wird durch das Schwert umkommen.
Kehren Sie schleunigst um, die Türen hinter Ihnen schließen sich.
Es sind gottlose Bürger. Begreifen Sie es, bitte. Einer der Seinen Hans Filbinger kam, wie viele andere erst Jahre später im wirklichen Leben des Nachkriegsdeutschland wieder an und wollte wieder ein Leben führen, das er vor dem Zweiten Weltkrieg geführt hatte. Als ginge ihn die Barbarei der Faschisten im Grunde nichts an, er sprach doch nur Recht. Er war aktiv und beruflich gebunden mit dem Schwur auf den Führer. Jahrelang gehorchter er dem Römerbrief und schwor auf die Verfassungen, wenn diese nur sicher von den Oberen geschrieben war. Er führte wieder das Leben, das er vor dem großen Krieg geführt hatte im normalen bürgerlichen Leben. Er hoffte wohl, wie viele der Seinen auf "Pie Jesu", auf einen barmerzigen Gott, auf den sie alle im Angesicht der schrecklichen Barbarei hoffen wollten, den es aber nie gab. Das Leben, das er nach seiner Enttarnung führte, war objektiv betrachtet nicht einmal ein Gesichtsverlust für einen Bürger. Es entsprach jenem Janusgesicht, das jeder Bürger sein eigen nennt und gerne betont, dass die Gedanken frei sind. Es aber war identisch mit seinen Oberen. Unter Bürger gibt es keinen Gott und einer, der die „Die Erhebung der Seele zu Gott durch die Betrachtung der erschaffenen Dinge“, wie dies Albert Einstein seinen Kampf gegen den würfelnden Gott mit dem Chaos der Quantenphysik zwar seinen Glauben nicht verlor, doch immerhin dafür sorgte, dass mit seinem Zuspruch zu Baruch de Spiniozas "Deus sive natura" auch er die Wissenschaft in ein ausgewogenes Verhältnis zur Theologie gesetzt hat. Das störte die Barbaren der Bürger nicht. Sie nahmen wieder andächtig den Inhalt vom Miserere mei Deus zur Kenntnis und wurden nicht einmal nachdenklich in Bezug auf ihr berufliches Wirken: Befehl ist Befehl: "Wasche mich weiter von meiner Missetat und reinige mich von meiner Sünde." Heute ergreifen sie in Massen das Schwert, loben die Arbeitsplätze, die in den Militärfabriken neu geschaffen werden und nehmen für die kommenden Schlachtopfer sogar eine staatlich geregelte Inflation in Kauf und schließen Deflationsüberlegungen als wohlstandsgefährdende subversive Gedankenwelt definitiv aus. Ihnen dient das bürgerliche Gesetz, dem sie alles Menschliche unterworfen haben: Es gilt der Befehl, danach steht Ihnen der Rechtsweg offen. Arme, geschlagene geistige Idioten. Es wird Zeit, dass die letzte Phase in der Epoche des Fachismus endet, dann enden auch die Schwerter und nicht mehr ist mit dem Schwachsinn "Schwerter zu Pflugscharen", weil der Boden zu heiß geworden ist, auf denen sich für die Massen der Menschen in dieser Welt es noch eine normales Feld zu pflügen gäbe.
Einer der Ihren war zum Beispiel dieser Roland Freisler, der war doch Mensch aus Fleisch und Blut. Den gab es wirklich und er führte ein ganz normales bürgerliches Leben. Die Politiker und viele Humanisten und Bürger des Dritten Reiches haben ihn akzeptiert, dekoriert und Lobreden über ihn gehalten. Alle in den staatlichen Verwaltung angestellten und verbeamteten Helfer dienten ihm, besoldeten ihn.