Nichtstaatliche Netzwerke

Internet(z)

Das Internet hat bekanntlich keinen Eigentümer. Gemeinsam mit der freien Software GNU und dem Betriebssystem Linux könnte dieses Netzwerk einmal einen organisatorischen Rahmen für eine Zukunft in Gleichheit und Freiheit bilden und müsste dafür nur wenig umgestaltet werden. Diese Idee soll zwar mit dem Troyanischen Pferd „ Internetprotokoll IPv6“, das von privaten Interessenverbänden gezielt gefördert und eingesetzt wird und das IPv4 zugunsten privater Interessen auch ersetzen wird, aber noch konnte sich dieses Protokoll IPv6 nicht gänzlich durchsetzen.

Ein gemeinsamer Zugang für alle nichtstaatlichen Netzwerke sollte eingerichtet werden. Eine gemeinsame Domäne, vielleicht mit dem Titel „nichtstaaliche Netzwerke“ ,für die mehrere Zugänge vorgehalten werden. Als Domäne_1, _2 usw. bezeichnet, sollten diese untereinander stets synchronisiert werden, so dass unter einer Adresse alle nichtstaatlichen Netzwerke und Organisationen weltweit unter Verwendung eines einheitlichen Layouts erreicht werden. Träger der Zugänge könnten z.B. Universitäten sein. Aber auch Privatpersonen, die vom Geist und der Zukunft eines weltumfassenden GNU-Netzwerks, das unter einer „General Public License“ weiter entwickelt wird und von der Möglichkeit, gemeinsam eine freie Welt zu schaffen, überzeugt sind, sollten hier tätig werden. Verantwortliche schließen nach und nach in allen Ländern Verträge mit den Internetprovidern ab (Primärseite) und gewähren auf der anderen Seite den nichtstaatlichen Netzwerkern unter völlig anderen Bedingungen, gegründet auf das persönliche Versprechen und auf Vertrauen, Datenspeicher mit einem Datenzugang basierend auf dem freien FTProtokoll an.

Die erforderlichen Gebühren auf der Primärseite werden aus Steuermitteln finanziert oder – falls der politische Wille nicht da ist -unter allen Beteiligten der nichtstaatlichen Netzwerke aufgeteilt.

Keine Werbung, keine Anmache, basierend allein auf Texten, die mit Textbrowsern gelesen werden können. Zu Letzterem noch ein wichtiger Hinweis:

Die Texte von endederrevolutionen.de werden derzeit nach und nach händisch verändert. Alle unnötigen Tags werden entfernt, so dass mit einem Minimum an notwendigen Zeichen die Texte mit jedem Browser gelesen werden können. Jedes Zeichen, das über das Internet(z) übertragen wird, verbraucht elektrische Arbeit. Zu bequem diese Arbeit händisch zu erbringen, bedient sich der politische Mensch der Natur. Die Tatsache, dass heute die Energiemenge, die für den Betrieb des Internets umgesetzt wird der Energiemenge entspricht, die für den weltweiten Flugverkehr vor der Corona-Pandemie aufgebracht werden musste, ist allein schon Grund, auch hier nachhaltig zu handeln. Hier ist mehr denn je die menschliche Vernunft gefordert: Der kalte und tödliche Wind, der vom Paradies her weht und den Walter Benjamin Fortschritt nannte, könnte in einen warmen Wind des Lebens verwandelt werden, wenn in der Beziehung „Technik und Natur“ die Menschen, die guten Willens sind, eingreifen und künftig gestalten: Der Mensch als Maß aller Dinge, das aber bewusst erlebt werden muss und in jedem Moment dieser Überzeugung das Politische ausschließt.
Ein Internet(z) könnte anders und menschlich unter dem Primat der Achtung der Natur entwickelt und technisch umgesetzt werden.

Netzwerk Stadtentwicklung

Wem gehört die Stadt?“. Seit Jahren tobt der Kampf um die Stadt und inzwischen nehmen sich sogar staatlich eingerichtete Organisationen dieser Frage an, politisieren damit aber lediglich das Naturrecht auf Wohnen.

