Es sind nicht die Klassenunterschiede,


die gibt es und daran darf nicht gezweifelt werden. Es kümmert auch nicht, dass die Anderen diese lieber als Unterschiede von Schichten interpretieren wollen und den Arbeiter gemeinsam mit dem Fabrikherrn gerne als Tennis- oder, was nun ständig der Fall ist, als Tarifpartner sehen wollen. Es gäbe keine Klassen mehr. Das sehen sie so und da sollten wir uns nicht einmischen; oft spielen wir doch gar kein Tennis.

Die Lehre vom Klassenkampf ist wichtig und jeder sollte sie studieren. Die Klassen werden sich auflösen, daran glauben wir. Nicht weil wir politisch glauben sondern weil wir an die Gerechtigkeit glauben, die es nicht gibt.

Sie wird es nicht geben solange es Klassen gibt. Daran ändert ihr Schichtenmodell auch nichts, es ist nur gemein, protestantisch, würde ich jetzt am Liebsten sagen.



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