Eine These

Seit der letzten großen Finanzkrise fallen die Zinsen ins Bodenlose.
Negative Schuldzinsen bedeuten, dass mehr Geld zurückfließt als aufgenommen wird. Auch Anlagen mit Null Prozent Verzinsung bedeuten, falls es eine Inflationsrate gibt, die positiv ausfällt, einen Kaufkraftverlust des angelegten Geldes. Reich jedenfalls kann keiner mehr werden, wenn er sein Geld der Bank gibt und im Vertrauen, dass die Bank die Sache regelt, auf fremdbestimmte Arbeit verzichten kann und sich dieser entzieht, um seine Würde zu bewahren. Verkehrte Welt. Man könnte aber auch sagen, normalisierte Welt: Jeder wird jetzt zur Spekulation oder in den Kommerz oder meist in Beides gezwungen, wenn er sein Geldvermögen retten will. Mit einer Ausnahme vielleicht: Mit der Investition in den Grund und Boden dieses Planeten könnte er sein Vermögen sichern, spekulieren, dass Gott seine Schöpfung an der Börse handelt oder dass die Menschen auf diesem Grund und Boden in Not geraten. Wunderliche Zeiten.

Das muss nicht sein. Es gibt doch diese längst weltweit installierten bürgerlichen Regierungen.

Die aktuellen Maßnahmen der bürgerlichen Regierungen sind geeignet, massenhaft Menschen den Banken zuzutreiben. Sie brauchen Kredite, um ihre Gläubiger künftig noch bedienen zu können.
Falls es nicht gelingt die Menschen vor der Schuldenfalle zu bewahren, in die sie unverschuldet, verursacht durch die Pandemie und die Gesetze, geraten, werden sie leichte Beute für die Banken. Die Zirkulation von Geld zu Mehrgeld wäre zumindest für die Banken erst einmal wieder angeschoben und die Anleger bekämen wieder wie gewohnt Zinsen. Wie gewohnt könnte wieder zuhause, während die Sportschau läuft, der erforderliche Kontostand ausgerechnet werden, mit dem es sich wieder ohne Arbeit leben lässt. Die Frage, auf wessen Kosten sich leben lässt, hätte zwar schon immer gestellt werden können. Aber hierin sind und waren sich schon immer alle Politiker einig: Darüber spricht man nicht, das geziehmt sich einfach nicht und egal, wer einen Staat regiert. Hierin verbirgt sich der Kern des bürgerlichen Denkens. Hierin waren sich die Bürger und die Sozialdemokraten immer einig und wer sich hier nicht einig war, stand einfach nur draußen und "wollte da rein"

Herr Schröder, sagt man, habe an den Toren zum Kanzleramt lauthals geschrien, am Tor gerüttelt und wollte da rein. Die Geschichte danach, was anschließend passierte, muss auf enderderrevolutionen.de nicht erzählt werden. Darüber berichten die bürgerlichen Medien in all ihren Publikationen gerne und mit Recht: Spott auf die Sozialdemokratie.
Nur der deutsche Michel wundert sich.

Diesen Menschen wäre mit einem bedingungslosen Grundeinkommen immer geholfen. Sie hätten langfristig ihr Leben auf die ihnen zur Verfügung gestellten Geldsummen wirtschaftlich einstellen und sich vor dieser Schuldenfalls absichern können.
Erst recht natürlich, wären die Grundrenten abgeschafft. Aber wer hört schon auf endederrevolutionen.de? Die These, dass die politischen Maßnahmen der Executivorgane der bürgerlichen Nationalstaaten ein gemeinsames Ziel haben, ein Ziel, das nichts mit dem Verlauf der Ansteckungen durch Corona zu tun hat, gerät zumindest in den Bereich des Denkbaren.
Keine Verschwörung! Keinesfalls, nur Dienstbarkeit. Das ist was gänzlich anderes.

Bedingungsloses Grundeinkommen jetzt!!

Damit diese abartige These, dass massenhaft Menschen durch die herrschende Pandemie zur Kreditaufnahme bei Banken getrieben werden und nicht die Fürsorge der Regierungen das Motiv für die angeordneten Maßnahmen sind, damit diese These ad absurdum geführt werden kann, bedarf es der Wissenschaft, vornehmlich der Wissenschaft von der Wirtschaft und der Politik, nicht der Politologie und schon gar nicht der persönlichen Meinungen und keiner inszenierten Talkshows.

Eine weitere, aber nicht überprüfbare, These

Sie werden weiter fossile Brennstoffe verbrennen. Die Maßnahmen lassen keinen anderen Schluss zu!
Wer weiter glaubt wird selig und wer weiter backt wird mehlig.

Die Sache mit den Heizpilzen wird noch seriös ausgeführt. Vorab aber kann angenommen werden, dass die sogenannte Wirtschaft dazu führen wird, dass die Befürchtungen des Autors von Ende der Revolutionen als abwegig von allen Politikern bezeichnet werden.

Der Wirtschaft, den Politikern, selbst den Gesetzen gegenüber ist der Autor nicht verantwortlich. Wenn er irgend jemand gegenüber verantwortlich ist, dann ist er allein Gott verantwortlich: Herr bleibe bei uns und es wird ein Morgen kommen.

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