Die Frage kann aber nur im bürgerlichen Staat auf der Straße entschieden werden. Der Slogan der 68er „macht kaputt, was euch kaputt macht“ war erfolgreich, solange glasklar war, dass es sich um die Sache selbst, niemals aber um den Menschen handelt. Die gegenwärtige Diskussion um das Naturrecht „Meinungsfreiheit“ erläutert die Sache: Kein Mensch, der sich aus aktuellem Anlass schützen will (->Selbstbestimmungsrecht), würde an einer öffentlichen Massendemonstration gegen die Corona-Maßnahmen teilnehmen. Das Selbstbestimmungsrecht selber würde ein vernünftiger Mensch deshalb aber keinesfalls und niemals in Frage stellen. Nur der Protestant stellt dieses in Frage. Denn anders, als diese Friedensverfertiger meinen, handelt der Demonstrierende wahrhaft verantwortungsvoll. Wenn er im Wartesaal des Krankenhauses zusammen mit zehn anderen, die wie er an dem Virus erkrankt sind, jetzt um eines von lediglich zehn verfügbaren Beatmungsbetten ansteht, wird er die Hand heben und erklären, dass er wartet und die anderen, die nicht mit ihm demonstriert haben, die Betten zuerst belegen sollen.

Das Recht verbiete das! Nur noch mit diesem, ihrem ureigenen Argument des Gehorsams gegenüber der Obrigkeit, werden ihre ideologischen politischen Meinungsmacher einwenden. „Du kennst die Menschen nicht “ und die übrigen Politiker werden dasselbe hinterher brüllen, denn sie müssen befürchten, dass noch mehr Menschen bei Matthäus lesen und sich überzeugen lassen. Sie wären allemal ihrer Macht beraubt. Nicht nur, weil die Ersten die Letzten sind, und die Letzten die Ersten sein werden (Mt 19,29-30), sondern zu Lebzeiten der Geringste unter den Schwestern und Brüder künftig viel mehr beachtet wird. Oder bei denen, die in der Hoffnung, dass sich am Ende ihr Glauben durchsetzen werde, zeitgleich mit Luther, Knecht Jesus Christus, weit die schreckliche Entwicklung der bürgerlichen Geschichte voraussahen.

Im ersten Allerweltsfilm ist das Urteil der Richterin am Ende des Films bemerkenswert und jeder sollte sich das Urteil einprägen. Es ist ein Beleg dafür, dass das Subjekt der bürgerlichen Revolution das Bürgerliche Gesetzbuch ist und diese Revolution soll, folgt man den Exponenten der bürgerlichen Gesellschaft, noch lange anhalten. „Wir haben eine Niederlage erlitten“; der Advokat aber irrt. Die Kläger haben gesiegt. Der Advokat allein hat verloren. Die Kläger müssen ihn trotzdem bezahlen! Das bestimmt das bürgerliche Recht. Hier machen sie eine Ausnahme von der bürgerliche Logik des quid pro quo, die ansonsten immer gilt. Die Kläger haben gesiegt über das herrschende Recht. Die Wahrheit ist, dass die zugesagte Außendämmung zum Zeitpunkt der Rechtsprechung nicht erfolgt war und diese konnte unter den Gesichtspunkten der menschlichen Vernunft auch in Zukunft ausgeschlossen werden. Dafür war nicht nur der Hinweis, dass die Fassade bereits neu hergestellt wurde entscheidend, sondern auch das offene Bekenntnis der geschwätzigen Immobilienverkäufer gegenüber den Kaufinteressenten, dass eine Außendämmung gar nie geplant gewesen wäre. Trotzdem entschied diese Richterin als Teil des staatlichen Netzwerkes „Exekutive“, dem sowohl die Legislative als auch die Judikative im bürgerlichen Staat zwingend angehören, anders.

Dieses nach dem Wahrheitskriterium Verum quia factum, das einzigartig von Giambattista Vico aufgestellt und universelle Gültigkeit in einer natürlichen Welt hat, bescherte den Klägern den Sieg. Wenn diese Kläger*innen im Gegensatz zur Richterin wahrhaftig sind, können sie das Urteil nicht anerkennen. Aus dieser Nicht-Anerkennung resultiert der Sieg, denn aus dieser Nicht-Anerkennung entsteht erst jene Dialektik, ohne die ein wirkliches Werden gar nicht gedacht werden kann.

