Was tun? Ein Aufruf !


De libero arbitrio: Die Zeit des Protestantismus muss enden und sein Bazillus muss dauerhaft bekämpft werden. Die Gefahr, die vom akut gewordenen Klimawandel inzwischen ausgeht, verlangt das. Der Klimawandel muss gestoppt werden. Wir haben keine Wahl mehr. Aber wir haben einen freien Willen. Die Politik will und könnte den Verbrennungskapitalismus gar nicht stoppen! Das geltende Recht verbietet das.

Dieses Kapitel begründet, weshalb eine Absage an die Politik im Parteienstaat notwendig ist, um das Klima zu retten. Die Änderungen des Sachenrechts in den §§ 854 bis 1011 des Bürgerlichen Gesetzbuches erfordern eine außerparlamentarische konzentrierte Vorbereitung, die in einem Finale mittels eines historischen Wahlaktes die ersatzlose Streichung der privaten oder öffentlichen Verfügung über den Grund und Boden im Bürgerlichen Gesetzbuches erreicht. Diese Finale muss

1. vorbereitet und die Idee sollte

2. verbreitet werden.

Die Leser von endederrevolutionen.de entscheiden, ob sich die Idee verbreitet. Heute werden dafür üblicherweise Agenturen genutzt, die das Geschäft besorgen. Das aber würde dem Inhalt der Sache selbst widersprechen und ist deshalb ausgeschlossen. Der Weg führt nur über den Aufbau von Netzwerken, die sich jeder staatlichen Kontrolle verweigern.

Die Sorge aber ist, dass die Ziele und die Beweggründe zu spät allgemein zur Kenntnis genommen werden, weil die Menschen sich an die Betreuung durch Politiker und sich an die längst weltweit agierenden und manipulierenden Wirtschaftskonzerne gewöhnt haben. Die Prognose ist düster. Die Notwendigkeit der Abschaffung des Rechts auf Privateigentum an Grund und Boden wird den Menschen erst durch die weitere ungebremste Zunahme des Kohlenstoffdioxids in der Atmosphäre und in der Folge durch den Klimawandel, viel zu spät bewusst werden. Die Verursacher, die protestantischen Götzenanbeter des Götzen Staats, schreiben seit dem 16. Jahrhundert die Geschichte. Ohne den Protestantismus hätte die Verbrennung fossiler Stoffe, die bekanntlich die Industrialisierung in England im 18. Jahrhundert einleitete, nicht in dem Umfang stattfinden können, wie diese seit dem Beginn der Industriellen Revolution im protestantischen England Mitte des 18. Jahrhundert begonnen hat.

Die Menschen konnten damals nicht ahnen, dass der Protestantismus sie in die Hölle führt. Franz Jägerstetter wurde heilig gesprochen. Er bezahlte mit seinem Leben, weil er das „De libero arbitrio“ nicht nur auf den Lippen führte, sondern lebte.

Die freie Willensentscheidung darf niemals durch Gesetze und Verordnungen in Frage gestellt werden.

Das Prinzip Hoffnung.

Wenn der Akt der Herstellung von herrschaftsfreiem Boden mit Unterstützung des kantischen Pöbels, zu dem der Verfasser von „Ende der Revolutionen“ durchaus selber gehört, gäbe es Hoffnung. Eine klare Mehrheit von Wählern müsste in einer demokratischen Wahl das Recht auf Privateigentum an Boden abschaffen. Die Sozialdemokraten, Sozialisten und Kommunisten seien insbesondere daran erinnert, dass auch der Staat ein privater Eigentümer von Grund und Boden ist. Wer das nicht begreift stellt sich ausdrücklich auf die Seite der Faschisten, die sich in der Verteidigung eines geknechteten Willens stets hinter ihre jeweiligen Volkstribunen versammeln und ihre Hand zum Schwur erheben.

Im Zeitraum, bis zu diesem Wahlakt, muss den Menschen unabhängig ihrer sozialen Herkunft und sozialem Stand Sicherheit und Zuversicht vermittelt werden. Auch eine zivile Gesellschaft wird sich wie der Mensch erst langsam entwickeln. Dafür muss auch noch eine Form gefunden werden, die nicht als politische Partei auftritt. Beim Kampf gegen den Klimawandel ist nichts zu verhandeln. Bei politischen Wahlen ist wesentlich, dass nur und immer lediglich die Erststimme abgegeben und konsequent die Abgabe einer Zweitstimme verweigert wird. Die Erststimme ist durch die Verfassung ausdrücklich geschützt; kämpfen wir für den Bestand unserer Verfassung.

