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Die Geschichte vermittelt mit einfachen und verständlichen Worten, weshalb das Vertrauen eine Verfassungsnorm werden muss.

Das Umfeld wird deshalb vorab beschrieben. Handelnde Personen: Ein narzisstischer Richter, eine Wohnungseigentümergemeinschaft, eine angeblich kranke Frau, ein Amtsgericht und diverse Anwälte. Wie der narzisstische Richter heißt ist egal, es gibt sie zuhauf; er ist idealtypisch, wie das gerne akademisch ausgedrückt wird. Er trug einen Doktorhut. Ob das von Bedeutung ist kann nicht sicher festgestellt werden, aber er wird nützlich gewesen sein. Ein Doktorhut taugt bei manchen Menschen, einen Narzissmus nach außen zu spülen, der davor sicher im Innern verborgen schien. Ein Anwalt, der besser nicht genannt wird, verriet das Unheimliche, dass dieser narzisstische Mensch innerhalb des Amtsgerichts als Dr. Dämlich unter vorgehaltener Hand bezeichnet wird. Das kann nicht belegt werden, endederrevolutionen.de war nicht dabei und hält auch nie die Hand vor; das tun gebildete Bürger und das sind Gerüchte. Aber in diesem Fall erleichtert das Gerücht die Wahrheitsfindung wie der Doktorhut nützt. In dieser Geschichte wird keiner diffamiert, das tun in dieser Geschichte die Anwälte unter vorgehaltener Hand. Endederrevolutionen.de hält ihn auch nicht für dämlich, er erkennt in ihm einen typischen Richter im bundesdeutschen Rechtsstaat; er verkörpert sozusagen den Rechtsstaat. Klar gäbe es noch Richter im Format eines Charles-Lous de Secondat, die wären heute aber die Ausnahme. Das ist richtig. Mit den heutigen Richterinnen und Richtern sieht man aber besser ordentlich hinein in das Innere der bürgerlichen Gesellschaft. Mit dem Innern der bürgerlichen Gesellschaft, wollen aufrichtige Menschen besser nichts zu tun haben. Das geht aber nicht. Sie sind darin gefangen. Seit Geburt sind sie gefangen; sie können nichts für ihre Geburt. Vielleicht spricht man deshalb gerne von einer Erbsünde: Geboren in einer bürgerlich verfassten Gesellschaft, in der man ab dem ersten Atemzug einer Obrigkeit zu dienen hat. Indem diese Menschen die Obrigkeit ablehnen, bestätigen sie die Sünde; da ist kein Entrinnen.

In dieser bürgerlichen Gesellschaft wird unter den Teppich gekehrt. Da lebt man privat; keiner soll das Elend sehen. Ein Hauen und Stechen, da ist was los. Man sollte dazu übergehen, der bürgerlichen Gesellschaft ihre eigene Melodie vorzusingen. Dann besteht die Chance, dass sie irgendwann in Resonanz verfällt und anfängt zu tanzen, rhythmisch schwingend: Ein Versuch ist es wert.

Alle Aktenzeichen werden hier veröffentlicht. Namen werden weggelassen. Auf Wunsch wird das Original versendet. Ob das ist mit dem Grundrecht auf Meinungsfreiheit geschützt ist, kann auch nicht mehr gesichert gesagt werden; die Zeiten haben sich geändert. Das mit den Grundrechten ist vorbei und das mit der Rechtsstaatlichkeit auch. Genauer: Im postmodernen Faschismus passiert alles rechtsstaatlich. Auch die Vernunft und die Logik werden auf rechtsstaatlichem Weg suspendiert. Der Veröffentlichung dieses Weges dient diese wahre Geschichte. Wer ahnt, dass die Verbreitung von Tatsachen, die durch einen deutschen Richter mit Doktorhut generiert wurden und lückenlos dokumentiert werden, dass diese Verbreitung geeignet ist, endederrevolutionen.de unter das Strafgesetzbuch zu zwingen [zum Beispiel zur Anwendung des §90a (Verunglimpfung des Staates)], soll bitte endederrevolutionen.de warnen. Wir stehen hoffentlich zusammen und bleiben aufrichtig.

Es begann harmlos mit einer Hausgemeinschaft, die juristisch aber eine Eigentümergemeinschaft ist. Im Vertrauen sollte von der juristischen Form abgesehen werden. Es wäre auch ungerecht zugegangen: Die eine Eigentümerpartei hatte 2/3, die andere 1/3 Miteigentumsanteile. Das wäre einseitig und müsste fortan gut bürgerlich verlaufen: Als der Herr und der Knecht wäre alles ausgemacht, denn das Land, auf dem das Haus stand, war nicht herrenlos: Es war Privateigentum. Ein eigenes Gesetzeswerk wurde dafür sogar für diesen besonderen Fall geschaffen. Eine Perversion, die auch der bürgerlichen Gesellschaft eigen ist. Pasolini verstand es hervorragend, diese Perversionen darzustellen. Diese Perversion hat einen eigenen Namen im Begriff der Eigentümergemeinschaft. Diese ist natürlich keine Gemeinschaft, sie ist eine staatlich verordnete Zwangsvereinigung.

