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Wir müssen uns wehren. Nur eine Absage an alle politischen Parteien kann uns befreien.

Nicht nur die Allmende, auch das Haus haben sie uns genommen.

Nicht direkt haben sie dem einfachen Menschen das Haus genommen. Als sie sich die Allmende angeeignet haben, folgte der Krieg der einfachen Menschen gegen eine ihnen natürlich erschienene Obrigkeit. Die Fürsten belasteten die Bauern und Bürger mit neuen Steuern und stellten mit diesen Zwangsabgaben ganze Söldnerheere gegen die zur Abgabe verpflichtenden Menschen auf. Die Bauern, die damals noch an die Mär von David und Goliath glaubten, die ihnen Thomas Müntzer predigte, fanden mit den wenigen Söldnern, die sie nur in weniger Anzahl anheuern und bezahlen konnten, keine echte Hilfe; die mussten selber auf den Schlachtfeldern sterben. Eine schreckliche Zeit folgte und am Ende schien die alte Ordnung wieder hergestellt. Sie wurde nicht mehr hergestellt. Die Bürger wollten ihr verauslagtes Geld zurück. Längst waren sie der tonangebende Stand und zu den Trägern der Moderne geworden. Für die Tilgung des Naturrechts "Wohnen", ohne das ein Reichtum einzelner Familien gar nicht denkbat wäre, waren keine großen Anstrengungen mehr notwendig. Gegen die Beseitigung des Naturrechts Wohnen musste nicht ein einziger Söldner extra angeworben und bezahlt werden, das besorgte ihre modernste Waffe, mit der sie mehr Schlachten führten, als ihr Schöpfer jemals hätte denken können und die sich als weitaus zuverlässiger erwies, als alle Waffen sämtlicher Waffengattungen zusammengenommen: Das Bürgerliches Recht, dem sein Code Napoleon vorausging. Diesmal besorgten sie den Raub auf einfache und außerordentlich bequeme Weise. Da reichte mitunter eine Unterschrift. Mit der Entfaltung des Code Civil, dem Inbegriff der Moderne, war die Tilgung dieses fundamentalen Naturrechts Wohnen nur noch ein Kinderspiel. Sie definierten den gemeinen Mann als einen ehrwürdigen Herrn, die gemeine Frau als ehrwürdige Dame, setzten ihnen eine Zipfelmütze auf und behaupteten, dass sie jetzt ihnen gleich sind. Sie hätten die gleiche Rechte wie sie, schwarz auf weiß und lasen ihnen aus ihrer neuen Bibel vor.

Jeder sollte heute verstehen, dass es sich bei der Ausrufung der Gleichheit der Menschen während der Französischen Revolution um eines der größten politischen Verbrechen handelt, das immer noch anhält und unzählige Menschen beschädigt hat. Der freie Mensch wurde dem Sklaven gleich. Die Sklavenhaltergesellschaft endete, die bürgerliche Gesellschaft aber hält an.

In einem Haus, in dem mehrere Familien mit und ohne weitere allein lebenden Frauen und Männern und heute sogar mit Kindern mit eigenem Hausstand zusammen leben, sollte der Vertrag, der in dieser bürgerlichen Vertragsgesellschaft heute immer mehr zwingend und typisch ist, kategorisch in der Form, in der er in den Mietshäusern und WEG-Gemeinschaften auftritt, abgelehnt werden. Mit jeder Unterschrift bestätigt der Mensch die Ideologie, dass aus dem irdischen Boden ein Herrschaftsrecht entspringen könne. Der Einfluss, den der angeblich private Grund- und Boden entfaltet, kann an dieser Stelle persönlich und unvermittelt wahrgenommen werden. Das Denken kann logisch geprüft und würde direkt erfahrbar gemacht, wenn der Einzelne sich nur die Zeit nähme, darüber grundsätzlich einmal nachzudenken.

Die Kritik an dieser Ideologie bereitet den Menschen auf eine Welt ohne Bodeneigentum, auf eine herrenlose Welt vor, die nicht mehr Utopie ist, wenn ein Vertrag unter sozial Ungleichen kategorisch ausgeschlossen wird. Zu viele Nebelkerzen sind außerhalb des Hauses aufgestellt. Hier in diesen Häusern stehen sich Herr und Knecht täglich gegenüber. Da braucht keiner erst hinaus und zur Arbeit gehen, um dasselbe Verhältnis des Herrn und des Knechtes dort direkt und unvermittelt auch zu erfahren. Da kann jeder sich bequem im Sessel zurücklehnen und alles studieren, ohne Bücher, ohne Ratgeber und noch besser, ohne Internet und Fernsehen. Für sich ganz persönlich kann er alles erfahrbar machen. Hat er Glück und dieses Haus, in dem er wohnt, hat einen Garten, ist das Studium sehr einfach. Mit wenigen logisch beantworteten Fragen hätte er seinen Bachelor geschafft, der intellektuell weit über dem Bachelor anzusiedeln ist, der heute nur zum Nachweis dient, dass der Mensch zur fremdbestimmten Arbeit taugt, dass dieser Inhaber des Bachelors nützlich vermarktet werden kann und mit ihm sich Geld in Mehrgeld verwandeln lässt. Er käme hier in seinem Sessel schnell zu diesem Abschluss, was ja auch das Ziel von Bologna war. Natürlich sind die Abschlussziele dieser beiden Bachelors verschieden. Der erste ist selbstbestimmt und damit höher zu bewerten. Die logischen Schlüsse bei diesem Abschluss sind stets rational. Der andere Bachelor ist fremdbestimmt. Seine logischen Schlüsse sind irrational, logisch nicht prüfbar und geeignet, den Planeten für ein menschliches Leben zu zerstören. (wird fortgesetzt).