Wer ist Dieter?
Wer ist Paul?

Alle kennen Dieter. Er war um 1940, also inmitten der faschistischen Phase der bürgerlich verfassten Gesellschaften, sehr beliebt.
Über Paul erfahren die Leser*innen zum ersten Mal auf dieser Webseite und besser sollte über beide Namen, Peter und Paul, berichtet werden.
Der Name Dieter steht für einen Politiker, der lügt. Fast alle haben in den Jahren um 1940 gelogen, doch wer einem Dieter widersprach, wurde im Dorf oder sogar in mancher Stadt geschnitten und oft aus der Gemeinschaft völlig ausgestoßen. Deshalb folgten sie aus Angst blind und gehorsam dem Dieter. Heute ist das anders und nicht mehr alle Politiker lügen. Es scheint, dass das Grundgesetz unseres Landes viele Dieters verändert hat und sie der Gruppe der Dieters den Rücken zugekehrt haben. Nicht aber alle Dieters haben sich verändert und mit der Würde der anderen tun sich die Dieters noch besonders schwer. Das wird von vielen Menschen die guten Willens sind natürlich gesehen. Aber viele Gutmenschen sehen das nicht. Sie glauben an das Gute, sind wissenschaftlich blind und erkennen das Gut nicht.

In der Vermessenheit, dass sie wissen was gut ist, vergehen sie sich an Mitmenschen. Sie behaupten sich und verlangen, dass Politiker zu ihren Knechten werden sollen und ihr Gutdünken zu verwirklichen haben: De servo arbitrio.

Es wird noch über einige wichtige Gruppen von Menschen berichtet werden. Das gibt es die wichtige Gruppe der Herberts und eine völlig heteroge Gruppe, die den Namen des Heiligen Thomas trägt. Eine Gruppe, die höchste Konzentration und vor allem wissenschaftliches Vermögen voraussetzt, den in dieser Gruppe, obwohl sich ihre Gruppenmitglieder unversöhnlich im Grunde gegenüberstehen, wird geglaubt. Eine sehr spannende Gruppe, in der die Menschen, die auf den Namen Thomas getauft wurden, leidenschaftlich um das Gut streiten. Nicht alle streiten leidenschaftlich in dieser Gruppe um das Gut, einige unter ihnen streiten um die Güter. Diese Dümmlinge verstehen den Unterschied nicht.

Es ist immer allein Sache der Sünder, wie sie mit all dem Wissen leben wollen. Hier zum Verständnis ein einfaches politisches Beispiel dafür, dass zu jedem Politiker, der lügt, ein konkretes Gesicht gehört und so könnten viele Gesichter namentlich genannt werden. Alle haben ihre Gründe, weshalb sie lügen. Der Name Dieter steht allein für die Gruppe von Politikern, die nicht ertragen können, dass in einer Gruppe von Menschen das Vertrauen herrscht und nicht sie herrschen. Vertrauen, ein Wort, das diese Politiker nicht ertragen können und jegliches Vertrauen durch Verfahren ersetzen wollen, mit dem sie besser zurecht kommen, weil in einem klaren Verfahren Vertrauen keine Rolle mehr spielt. Das Verfahren ist ihre Hochburg und sie sind Experten für die Geschäftsordnungen. Da bleibt das Vertrauen besser draußen:

Der CSU-Politiker Gerd Müller gilt als wahrhafter Politiker, der CSU-Politiker Andreas Scheuer nicht. Dieser Politiker lügt. Das hat der Manager so direkt nicht gesagt, das durfte er nicht, das verbietet das Recht. Eine Prozessflut wäre über ihn hereingebrochen, denn jetzt müsste er diese Behauptung beweisen.

So ist das in einem bürgerlichen Rechtsstaat. Der Geschäftsführer der Gemeinschaftsfirma Autoticket, Volker Schneble, wird auf die Wahrheit nicht bestehen, wenn er in diesem Staat in Frieden leben will und allen sagt: Herr Scheuer lügt. Zwar weiß nicht nur er, was damals gesagt wurde, auch andere sind im Besitz der Wahrheit und kennen die Wahrheit. Aber alle sind notwendigerweise im politischen Geschäft. Das einzige denkbare Wahrheitskriterium, das Giambattista Vico bereits im frühen 18. Jahrhundert den Bürgerlichen mit auf den Weg gab und er mit seiner Erkenntnistheorie dem jüdischen falschen Politiker und Gründer der Christenheit Paulus in aller Schärfe damit entgegentrat, werden sie nicht anwenden und zur Praxis verhelfen. Sonst wäre eine neue, eine zivile Gesellschaft angebrochen. So einfach aber wäre der Übergang, doch Volker Schneble darf nicht darauf vertrauen, dass die anderen, die mit ihm waren, wie er bei der Wahrheit bleiben. Wahrheit lohnt sich im bürgerlichen Staate nicht, jedenfalls nicht, wenn es um bare Münzen geht.