Formal ist da alles kleinschrittig festgelegt. Der Begriff „kleinschrittig“ wird in der Sonderschul-Pädagogik gerne verwendet. Mit den Miteigentumsanteilen sind die Stimmrechte festgelegt. Der Geldsack muss Oberhaupt bleiben, wo kämen wir denn sonst hin. Klar eröffnet das Recht allen Beteiligten einen Sandkasten, in dem sie sich als erwachsene Kinder tummeln können. Weshalb da ein paar Kinder Roben anhaben, obwohl sie doch ahnen könnten, dass sie dort auch mit Schmuddelkindern versehentlich sandeln könnten, versteht keiner. Entscheidend ist, dass am Ende immer jeder weiß, wer der Herr und wer der Knecht ist. An das gemeinsame Sandeln wollen sie sich später im Gericht nicht mehr erinnern, obwohl die Roben noch sandig sind.

Gerecht sollte es auf dem Grund und Boden dieser Geschichte zugehen. Der entscheidende Teil der Geschichte begann im Herbst 1994. Früher sagte man den Menschen, die nach Gerechtigkeit dürsteten: „Geh doch rüber“. Das ging im Herbst 1994 nicht mehr. Die von drüben kamen seit einigen Jahren jetzt rüber. Eine sozialistische Alternative war ausgeschlossen. Eine katholische Alternative ist nie ausgeschlossen. Deshalb läuft jetzt alles in dieser WEG gesittet ab. Hausgemeinschaft ade. Ein wahrer Katholik kennt keine Kompromisse. Zwar ist in dieser Zwangsgemeinschaft überhaupt kein Katholik, aber die leser von endederrevolutionen.de verstehen, was gemeint ist.

Wäre das Vertrauen durch die Verfassung geschützt gewesen, wäre alles anders verlaufen.

Ohne diesen ausdrücklichen Schutz lief es im Vertrauen zunächst auch sehr gut. Für die ersten 15 Jahre kann das behauptet werden. Dann kotzte das Pferd. Vor einem kotzenden Pferd wird in einer bürgerlich verfassten Gesellschaft immer gewarnt. Hier hat es gekotzt und das kotzende Pferd kann studiert werden.

Angeblich wurde die Frau krank. Man müsse selber einmal psychisch krank werden, erst dann könne man das verstehen: Also krank, wie sie angeblich war, lief sie eines Tages zu einem Anwalt. Sie muss den besten Anwalt erwischt haben. Dieser war außerordentlich erfolgreich und nahm die Hausgemeinschaft auseinander. Dafür hätte man natürlich kein Anwalt sein müssen, um das in einer bürgerlich verfassten Gesellschaft zu leisten. Das kann jeder Depp, der lesen kann. Deppen können manchmal sehr gut lesen, weil sie sich nicht ablenken lassen. Die lesen konzentriert und schreiben, was sie wollen. Sagt einer zu ihnen, „das ist nicht wahr, was du Depp da schreibst“, dann grinst dieser Depp dich an, wie nur Deppen grinsen können und sagt, dass er das dürfe. „Das erlaubt das Gesetz!“ Hier verrät sich aber der Depp, weil er bisher verschwiegen hat, dass er das Recht studiert hat. Mancher Leser wird einwenden, dass auch Deppen das Recht studieren können. Dies wird hier aber ausdrücklich ausgeschlossen: Deppen können nichts dafür, dass sie Deppen sind; sie stehen unter dem besonderen Schutz der Menschen, falls diese eine menschliche und keine juristische Gemeinschaft bilden. Der Depp in dieser Geschichte entlarvte sich wirklich, dass er bisher der angeblich kranken Frau zuliebe den Deppen gespielt hat. Weshalb er aber auch die Lügen der angeblich kranken Frau aufgeschrieben und vorgetragen hat, darauf antwortet der Depp nicht, der jetzt aber kein Depp mehr, sondern ein Anwalt ist; er darf jetzt nicht mehr als Depp bezeichnet werden. Logisch.

Ob sie sich freute, kann nicht festgestellt werden. In einer wahren Geschichte dürfen Meinungen keinen Platz haben.Können kranke Menschen sich freuen? Eine interessante medizinische Frage, aber sie gehört hier nicht her. Auch muss daran erinnert werden, dass andere Menschen lediglich behauptet haben, dass sie krank ist; das tut deshalb überhaupt nichts zur Sache. Sachlich ist, dass der Anwalt Tausende verdiente, die andere natürlich Tausende verloren haben; hier herrscht Gleichgewicht: Des einen Freud, des andern Leid. Sie bekam nichts. Wenn sie krank ist, wird sie das gar nicht bemerkt haben. Sie verlor nur Vertrauen. Vertrauen kostet nichts. Das hat sie nicht begriffen. Da gilt kein quid pro quo.