Überall geht es inzwischen um die Stadt, um das Land, um den Boden. Die zwölf Artikeln der Bauern aus dem Jahr 1525 haben eine Dialektik in Gang gesetzt, die nach fast 500 Jahre endlich zur Reife gekommen ist: Nichts wird den Umschlag in eine höhere Form, in der die Allmende wieder hergestellt und die Obrigkeit durch allgemeine Gesetze in klare Schranken verwiesen wird (->Zivilgesellschaft) noch verhindern können. Die Menschen auf den Straßen werden in dieser postmodernen Phase lernen und den Druck wieder erhöhen. Es gab in Hamburg Zeiten, in denen kein Porsche-Fahrer sich getraut hätte, sein Auto im Schanzenviertel in Hamburg abzustellen. Der Kampf um die Flora, symbolträchtig wie der Porsche, muss neu aufgenommen werden, wenn die Richterin auch in Zukunft keine Anerkennung erfahren soll. Es geht um den Kampf um die Wahrheit. (Konkrete Netzwerke, wie der Bauverein Freiburg, sollen demnächst hier vorgestellt werden)

Netzwerk freier Handel

Mit Kaffee fing es an. Beachtenswert und bedenklich ist, dass die Aktivisten der 70er Jahre, die außerparlamentarischen Oppositionellen, die nicht der Verlockung des Gangs durch die Institutionen gefolgt sind, heute Objekte des Sensenmannes sind; sie sterben aus. Der Sieg und der Reichtum einzelner Bürger scheint ewiglich zu gelten, wie das ihr Imperator Napoleon vorausgesagt hat. Bevor die Nacht einbricht, müssen wir uns der nichtstaatlichen Netzwerke nicht nur erinnern, sondern unsere ganze verbliebene Kraft in die Erneuerung stecken, damit die Hoffnungen der Bauern weitergegeben wird: „Geschlagen ziehen wir nach Haus, die Enkel fechten´s besser aus“. Vor allem müssen wir den Enkeln zeigen, woran sie den wirklichen Faschisten erkennen. Dieser kommt inzwischen gesittet daher und unsere Kinder berichten wohl darüber. Ob die Enkel trotz der massiven Belagerung ebenfalls die Hoffnung nicht aufgeben und ihn auch künftig klar erkennen, den Faschisten; der heute als Politiker auftritt und sagt, dass in einem Rechtsstaat Hausbesetzungen leerer Häuser der Suche nach Wohnraum schadet.

Überlegungen und Geschäftsideen, wie ein emmisionsfreier Warenhandel , sind geeignet, andere Menschen anzustiften, damit diese ebenfalls Teil eines weltweiten Netzwerkes werden, in dem Menschen, denen die saubere Luft bei all ihren Unternehmungen wichtiger ist als das Unternehmen selber, das Gut wichtiger als die Güter, zusammenfinden, um ebenfalls als Vorboten einer zivilen Gesellschaft zu wirken.

Netzwerk der Lohnarbeiter

Ein politischer Wahlsieg, der dazu führen könnte, dass das Sachenrecht bezüglich der Bodenfrage geändert wird und der Boden künftig keine Sache und damit nicht mehr das Eigentum von Menschen sein kann, löst die Frage der Abhängigkeit der Lohnarbeiter von den Kapitaleignern, von ihren Herren, nicht. Deshalb ist ein Netzwerk, in dem sich Lohnarbeiter unter den Prämissen nichtstaatlicher Netzwerke zusammenschließen, außerordentlich notwendig, um die Befreiung des Menschen aus dem Diktat fremdbestimmter Arbeit, ebenfalls voranzubringen und zu diskutieren. Die Gewerkschaftsbewegung ist zusammen mit der Bewegung sozialdemokratischer Parteien eine der Hauptursachen für den historischen Erfolg des Standes der Bürger und der Herrschaft ihres Götzen Staats. Netzknoten dieses Netzwerkes bilden z.B. die Gleichheit der Arbeit. So entsprechen 5 Stunden Arbeit an einem Dachstuhl gleich 5 Stunden Arbeit im Unterricht zur physikalischen Deutung des Auftriebs von Körpern in Flüssigkeiten. Basta.

