Startseite

Spielzeuge des Teufels

Alle Kinder spielen gern.

Wir müssen die Erde als liebliche Stätte der Kinder erhalten. Nur darum bittet der Autor von endederrevolutionen; wir müssen die Revolution endlich beenden, sonst ist es zu spät. Lang lebe der Teddybär.
Nicht nur, dass keine Computer in ein Kinder- und Jugendzimmer gehören, auch ein Internetanschluss hat da nichts zu suchen und ob und wie ist allein eine Entscheidung der Mutter. Gut, auch eine Entscheidung des Vaters, wenn sich Vater und Mutter vorbehaltlos der Liebe hingeben. Der Autor von endederrevolutionen entwickelt derzeit ein Internet, basierend auf dem klassischen Telefonnetz, das in Deutschland inzwischen größtenteils abgeschaltet wurde. Er wird es ausführlich vorstellen, wenn sich die politischen Verhältnisse ändern.

Ein Internetz könnte völlig anders gestaltet werden, so dass die für den Unterhalt notwendige Energie, die diesem System heute weltweit zugeführt wird, deutlich und signifikant sinken könnte.

Betrieben werden weltweit oft noch zwei Netze, das von früher bekannte Telefonnetz und ein Internet(z). Das Telefonnetz ist anders aufgebaut als das sich immer noch weiter entwickelnde Internetz. Es waren militärische Vorgaben, die in der Zeit des „kalten Kriegs“ zunächst zur Entwicklung und zum Aufbau eines dezentralen Kommunikationsnetzes für das Militär, dem Arpanet, führten. Nach dem Ende des Kalten Kriegs wurde das Arpanet aufgegeben und die Technologie dieses Netzes bildete die Basis für den dezentralen Aufbau des heutigen Internet. Ähnlich wie die Entwicklung der Textsprache des Internets, die durch die zunächst auf die "westlichen Ländern beschränkte gewünschte Zusammenarbeit von Universitäten und Organisationen vom CERN in der Schweiz entwickelt wurde, könnten künftige Webseiten mit wenigen Zeichen übertragen werden. Der Textbrowser, der am Anfang dieser verheißungsvollen Entwicklung stand, hätte genügt. Andere Technologien hätten Bilder, Töne und Videos wesentlich sparsamer einen vernünftigen Komfort bieten können. Wieder aber bilden Verwertungsinteressen der Wirtschaft einen Komfort, der allein auf die Bequemlichkeit einer Mehrheit von Menschen abgestimmt ist und gezielte Manipulationsabsichten des Kommerz die Gründe eines verhängnisvollen Fortschritts, der in der natürlichen Bilanz eines Anteils von 280 ppm Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre, der jahrtausendelang das natürliche Gleichgewicht im Kohlenstoffkreislauf des Planeten Erde ausdrückte und, in der messtechnisch längst nachgewisen, ein CO2-Ausgleich nicht mehr möglich ist.

Der Stoffwechsel der Natur spielte bei der Entwicklung dieser Technologie keine Rolle. Nie spielt der Stoffwechsel der Natur bei den Friedensverfertigern eine Rolle. Es wäre durchaus möglich gewesen, das Internet vernünftig und mit überlegt geplanten Basisstationen (Serverstationen), die bei den Universitäten weltweit angelegt und als Dienstleister von nichtstaatlichen und nichtkommerzielle Netzwerken die Entwicklung der technischen Infrastruktur hätten koordinieren können. Auch die Verwaltung des Internets, die sich die Vereinigten Staaten von Amerika trotz zahlreicher Bemühungen einer Internationalisierung vorbehalten, hätte dezentralisiert werden und die Hegemonie der USA in diesem Netz beenden können. Die Wurzel des Kalten Krieges wurde mit der Sicherung des Managements der Root-Server aufrechterhalten.

Mit einem Minimum an Energieumsatz und ohne die Notwendigkeit, fossile Stoffe zu verbrennen, hätten wir heute ein Informationssystem gemeinsam mit dem energiearmen Telefonsystem schaffen können, das eine völlig andere Zukunft gehabt hätte. Das sich aber aus kommerziellen Interessen entwickelte und heute bestehende Internet hat keine Chance auf Bestand: Die Erhaltung der lebensnotwendigen Natur für die Menschen weltweit schließt das aus. Aber solange das irrationale System herrscht, wird sich nichts ändern.

