Das duale Geldsystem.

Ein Warenkorb mit Geldkarte und der Euro


Das System wird derzeit entworfen. Hier handelt es sich nur um einen groben Entwurf, der die Richtung angezeigt, in die gegangen werden muss. Die Einbindung Deutschlands in das globale Wirtschaftssystem der Erde erfordert ein duales Geldsystem:

Das erste System potentieller Freiheit beinhaltet einen monatlichen Warenkorb im Wert von 24 Stunden durchschnittlicher produktiver Arbeit, das sind eine Stunde Arbeit pro Tag für jeden Menschen. Da sollte keiner abseits stehen, das versteht jeder.

Die Produktivität ist inzwischen derart gestiegen, dass in diesen 24 Stunden sogar ein Auto produziert werden könnte. Nicht jedes Auto, aber für einen Kleinwagen würde die Zeit allemal reichen und das Ding fährt ordentlich und sicher. Gut, es sollte gar nicht mehr gefahren werden, das ist klar; aber für den Begriff „Produktivität“ darf das Auto noch herhalten, für mehr besser nicht, das ist richtig.

Damit kann der monatliche Warenkorb ganz ordentlich gefüllt werden und wir werden meist das alles nicht brauchen; dann sparen wir: Dafür wird der Warenkorb auch als Geldkarte ausgeführt. Aufgeladen wird die Geldkarte wie bisher, mit Fiatgeld: Es werde! Jetzt ist das vernünftig und dahinter steht die Bundesbank und steuert die Geldmenge, die sie stets mit dem Stand der Produktivkräfte und dem Stand des Kohlenstoffdioxids abgleicht. Darin steckt das Motiv die Produktivität zu steigern aber nicht in allen Bereichen. Nicht in der Vergrößerung des Mehrwerts, den die Vermögenden kalt im Blick haben sondern in der Verringerung der notwendigen Arbeit, die uns ein ordentliches und freies Leben ermöglicht. Diese eine Stunde, mit der begonnen wird, ist nicht in Stein gemeißelt. Diese Stunde wird beobachtet, berechnet von Ökonomen, die jetzt ein persönliches Motiv für diese Arbeit haben.

Das zweite System unter dem Kommando eines fremden Herrn beinhaltet wie bisher die Lohnarbeit auf der Grundlage von 7 Stunden pro Tag; am 8-Stundentag, der jetzt aber im Wesentlichen freiwillig ist, darf jetzt festgehalten werden. Es gibt jetzt zweierlei Rechte: Das Recht der Freiheit und das Recht des Zwangs.

Ganz ohne Zwang geht es hier sicher nicht. Aber 1:7, ihr Vermögenden, hört aus zu jammern. Der Mensch hat einen freien Willen, sich dann zu entscheiden. Aber noch ist es nicht soweit, noch beherrscht den Menschen der unfreie Wille, der geknechtete Wille, den Luther verkündete und damit dem Bürgertum endgültig zur Macht verhalf, dem Katholizismus die Stirn bot und er mit der Französischen Revolution siegte. Sein Reich kam, und sein Stoff scheint sein Reich ewiglich zu regieren. Ist der Stoff Luthers unsterblich wie die Form, in die Napoléon seinen Stoff gegossen hat ? Und den er als unsterblich im Gegensatz zu seinen Schlachten mit seinem „Code Napoléon“ behauptete?


Das Reich der Freiheit ohne Zwang, dieser nach heutiger Produktivität notwendigen Stunde produktiver Arbeit, ist nicht möglich. Daran scheiterten schon immer die Ideen, die den gleichen Weg antreten wollten. Wer bringt die Saat aus, wer kleidet dich, wer heilt dich wenn du schwach wirst? Wer unterrichtet dich und weshalb sagst du, du könntest diese Strecke nicht laufen?

Dieser Zwang muss sein und allein der Stand der Produktivkräfte zusammen mit dem notwendigen Warenkorb geben das Maß vor. Kein Herr spricht hier sondern die Vernunft.


Im ersten System werden hochwertige Lebensmittel, die auf einer allgemeinverbindlichen Lebensmittelkarte wertmäßig aufgeführt sind über eine extra dafür eingerichteten Geldkarte dem Einzelnen monatlichen zugewiesen (Warenkorb). Werden diese Waren aus dem Warenkorb real entnommen wird der Geldbetrag von dieser Geldkarte abgebucht.

Wertmäßig ausgeglichen wird der Warenkorb durch die Wertmenge produzierter Waren, die der Einzelne in der Arbeitszeit von monatlich 24 Stunden darstellen kann. Wir schaffen das, als Ökonomen hier sehr gerecht zu sein; wir verfügen über präzise Uhren.


(wird in den kommenden Tagen weiter ausgeführt)



Bestehen Bedürfnisse bei Menschen über diese Grundsicherung hinaus, die über den gut gefüllten Warenkorb nicht befriedigt werden können, steht es den Menschen frei die für die Befriedigung der individuellen Mehr-Bedürfnisse mit der dafür erforderlichen Arbeitszeit am freien Arbeitsmark wie bisher teilzunehmen.


Die produktive Arbeit wird in den Betrieben geleistet, die am freien Arbeitsmarkt teilnehmen. Diese Betriebe liefern auch die Produkte für den Warenkorb, der in DM ausgezeichnet wird. In diesen Betrieben wird auch die notwendige produktive Arbeit geleistet, ohne dass dafür Lohn bezahlt wird.

Die notwendig zu leistende Arbeit kann natürlich kulminiert werden, dafür sind die Produzenten viele, das reicht für ein flexibles System.


Das ist Zukunftsmusik; Musik, die in einer anderen Zeit, der Zeit einer Zivilgesellschaft auf herrenlosem Boden spielen könnte. Deshalb reicht es, dass erst einmal nur die Richtung angezeigt wird. Wichtiger heute ist zu zeigen, was bereits politisch gefordert und persönlich gelebt werden kann.



Weitere Ausführungen folgen.


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