Netzwerk Bildung

Über dieses Netzwerk wurde im allgemeinen Rahmen von Netzwerken bereits nachgedacht. Dieses Netzwerk ist außerordentlich wichtig, weil es gleichermaßen, wie die Sorge um die Zukunft dieses Planeten, hier um die Zukunft der Nachgeborenen geht, in der es keine staatlich verordnete Bildung mehr geben darf. Gerade was die Bildung des Menschen anbelangt, treten die protestantischen Erzieher, ob als Mensch oder als Professor, besonders aggressiv auf. Ihr System beginnt mit Jean-Jacques Rousseau, ihrem Dienstleister, Erzieher und Hausphilosophen.
Jeder kann seinen Erziehungsroman "Emile" lesen; ein Zeugnis der Erziehung zum natürlichen Führertum: "Bringt ihn in einen Kreis anderer Kinder und lasst ihn gewähren. Ihr werdet bald sehen, welches das wahrhaft gebildetste ist und sich der Vollkommenheit dieses Alters am meisten nähert. Unter den Stadtkindern ist keines gewandter als er; aber er übertrifft sie alle an Stärke. Mit den Bauernkinder nimmt er es an Stärke auf, während er ihnen an Gewandtheit überlegen ist. Über alles, was nicht über die kindliche Fassungskraft hinausgeht, schließt, urteilt und sieht besser voraus als sie alle. Gilt es etwas zu unternehmen, zu laufen, zu springen, schwere Gegenstände aus dem Weg zu schaffen, Wasser aufzuheben, Entfernungen zu schätzen, Spiele zu erfinden, Preise davonzutragen, dann gewinnt es fast den Anschein, also ob sich die Natur seinen Befehlen füge, so leicht weiß er alles seinem Willen zu unterwerfen. Er ist zur Leitung und Führung seiner Spielgefährden wie geschaffen; das dazu nötige Recht und die Autorität werden bei ihm durch Talent und Erfahrung ersetzt. Gebt ihm jedes beliebige Kleid, jeden beliebigen Namen, darauf kommt wenig an, er wird sich überall zum Führer, zum Haupt der anderen aufwerfen; sie werden stets seine Überlegenheit herausfühlen. Ohne befehlen zu wollen, wird er der Herr sein; und sie werden, ohne sich darüber klar zu werden, gehorchen" Seite 280, J.J.Rousseau, Émile, Anaconda 2010. Der freie Mensch bildet sich aber besser selber, anstatt sich mit derartigen Unmenschen zu beschäftigen. Allein die Quellen des Wissens werden dafür von menschlichen Netzwerker*innen didaktisch aufbereitet und sollten in einem umfassenden offenen Curriculum, dem Werkstätten, Bühnen und Bauernhöfe angehören, ihn denen Heranwachsende ihrer natürlichen Neugierde folgen können. Keine Lehrer, sondern Tutoren: Dramaturgen, Theaterschaffende, Physiker, Handwerker, Menschen guten Willens, wirken als Netzwerker*innen und Professor*innen. In Zeitfenstern, die mit Wochen- und Projektplänen ein gemeinsames Haus Bildung gestalten. Schule als gemeinschaftliches Haus und Begegnungsstätte von Jugendlichen und Erwachsenen: Ohne Noten und ohne Obrigkeiten.

Jeder Mensch, der sich weitgehend selbst gebildet hat und nicht nur ausgebildet wurde, erkennt in politischen Menschen, ob sie nun Spahn, Karrenberger, Gabriel, ob sie grün, rot oder gar nicht menschlich erst daherkommen, hervorragende Unpersönlichkeiten, die ihren Job erledigen und im Besonderen persönlicher Ausdruck des staatlichen Bildungssystem sind. Noch einmal sei deshalb auf Amos Komensky und auf sein Hauptwerk „De rerum humanarun emendatione consultatio catholica“ hingewisen, das Comenius kurz vor dem Ende des Dreißigjährigen Krieges verfasste und diesen Gedanken, dass Bildung allein der Verbesserung der menschlichen Verhältnisse zu dienen habe, zum ersten Mal in der Geschichte formuliert hat. Seine Herleitung überzeugt: Wenn alle Menschen gleich sind, weil sie in gleicher Weise von Gott geschaffen wurden, dann müssen alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht die gleichen Bildungsmöglichkeiten erhalten. Hieraus folgt ein pansophisches Verständnis von Wissen: „Alle, Alles auf alle erdenkliche Weise“, soll praktisch und theoretisch in einer Schule, einer „lieblichen Stätte der Menschlichkeit“ erworben werden, auf der durch Gott begründeten Grundlage der Gleichheit der Menschen .