Die Namen Peter und Paul stehen für die Menschen, die nie als Politiker taugen. Sie taugen nicht, weil sie oft bereits als Kinder die Faszination der Lüge entdeckt haben und heute gar nicht mehr ohne die Lüge leben können. Sie unterscheiden sich: Paul bildet die ärmere Gruppe. Sie leidet zeitlebends unter Depressionen, die schubweise bei den einzelnen Angehörigen dieser Gruppe auftritt und jedem, der dem Antlitz eines dieser Menschen gegenübertritt, einen Schrecken einjagt.
Dieser Gruppe von Menschen ist nicht zu helfen, den Menschen dieser Gruppe kann man nur vergeben. Die Menschen dieser Gruppe separieren sich und leben unter ihresgleichen; sie haben keine Freunde. Sie sind für Freundschaften unfähig und bevorzugen, wenn sie mit ihren Lügen nicht allein leben wollen, die bürgerliche Ehe, die auf den Vertrag, keinesfalls aber auf das Vertrauen gegründet ist. Es ist immer besser, mit dieser Gruppe von Menschen nicht zu reden. Das aber setzt ein Erkennen der Gesichter der Angehörigen dieser Gruppe voraus, das nur sicher ist, wenn man die Liebe zur Wahrheit von Kind auf gelernt hat. Jedes Gespräch mit Pauls, mit konkreten Gesichtern von Menschen dieser Gruppe, birgt die Gefahr, dass ihre Kranheit ansteckt und der Wahrheitsliebende selber die Lüge als etwas faszinierendes erkennen könnte. So wie dieser Paulus, der Namensgeber dieser Gruppe von Menschen, diese Faszination erkannt hat und sogar eine Religion daraus machte.
Peter hingegen ist anders. Auch er ist nicht Politiker. Er ist Mensch.

Peter heißt der reichere Part der Gruppe verlogener Menschen. Ihre Gruppre ist geprägt von nur einer Lüge, die deshalb Lebenslüge genannt wird. Als absolutes Souverän sollte Petrus Gott auf Erden vertreten. Das hat der schlimmste Lügner Paulus, der wie berichtet Politiker und unmenschlich war, verkündet, wie Politiker, wenn sie besonders sind, immer gern verkünden, etwa wie Hitler oder Mussolini das perfekt beherrschten; aalglatte Politiker.
Erasmus von Rotterdam ermahnte Martin Luther, dass er an allem, was den Klerus betraf, kritisieren solle, aber weiterhin das einzige damals herrschende Souverän, den Pontifx Maximus, in Rom anerkennen müsse. Als höchstes Souverän kam allein ihm das Herrschaftsmittel der Exkommunikation zu, das viele Fürsten im Zaum hielt und nicht nur Heinrich, der den Gang nach Canossa gegangen ist. Luther hörte nicht auf ihn. Er hörte auf die Fürsten und empfahl, die Bauern zu töten.
Wir wissen nicht, ob damals zu Beginn des 16. Jahrhunderts der Papst Luther nach den Bauernkriegen als Verantwortlichen exkommuniziert hätte. Aber wir wissen, dass die Bürger dafür sorgten, dass dieses Herrschaftsmittel abgeschafft wurde. Das geschah aber nach der Zeit, in der Erasmus von Rotterdamm das Maß der Vernunft war. Als mit Luther und seiner Reformation ein anderes Maß in die Erde gepflanzt wurde und danach über knapp 300 Jahre Wurzeln trieb, brach der Schrecken der Lebenslüge der Befallenen der Peters pünktlich am 31. März 1804 als Code Napoleon durch die Erde. Im noblen Gewand und reich ausgestattet mit Gütern erschien der Leibhaftige, inzwischen zur Moderne Gereifte, als Lichtträger auf und trat unter die Menschen.

Die Moderne war, durch die List Luzifers, nicht mehr als Herrschaft von Menschen über Menschen, sondern in Form der Herrschaft des Bürgerlichen Gesetzbuches gekennzeichnet, mit der sich Luzifer die Herrschaft über die Menschen sicherte. Luzifer ist kein Gott, Luzifer ist die Negation Gottes. Er ist die Dunkelheit, die für alle Menschen eintritt, wenn die Natur sich weiter verändert und die Erde für die Menschen nicht mehr bewohnbar ist. Gott, der Herr auch über Luzifer, braucht die Menschen nicht. Ich wiederhole: Gott ist barmherzig, deshalb hat er den Menschen mit einem freien Willen -De libero arbitrio- ausgestattet. Gott ist großartig, er überlässt in seiner Barmherzigkeit allein dem Menschen die Entscheidung für oder wider ihn. Wenn der Mensch sich für Luzifer, für die Güter, entscheidet, mischt er sich nicht ein: Gott liebt die Menschen.

Alle Begründungen, weshalb das Recht auf Eigentum an Grund und Boden abgeschafft werden muss, können mit dem Hinweis erklärt werden, dass bis in die Zeit des 16. Jahrhunderts die Lebenslüge der Peters notwendig war, um das Gut der Menschen zu sichern.
Spätestens aber mit Luther, Knecht Jesus Christus, wurde klar, dass mit der volonté général protestantischer Fürsten ein Schrecken über die Menschen kam. Noch zu Lebzeiten der beiden seelenverwandten und natürlichen Freunde Erasmus von Rotterdam und Thomas Morus bekam der Schrecken mit Heinrich VIII. ein Gesicht und Thomas Morus wie auch seinem Kardinal Fisher wurde der Kopf abgeschlagen und exakt im Jahr 1600, dem Ende des Zeitalters der Reformation, fiel dieser Schrecken mit dem grausamen Tod auf dem Scheiterhaufen, den Giordano Bruno besteigen musste, über die ganze Erde und wurde Lebenslüge vieler modernen Menschen, die eine Aporie bei allen Menschen guten Willens auslöste und bis heute anhält. So waren es nur noch wenige Jahre bis der Dreißigjährige Krieg ausbrach, der ganz Europa verwüstete und heute unsere Zeit noch fest im Griff hat.

Die Fürsten mussten abtreten. Die Drahtzieher und Seilschaften der Bürger, die all diese Schrecken noch heute auslösen, blieben. Bis sich die Zeiten wieder ändern gilt deshalb:

Wo der Bürger aufhört, da erst beginnt der Mensch. (Michael Schwegler)

(wird fortgesetzt)

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