Bereits mit dem Telefonnetz waren Datendienste möglich. Mittels sogenannter Modems konnten digitale Daten zwischen Telefonteilnehmern, mit Datenbanken und anderen Anbietern ausgetauscht werden. Das Telefonnetz hatte gegenüber dem Internet(z) einen entscheidenden Vorteil: Es benötigte extrem viel weniger Energiezufuhr als das Internet(z). Selbst wenn das Starkstromnetz ausfiel, das Telefonnetz funktionierte unabhängig davon. Wenn ein Datendienst gewünscht wurde, konnte ein Modem an die Telefonleitung angeschlossen und nach der Nutzung eines Datendienstes sofort wieder ausgeschaltet werden. Man darf durchaus behaupten, das Telefonnetz war „umweltverträglich“.

Ganz abträglich der Natur hingegen ist das bestehende Internet, in das in Deutschland bereits der Telefondienst mittels voice over ip vollständig integriert wurde. Die Unternehmen waren aus vielerlei Gründen an diesem Netz interessiert und eine Vielzahl von Geschäftsmodellen basieren auf umfangreichen Datenbanken, die dieses System für die kommerzielle Nutzung geschaffen hat und die ständig von den Unternehmen manipuliert werden.

Der einfache Mensch braucht diese Datendienste nicht und wollte er einmal auf Datenbanken, etwa auf eine Enzyklopädie, auf wissenschaftliche Arbeiten oder andere Datendienste zugreifen, böte ihm das File Transport Protokoll (FTP, zu Deutsch Datenübertragungsprotokoll) das dafür notwendige Mittel. Der sogenannte Download würde etwas länger dauern, aber dieses Zeitargument kann mittels spezieller Techniken wie z.B. dem Einsatz sogenannter Proxy-Server beschleunigt werden und damit einigermaßen weitgehend entkräftet werden. Gut, das Hamsterrad der Arbeit würde gebremst, die Verbrennung natürlicher Ressourcen aber würde gemindert. Rund um die Uhr müssen für den Fall, dass der Telefondienst funktionieren soll, die für den Betrieb erforderlichen elektrischen Geräte ständig eingeschaltet und betrieben werden. Gigantische elektrische Leistungen müssen für den Betrieb dieses Netzes heute zur Verfügung gestellt werden.

Anders, als das verbindungsorientierte und auf elektrische Stromstärke und Spannung aufgebaute analoge Telefonnetz, ist das Internet auf Protokollen aufgebaut, deren digitalen Inhalte aber ebenfalls in der elektrischen Form von Stromstärke und Spannung oder in der Form von Licht „An-Aus“ auf Glasfasern übertragen werden. Auf der Grundlage eines Zeichensatzes werden lesbare und verständliche Zeichen in sogenannte 7-Bit-Aus-Ein-Spannungsfolgen, ähnlich dem Morsecode, umgewandelt. Das bekannte und für das Internet typische @-Zeichen hat zum Beispiel die Spannungsfolge Ein-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus, das binär als 1000000 geschrieben und als Spannungscode des Zeichens @ weltweit von allen Rechnersystemen erkannt wird. Verständlich an diesem einfachen Beispiel ist, dass der Takt eine zentrale Rolle zwischen Sender und Empfänger spielt, ansonsten die Ein- und Aus-Zustände der Spannungen auf der elektrischen Leitung gar nicht erfasst werden könnten. Diese Spannungscodes können auf elektrischen Leitungen nicht direkt übertragen werden. Für die Übertragung auf Leitungen werden deshalb diese abschließend in einen auf die Leitung abgestimmten Leitungscode umgewandelt. Jetzt können auch die alten Telefonleitungen die digitalen Aus-Ein-Datenfolgen übertragen. Ein typisches Beispiel dafür ist die sogenannte letzte Meile im Internet(z).

Für unterschiedliche Dienste im Internet werden unterschiedliche Protokolle benutzt. Zum Beispiel wird das Simple Mail Transfer Protocol (SMTP, auf Deutsch etwa Einfaches E-Mail-Transportprotokoll) zum Austausch von E-Mails in Computernetzen benötigt. Sollen z.B. die Texte von endederrevolutionen.de gelesen werden, müssen die dafür verwendeten Geräte in der Lage sein, das Hypertext Transfer Protokoll (HTTP, auf Deutsch etwa Übertragungsprotokoll für Daten verschiedener Art) auszuwerten. Es gibt viele Protokolle und es wäre überhaupt kein Problem, wenigstens diese Protokolle zu regulieren.
Sie erinnern sich: Netflix! Weshalb kümmern wir uns nicht um ein Gesetz, das dafür sorgt, dass ein derartiges energiehungriges Protokoll blockiert wird? Das ginge ganz einfach über die Router, die notwendig sind, damit dieses Internet überhaupt funktioniert. Haben die Nutzer von Netflix das Recht, für ihre egoistischen Interessen unser gemeinsames Klima aufzuheizen? Was sind das für Interessen? Weshalb öffnen Menschen ihre Haustür wenn die Pest anklopft? Weshalb müssen sich Menschen dem Takt unterwerfen, den dieses Internet ihnen vorgibt, wenn sie telefonisch miteinander nur telefonieren wollen?