Auf dem langen Weg dorthin sollten bereits Entwürfe für die weitere Entfaltung einer zivilen Gesellschaft veröffentlicht werden. Eine zivile Gesellschaft braucht Hoffnung: Vieles kann bereits antizipiert werden.Der Mensch braucht wieder Vertrauen.

Nie wieder sollte es Führer geben, denen das Gesetz das Recht einräumt, Menschen in einen Krieg zu führen. Sie gibt es aber: Der vertraglich festgeschriebene Beistandspakt der NATO ist Gesetz.

Auf herrenlosem Boden wäre es sehr schwer, für derartige Verträge die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen.

Eine künftig deutlich reduzierte Arbeitszeit würde ebenfalls die Gesellschaft fundamental verändern. Die Menschen in den reichen Ländern müssen ohnehin auf ihren hohen Lebensstandard verzichten, wenn der Klimawandel gestoppt werden soll. Die Warenproduktion muss erheblich gedrosselt werden, der Konsum von Waren damit deutlich reduziert wird. Bei Letzterem ist jeder einzeln aufgerufen: Mit seinem freien Willen greift der Mensch in den Markt ein. Die Strategien der Märkte sollten als Manipulation des freien Willens eines Menschen erkannt werden und täglich kann der Mensch sich im bewussten Konsumverzicht üben. Er unterstützt mit seinem NEIN gleichzeitig eine Umverteilung der Warenströme, so dass eine Zukunft eröffnet wird, die einen Konsum an Waren weltweit nur noch auf niedrigem Niveau ermöglicht. Nicht mehr Epidemien, wie das derzeit weltweit sich ausbreitende Corona-Virus, soll die Verbrennung fossiler Stoffe aus Not reduzieren und damit dem Klimawandel entgegenwirken, sondern unser freier Wille. Der Mensch hat längst vergessen was Freiheit ist. In der erreichten und herrschenden Freiheit des Konsums jedenfalls fand er keine Freiheit, selbst wenn er diese fast grenzenlos leben kann, falls das Geld da ist; das weiß er inzwischen: In einer repressiven Arbeitsgesellschaft sucht der Mensch im Konsum Ablenkung wie der Gefallene zum Alkohol greift.

Ein paralleles Wirtschaftssystem muss neben dem früheren und weiter wirksamen System entworfen werden. Ein duales Geldsystem könnte auch in der Wirtschaft den freien Willen des Menschen entfalten. Wir leben längst global und deshalb muss auch die gegebene globale Wirtschaft berücksichtigt werden. Der neue Entwurf aber muss nach vorne zeigen, hin zum freien Willen und keinesfalls rückwärts!

Jeden Tag wird derzeit die Welt unsicherer. Das Weltsystem, das heute mehr denn je in der protestantischen Doktrin „Balance of Power“ den freien Willen des Menschen suspendiert und an seine Stelle den geknechteten Willen des Martin Luther gesetzt hat muss als eine wahrhaft weltweite Gotteslästerung verstanden werden. In diesem Verständnis könnten sich die Hoffnungen der Völker der Welt verständigen und dem Despotismus, den die Demokratien der Staaten geschaffen haben, einen gemeinsamen freien Willen entgegensetzen.

Das bürgerliche Rechtssystem, das nach dem System der feudalen Rechte den Menschen aufgezwungen wurde1, sollte noch während des bestehendem despotischen Systems entscheidend korrigiert werden, um den Rückfall in die totale Barbarei noch zu verhindern. Darüber wurde an anderer Stelle schon wiederholt geschrieben. Nicht erst seit diesem Präsidenten Trump, der inzwischen über Leben und Tod anderer Menschen entscheidet, weiß das jeder, der sich mit den politischen Gesellschaften und ihren Politikern befasst. Diese Trumps gab es immer. Eine der ersten persönlichen Anordnungen des Exponenten der bürgerlichen Gesellschaft, dem Kaiser der Franzosen Napoleon Bonaparte war, sofort den Kopf des einfachen Bürgers Babeuf unter das Messer der Guillotine zu legen, obwohl das eigene Messer ihn längst schwer verletzt hatte.

