Augenarzt die hinterleuchtete Buchstabentafel einschaltete, die wohl immer in mehreren Metern aufgestellt zur Standardausstattung einer Augenarztpraxis gehört, offenbarte er den bis heute erreichten Stand der Entfremdung: "Die unterste Reihe der Buchstaben zuerst" Weshalb ich sie lesen solle? Ich sprach doch schon über mein Anliegen: Die doppelte Venus. Es ist auch hier so, ich sehe die kleinen Buchstaben nur doppelt, zwar dicht nebeneinander, aber deshalb müsse ich raten. Die wiederholten Ausführungen über das Phänomen einer doppelten Venus blieben unerhört. Unerhört dagegen war die Frage des Augenarztes nach dem Führerschein. Zwei Brillen könnten helfen und die technischen Angaben zur Herstellung der Gläser kostete knapp 300 Euro. Das erfuhr ich jedoch erst, als die Rechnung dieses Augenarztes später mit der Post zugestellt wurde. Genau 15 Minuten waren vergangen, als der Zettel mit den Daten ausgefüllt war. Eine Beantwortung der Frage, weshalb die Venus von mir doppelt gesehen wird, stand nicht auf dem Zettel.

Im nachfolgenden allseits bekannten 2. Der abgebrochene Zahn 3. Ein Bewerber für das Amt eines Samtgemeindedirektors

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