Weil der Schule dieser Sinn, mitunter jedweder Sinn, abhanden gekommen ist, fürchtete der amerikanische Medienpädagoge Neil Postman „The End of Education“, dass in dieses Vakuum von Sinnlosigkeit die falschen Götter Einlass finden und nach dem „Verschwinden der Kindheit“ sowie einem „Sich-zu-Tode-Amüsieren“ die Schulen alleine noch Arbeitsvorbereitungsanstalten darstellen: Ein Verbrechen an den Kindern und Jugendlichen. Populär sind inzwischen Videos, die aus gut bürgerlicher Sicht ("von wem ist das"?) einiges durchaus richtig publizieren. Sie treffen aber noch nicht den Kern: Es ist Sache der Gemeinschaft der Eltern und Tutoren, die Rahmenbedingungen von Kindergarten und Schule zu gestalten. Der Staat hat allein die geforderten Ressourcen bereit zu stellen. Keinesfalls hat er das Recht, Kinder und Jugendliche zu benoten. Die Schule könnte sich als Vorbote einer neuen zivilen Gesellschaft hervorragend profilieren, als eine liebliche Stätte der Menschlichkeit.


Netzwerk der Freien und Gleichen

Dieses Netzwerk sollte erstmalig gegründet werden. Die Verbreitung des Schöpfungswillens, dass alle Menschen in der Analogie „ Deus sive Natura“ wahrhaft gleich sein sollen, bedarf eines Netzwerkes der politischen und gesellschaftlichen Aufklärung. Der bürgerlichen Aufklärung, die mit der Moderne und mit Auschwitz, Hiroshima und Nagasaki gescheitert ist und endete und als Postmoderne sich neu formieren möchte, sollte eine zivile Aufklärung gegenübergestellt werden, die aus der bisherigen Geschichte der bürgerlichen Gesellschaft, ihrer Errungenschaften und ihrer Verbrechen, Schlüsse zieht und diese Erfahrungen und Belege in ein zukünftiges verändertes System der Rechte einbringen kann. Ihre Netzknoten sind die Gleichheit der Menschen in ihren Verkehrsbeziehungen. Weitere Netzknoten bilden das Prinzip der Subsidiarität, die Förderung der Subsistenzwirtschaftenu.v.m.

Das Netzwerk katholische Kirche

Dieses Netzwerk besteht bekanntlich seit nahezu zwei Jahrtausenden und ist bei vielen Menschen zurecht in Verruf geraten. Es müsste sich radikal reformieren. Keinesfalls aber im Sinne der Reformatoren des 15. und 16. Jahrhunderts, das ein Verbrechen darstellte und im Protestantismus heute weltweit lebendig und nach wie vor grausam wirksam ist. Die katholische Kirche müsste vom Paulinismus völlig befreit werden, was aber lediglich einer Umkehr bedarf. Eine Umkehr, die mit den Evangelien nach Matthäus und Lukas (mit Ausnahme seiner Apostelgeschichte) einen Weg weist. Um ein im Sinne des Katholizismus wahrhaftes weltumfassendes nichtstaatliches Netzwerk (das altgriechische Adjektiv καθολικός katholikós bedeutet allumfassend') wieder zu werden, müssten sämtliche Staatskirchenverträge (Konkordate) gekündigt werden. Im Mittelpunkt ihres Wirkens stände das Apostolat (Paulus war kein Apostel) und die Betreuung kirchlicher Organisationen, wie etwas der Pfadfinder, der Sportjugend, der Unterhalt von Kindergärten und Schulen sowie von Seminaren und Vieles mehr.

Solange die katholische Kirche am Dogma der alleinseligmachenden Kirche festhält, ist sie immer natürlicher und fester Bestandteil nichtstaatlicher Netzwerke.


(Die Inhalte zu den nichtstaatlichen Netzwerken werden immer wieder ergänzt und erweitert. Was tun? Die Mitwirkung am Aufbau dieser Netzwerke beantwortet die aktuelle und wichtige Frage)



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