Noch bevor dieses schreckliche Kapitel der bürgerlich verfassten Gesellschaften anbrach, zeugten bereits die Dramen um Danton und Robespierre von den Vorbereitungen dieser Barbarei des allgemeinen Rechts, das die Bürger in die Geschichte einführten und heute über die Behauptung einer weltweiten westlichen Wertegemeinschaft den anderen Staaten und den noch verbliebenen Völker aufgezwungen wird. Viele Menschen distanzieren sich heute von dieser Wertegemeinschaft, von der sie aus den Medien erfahren; viele schämen sich sogar, dass sie in den Verdacht geraten könnten, ihr anzugehören. Sie gehören ihr an: Das bestimmt das Gesetz. Sie haben keinen freien Willen.

Was tun? Immer wieder dieselbe Frage. Heute kann die Frage nur mit der Aufforderung zur Überwinterung menschlich beantwortet werden; ein Leben nach Möglichkeit außerhalb des Rechts zu führen im Abseits. Zwar arbeiten sie täglich daran alle denkbaren gesellschaftlichen Bereiche zu verrechtlichen, was allgemein als die Totalität des Rechts verstanden und zunehmend von einer Mehrheit der Wahlbürger auch anerkannt wird. Anerkennung erfährt dieser Prozess aber stets durch die Stimmabgabe bei demokratischen Wahlen, die in der Hauptsache allein deshalb auch durchgeführt wird; eine perfide Methode.

Daneben könnten wir durch die Weigerung, unter Verträge unsere Unterschrift zu setzen, den wir nicht zustimmen müssen solange keine Gewehre auf uns gerichtet sind und damit eine persönliche Haltung des Verzichts üben.

Denn das Recht hat eine Achillesferse, die der Einzelne nutzen kann. Nicht um zu töten wie das bei Achill oder diesem Trump der Fall war, sondern um zu überwintern.

Hätten zum Beispiel die Hereros den Vertrag nicht unterschrieben, dann wären die deutschen Schutztruppen die Antwort auf die Frage zur Legitimation ihres Einmarsches in Namibia schuldig geblieben und das internationale Recht würde sie heute nicht schützen. Vielleicht wäre der Völkermord an den Hereros sogar ausgeblieben. Die Eroberer haben bei diesem Vertrag über das Land sogar betrogen, das aber änderte den Vertrag nicht: Unterschrieben ist unterschrieben; bis heute. Immer noch befinden sich 80% des Bodens nicht im Besitz des namibischen Staates oder seiner Bürger. Viele weitere Beispiele könnten hier aufgeführt werden. Es wäre mühsam und wir wissen es eigentlich immer; wenn wir es wissen wollen!

Gemeinsam ist allen Beispielen, dass die Unterschrift der Menschen von den Apologeten der bürgerlichen Gesellschaft immer gebraucht wird im privaten wie im öffentlichen Leben. Nur wer im Abseits steht unterschreibt nicht. Das ist die Definition des politischen Abseits.

Die erste Antwort auf „was tun?“ lautet deshalb: Erst wenn die Gewehre auf einen gerichtet sind sollte über eine persönliche Unterschrift nachgedacht werden. Das sollte immer gelten und selbst bei den kleinen Dingen im Alltag.

Dass eine Unterschrift gar nicht schriftlich sondern oft mündlich bereits wirksam ist und einen beidseitigen freien Willen ausdrückt, so dass ab jetzt die Partner im Recht gefangen sind, muss immer bewusst bleiben, denn Unwissenheit schützt den Menschen in diesem Rechtsstaat nicht; das haben die Juristen aus dem römischen Recht übernommen und so festgelegt. Es muss noch nicht einmal miteinander gesprochen werden. Allein das Zeigen auf das Objekt, das gewünscht oder gebraucht wird genügt, weshalb stets am Beispiel des einfachen Brotkaufs in Einführungsveranstaltungen der Universitäten die angehenden Juristen allgemein anhand dieses Beispiels in das Vertragsrecht eingeführt werden. Generalisierend taugt dieser Brotkauf, und dieses Beispiel ist besonders ausgewählt, um den juristischen Anfänger gehörig zu blenden, so dass er auch wirklich hörig wird. Das Brot knechtet ihn nicht, das weiß jeder. Das Vertragsrecht ist gemeint, das bei einem Brotkauf so unschuldig an der Brottheke steht. Schon Alfredo Rocco wollte den Brotkauf an der Brottheke genau beobachten: Der Staat müsse Augen bekommen. Er dachte sehr modern; sein Staat kam aber zu früh und musste noch 100 Jahre warten. Jetzt aber bekommt er zunehmend Augen; nicht menschliche sondern elektronische; diese sind technisch aber auch zuverlässiger und einfacher zu handhaben.