Die Gerichte gaben an, sie könnten nicht anders. Das ist soweit durchaus richtig. Wir leben in einem Rechtsstaat. Das ist im postmodernen Faschismus aber anders, als die Philosophen sich das vorstellten. Erinnern wir uns: Kant hatte einen Lehrstuhl in Königsberg für Logik. Ab jetzt geht es logisch weiter.

Nicht logisch, sondern persönlich kam es zu einem Ortstermin, weil der, den die Anwälte angeblich innerhalb des Amtsgerichts als Dr. Dämlich bezeichnen, das so angeordnet hat. Während der Begegnung wirkte er merkwürdig. Nicht weil er keine Robe anhatte und so unsicher wirkte, sondern weil er Recht haben wollte, obwohl doch das Grundstück, auf das er sich eingeladen hatte, gar keinen Ort darstellt, auf dem Recht gesprochen wird; der konnte wohl nicht anders: Das bereits ergangene Urteil einer Frau Richterin binde ihn nicht. Diese Frau hatte auch einen Doktorhut auf. Vielleicht konnte er das nicht ertragen; sein Hut sollte wohl größer wirken, weil er sich darunter zur Schau stellte (Anlage: Urteil des Amtsgericht vom 22.01.1993, 610a II 8/92). Stellte eine Richterin fest, „daß das Parken auf dem Grundstück einer besonderen Erlaubnis bedarf“, (..) „um zu verhindern, daß das Grundstück durch parkende Autos zugestellt oder verschandelt wird“ so stellte der Richter mit seinem Doktorhut fest, „dass die Nutzung des gepflasterten Vorplatzes zum Abstellen von Fahrzeugen nicht gemeinschaftswidrig ist. Er setzte sich durch und die alte Hausordnung wurde auch gleich kassiert. Jetzt wird dort geparkt und wenn die Enkelkinder auf dem gepflasterten Vorplatz spielen wollen demonstriert die Frau, die angeblich krank sein soll, was Autos sind. Die Kinder interessiert das nicht, die spielen eben woanders. Weshalb Autos dort parken und sie nicht spielen dürfen, verstehen die Kinder nicht. Das weiß nur das Recht, das im Namen des Volkes gesprochen hat.

Dieser Richterspruch dient lediglich zu geflissentlichen Einführung.

Beim zweiten Akt mit demselben Richter, schrieb dieser in sein Urteil, dass die Beklagten die ihnen zur Last gelegten Eigenmächtigkeiten nicht durchgeführt hätten. Die Beklagten aber haben gar keinen Zweifel gelassen, dass sie die zur Last gelegten Eigenmächtigkeiten durchgeführt haben. Kein Problem sagte die Anwältin nachdem das Urteil im Namen des Volkes gesprochen war. Sie gehörte einer großen Anwaltskanzlei an und vergaß nie darauf hinzuweisen, dass ihre Kosten in diesen großflächigen Räumen groß wären. Wir gehen in Berufung; mit der klaren Rechtslage sei dass eine sichere Nummer. Sie strahlte. Später strahlte sie nicht mehr. Das Landgericht lehnte die Berufung wegen zu geringem Beschwer ab. Der Richter mit dem Doktorhut hatte die Beschwer mit exakt 600 € festgelegt, die Beschwer hätte mindestens 601 € betragen müssen. Und nun? Ja nichts und nun. Bezahlen sie, ich kann nichts dafür. (Anlage Schreiben Ritthaler).

Das war dann doch eine Nummer größer, also wurde eine juristische Fachmeinung eingeholt. Ein BGH-Anwalt sprach Klartext. Das Rechtsmittel der Tatsachenberichtigung sei versäumt worden. Die Anwältin wollte davon nichts wissen. So dämlich wie gerüchteweise behauptet wird der Doktorhut nicht gewesen sein. So ist das auf hoher See und alles ist also im normalen Bereich. Kassiert haben Gericht und die Anwältin. Es traf aber Gottseidank keine Armen.

Jetzt zum Finale, was zu beweisen war: Wieder traf es diesen Herrn, der einen Doktorhut aufhat. Was jetzt folgt ist kaum zu glauben. Es muss geglaubt werden, weil die Belege vorliegen. Diesmal wurde die Geschichte eingeleitet von dem, der das Gerücht in die Welt trug. Einer der WEG-Hausbewohner war für den Gasbezug zuständig und wollte dem Verwalter fragen, was er mit einer Nachforderung eines Gasproviders machen solle. Nichts, sagte dieser, er sei inzwischen der Verwalter. So übernahm er die Sache, was ja auch ordentlich war. Jedenfalls könnte man das meinen, wenn es diesen Doktorhut nicht geben würde.

