Kinder träumen anders. Gerne hören sie Geschichten. Vorlesen ist oft der erste Imperativ, den Kinder aussprechen, bevor sie in die Besonderheiten der Grammatik eingeführt und nach dem zauberwort gefragt werden.
Es wäre interessant, wir könnten Reinhard Lakomy noch fragen, wie er die Vermarktung seiner Lieder heute sieht? Jedenfalls verbietet die Tochter von Reinhard Lakomy die Verwendung des Textes vom Schneemann auf einer Webseite von endederrevolutionen.de: ..."Keinesfalls erlaube ich Ihnen, den Liedtext von
"Selbstverständlich lösche ich den Link und verlasse den Traumzauberbaum." "Ich möchte Sie keinesfalls verletzen."
Im kommerziellen Album des Traumzauberbaums sang zauberhaft damals noch Veronika Fischer. Auch sie lebte in der DDR. Anders als die übrigen Titel des Albums hat sie ihren Titel selber hochgeladen und - vermutlich - nicht den kommerzielle Werbestrategen ihren Titel auf youtube zum Anhören überlassen, die informationstechnisch raffiniert die angewählten Titel im Album zu dümmlichen Nachfolgelieder vom "Traumzauberbaum" eigenmächtig verlinken. Er geht um den Kommerz, nicht um die Kinder. Vermutlich geht es Veronika Fischer allein um die Kinder. Dort aber stört nicht nur die Werbung, auf die Veronika Fischer keinen Einfluss hat. Das geht aber nicht wenn Kinder zuhören. Ich werde bei ihr nachfragen, ob ich ihre Mondsilbertaufe auf meinen Server herunterladen darf, ob sie mir die Rechte im Sinne der GPL übergibt.