Das bürgerliche Vertragsrecht

Die Aufklärung über das bürgerliche Vertragsrecht, einer angeblich beidseitigen freien Willenserklärung, wird demnächst geschrieben. Solide soll darüber geschrieben werden.

Vorab, und jeder kann es selber wissen: Eine beidseitige freie Willenserklärung kann es nur unter sozial Gleichen geben.

Der als albern zu bezeichnende Hinweis von Politologen, Verträge habe es schon immer gegeben, sieht von der Geschichte ab: Der bürgerliche Vertrag unterstellt lediglich eine juristische Gleichheit der Bürger, die auf dem Fundament sozialer Ungleichheit mit der Französischen Revolution gegründet wurde und heute wie kein anders (Un)Gut von den vermögenden Bürgern bewahrt wird. Schlimmer noch: Stets wird die soziale Ungleichheit größer, aber irgendwann wird die Vermögensschere zuschnappen. Das Ende der Revolutionen ist erreicht.

Diese Vermögensschere langsam schließen zu wollen, wie das eine sogenannte politische Linke versucht, gleicht einem Bittsteller, der am Tisch des Reichen steht und wartet auf das, was er übrig lässt. Armselig.

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