Es gäbe viel darüber zu schreiben. Wegen dem Klimawandel drängt die Zeit, aber die Politiker handeln nicht. Im Gegenteil: Sie finanzieren mit Steuern die digitalen Infrastrukturen weiter und verbrennen dafür im hohen Maß fossile Stoffe. Oft wären die Lösungen zur Reduzierung der Verbrennung fossiler Stoffe sehr einfach und selbst in einem Land, in dem die Häuser oft geheizt werden müssen, wäre ein klimaneutraler Stoffwechsel des Menschen mit der Natur möglich. So wäre es ein Lösungsansatz, dass jeder Mensch diejenige Energiemenge unentgeltlich zugeteilt bekommt, die er für die Beheizung eines Raumes seiner Wohnung braucht, um die Kälte draußen zu halten. Die gute alte Küche könnte wie früher allein wieder beheizt werden. Nicht in Zeiten einer Virus-Epidemie; da wäre der Rückgriff auf natürliche Ressourcen der Natur gerechtfertigt und mehrere Räume könnten in solchen Zeiten beheizt werden. Diesen Eingriff in die Ressourcen der Natur würde die Natur allemal wieder ausgleichen, wenn die Epidemie vorbei ist.

Heute gleicht die Postmoderne selber einer Epidemie, die aber nicht einem Virus, sondern diesem Bazillus Kapital geschuldet ist. Die massenhaften Informationen, die das heutige Internet zur Verfügung steht, dienen der Entfaltung des Bazillus und der Langeweile eines sinnlosen Lebens.

Würden alle Energiemengen, die über die notwendigsten Energiemengen, die der Einzelne unbedingt zu einem gesunden Leben braucht, von ihm auch bezahlt werden müssen, ein Anfang wäre geschafft. Die Arbeit ist zeitintensiv und kostenaufwendig, wolle man jedes Kohlenstoffdioxidmolekül, das bei dieser zusätzlichen Verbrennung entsteht, wieder in eine feste Kohlenstoffverbindung binden. Die Menschen würden sich bei dieser Arbeit erinnern, dass es Jahrmillionen gedauert hat, bis Pflanzen sich zu Kohlenstoffverbindungen derart verdichteten, dass sie als Brennstoff nutzbar gemacht werden konnten. Angesichts dieses Preises überlegt sich der Einzelne, ob der diesen Brennstoff für egoistische Zwecke und Interessen über Gebühr verbrennt.

Es wäre Vieles so einfach. Die Menschen in den Industrieländern müssen sich bescheiden. Die Menschen außerhalb dieser Länder bescheiden sich größtenteils schon immer, die haben keine Wahl. Aber bereits Milliarden von Menschen haben heute eine Wahl und die meisten von ihnen genießen ein hohes Maß an Konsumfreiheit. Sie könnten die drohende Gefahr erkennen, die seit der Jahrhundertwende zum bürgerlich-protestantischem Zeitalter im Jahr um 1800 begonnen hat. Der Mensch hat einen freien Willen. Er wäre frei, vernünftig zu handeln. Vernünftiges Handeln ist heute, ohne ein radikal bescheidenes Lebens willentlich zu führen, nicht mehr möglich. Wir leben gemeinsam auf diesem Planeten und einen zweiten gibt es nicht. Wer im Wissen um das herrschende Ungleichgewicht im Stoffwechsel der Natur sich heute nicht entscheidet, wer willenlos - De servo arbitrio – im Vertrauen auf einen Gnadengott oder gar keinen Gott weiter über das Notwendigste hinaus konsumiert, folgt willenlos und naiv der Ideologie des Übermenschen.

„De libero arbitrio“ bedeutet, dass sich der Mensch für oder gegen Gott entscheiden kann. Er kann sich gegen Gott entscheiden und den Mensch als Maß aller Dinge setzen. Aber egal wie der Einzelne sich entscheidet, er sitzt in der Klemme, denn er könnte logisch Gott nicht für tot erklären. Und diejenigen, die sich für Gott entscheiden, können ihn nicht logisch als wahr erklären. Letztere aber können anders als die ersteren Gott suchen. Dafür brauchen sie einen Plan oder einen Kompass, der die Richtung anzeigt, in der sie Gott suchen. Der Weg wird steinig und entbehrungsreich sein, denn diejenigen, die sich vor ihnen für diesen Weg entschieden haben, zeugen seit Jahrhunderten davon. Erstere brauchen nichts. Sie können ein selbstgefälliges bequemes Leben führen. Der Klimawandel wird sie nicht stören.

(wird fortgesetzt)