Das Vertragsrecht ist in der bestehenden Form ein gemeines Recht. Die Advokaten, die mit diesem Recht sich allerorts gut nähren, nennen dieses Recht - das muss noch einmal hervorgehoben werden - eine „beidseitige freie Willenserklärung“. Die kann sogar am Telefon abgegeben werden, weshalb man sich besser hüten sollte jemals mit einem potentiellen Vertragspartner überhaupt zu telefonieren. Das sagen sie natürlich nicht, doch überall lauern Gefahren. Sie schämen sich auch nicht, von einer „beidseitigen freien Willenserklärung“ zu sprechen. Schon beim einfachen Mietvertrag ist oft der Wille einseitig und zynisch fällt die Verteidigungsrede der Advokaten aus, weshalb sie hier auch nicht erwähnt werden braucht. Wenn das Gemeine bekannt wird treffen sich die Beleidigten und oft Begelogenen in aller Regel vor Gericht. Spätestens hier wird Vielen erst klar, dass alles ohne Unterschrift besser gewesen wäre. Aussagen steht gegen Aussage und Lügen ist vor Gericht in einem Zivilprozess nicht verboten; sie zieht keine Strafe nach sich wenn sie erkannt wird. Das war früher oft noch anders. Damals genügte der Handschlag, in dem sich Hand und Hand noch berührten, was aber keinesfalls als Beispiel herhalten darf, dass so die eine Hand die andere Hand gewaschen hätte; das geht mit einem Handschlag nicht. Heute würden die Richter nur noch den Kopf schütteln wenn ein allzu menschlich handelnder Mensch sein Recht verlangt, weil er seinem Partner doch die Hand gegeben habe und deshalb das jetzt gelte. Perdu, die Zeiten haben sich geändert.

Das gesamte Verwaltungsrecht ist Beispiel für den Zwang, den sie Vertrag nennen, und der mit der Zweitstimme bei politischen Wahlen immer unterschrieben wird. Nur der kollektive Verzicht vieler Menschen auf die eigene Unterschrift kann uns vom Ausbruch einer totalen Barbarei noch retten. Hierzu zählt jetzt immer ein großes Kreuz auf dem Wahlzettel zur Zweitstimme, so dass alle nachlesen können, wie viele Menschen wir sind; hier ist jeder persönlich aufgerufen. Seid Sand nicht Öl im Getriebe der Welt. Nur ein Verzicht auf Vieles, was wünschenswert aber nicht notwendig ist könnte den Klimawandel noch stoppen wenn der Verzicht gemeinsam geleistet wird. Aber Einer muss beginnen, darin bestand schon das Wunder der Wundersamen Brotvermehrung: Sie wanderten zu einem Berg nahe der Stadt Betsaida. Es waren Menschen wie du und ich. Jeder, der einmal gewandert ist nimmt ein Brot mit, besser mehrere, man kann nie wissen wie lange die Predigt dauert und der Weg war weit. Damals war das klar und keiner konnte mit einem Kiosk unterwegs rechnen. Als die Menschen während der Predigt am Berg hungerten fragte der Nazarener bekanntlich seine Freunde, wie viele Brote und Fische sie dabei hätten. Die Freunde wollten nicht teilen, als sie diese Menge der Menschen sahen. Er aber sagte, dass sie das Brot und die Fische verteilen sollen. Brotzeit dachten die Menschen, die das sahen, dass da einer anfängt und jetzt gegessen wird; und sie öffneten ihre Beutel und alle wurden satt.

So ist das auch mit dem Verzicht: Einer muss beginnen und Vorbild sein. Menschen brauchen Vorbilder.

Das Problem, das sich uns heute stellt, ist nicht der Versuch, das Individuum vom Staat und dessen Institutionen zu befreien, sondern uns selbst vom Staat und der damit verbundenen Form der Individualisierung zu befreien. Wir müssen nach neuen Formen von Subjektivität suchen und die Art von Individualität zurückweisen, die man uns seit Jahrhunderten aufzwingt." Michel Foucault


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1Dafür führte Napoleon seine Kriege und gewann 40 Schlachten.