Wie es dazu kam, dass ausgerechnet dieser vom Gericht bestellt wurde, um auch in dieser Sache Recht zu sprechen, wissen nicht nur die Götter. Der Verwalter war Jurist, der Doktorhut auch, was also sollte passieren? Sie begegneten sich ständig im Gericht. Was passierte ist nur in einem faschistischen Staat denkbar, deshalb muss der Fall öffentlich werden, solange das noch geht. Juristisch war zunächst alles schnell gelaufen. In der 1. Instanz obsiegte der Doktorhut, der Gasprovider ging in Berufung und es kam in der 2. Instanz zum Vergleich fifty-fifty. Der Verwalter informierte wohl den Bewohner, dass er selbstverständlich den Widerspruch des Gasproviders nicht akzeptieren werde. Er muss sich an das Gerücht, der Doktorhut würde Dr. Dämlich genannt werden, nicht erinnert haben; er war sich sicher. Ob der Bewohner das in Ordnung fände, fragte er nicht. Außer Spesen nichts gewesen. Die Spesenrechnung reichte knapp ein Jahr später der Verwalter gegenüber dem Bewohner ein. Er war kein Verwalter mehr, war alt und längst im Rentenalter. Warum er die Spesenrechnung nicht an die neue Verwaltung einreichte, weiß der Schepperle. Ob seine Rente knapp war oder was ihn sonst bewegte dem Bewohner des Hauses, der für den Gaseinkauf zuständig war, eine ordentliche Rechnung zu schicken; endederrevolutionen.de weiß es nicht, der Hausbewohner auch nicht. Er schrieb dem ehemaligen Verwalter ausführlich und ordentlich: Im Alter sei man wohl vergesslich; das aber sei menschlich. Tatsache ist, dass er eigenmächtig diesen Streit vor Gericht führte; er bestand doch darauf, er sei der Verwalter. Ob der Bewohner vor Gericht gezogen wäre kann ausgeschlossen werden: Spätestens wenn klar gewesen wäre, dass der Richter diesen Doktorhut auf hat, wäre er der Forderung des Gasproviders sofort gefolgt. Ein sei ein gebranntes Kind und hätte das Feuer gescheut. So hat das der Bewohner zwar nicht geschrieben. Er schrieb nur höflich, dass die Eigentümergemeinschaft die Sache regeln müsse, nicht er. Das wiederum sah der alte Verwalter anders. Er wird sich um das Gerücht nicht weiter gekümmert haben, denn jetzt kamen beide, Richter und Verwalter, zum Finale: Alfred Sohn-Rethel zeigte überzeugend, dass im Faschismus die wesentlichen Entscheidungen informell geregelt werden. Für die Form sorgen anschließend die Juristen: Der Verwalter klagte. Der Bewohner sagte, dass er keinen Auftrag dem Verwalter gegeben habe und der Doktorhut erließ einen klaren und eindeutigen Beschluss. Der Hausbewohner müsse beweisen, dass er den Verwalter nicht beauftragt habe. Dieser fragte bei endederrevolutionen.de nach, welche Bedeutung der Begriff „dämlich“ eigentlich habe.

Beide berieten die Angelegenheit und kamen zum Schluss, dass dieses Rechtsproblem nur das oberste Gericht lösen könne; wir leben doch in einem Rechtsstaat. Die Anlage BGH mögen die Leserinnen und Leser zur Kenntnis nehmen.

Mehr zufällig wurde dem Bewohner mitgeteilt, dass er aufpassen solle. Er solle auf die Beschwer achten. Vielleicht stimmt es ja, dass das Irrationale doch noch einmal vor einem Gericht von Richtern, die keinen Doktorhut aufhaben, verhandelt wird. Das Grundrecht auf „rechtliches Gehör“ sei doch durch die Verfassung geschützt. Gilt das aber auch noch nach dem Urteil vom 10. April 2020? Endederrevolutionen.de ist sich sicher: Kümmere dich um das Abseits. Der Bewohner hofft noch; so verschieden sind Menschen.

Aus informationstechnischen Gründen wird dieser Text vorab öffentlich zugänglich gesichert; er wird noch mit den amtlichen Belegen ergänzt.

Der Vorfall scheint harmlos. Aber gerade hierin liegt die Gefahr. In Abwandlung des Zitats, dass historische Phänomene sich zweimal ereignen, das erste mal als Tragödie, das zweite Mal als Farce, darf nicht dazu führen ,dass der Farce gegenüber der Tragödie der Vorzug gegeben wird.

Die Farce tötet noch mehr.