Was tun? Ein Aufruf!

De libero arbitrio: Die Zeit des Protestantismus muss enden und sein Bazillus muss dauerhaft bekämpft werden. Die Gefahr, die vom akut gewordenen Klimawandel inzwischen ausgeht, verlangt das. Der Klimawandel muss gestoppt werden. Wir haben keine Wahl mehr. Aber wir haben einen Willen.

Die Politik will und könnte den Verbrennungskapitalismus gar nicht stoppen! Das bürgerliche Recht verbietet das und entscheidende Änderungen an diesem Recht, die das Fundament des Standes der Bürger auflösen könnte, wird allein schon durch das Eigeninteresse der Politiker verhindert. Der Politiker bezieht seine Einkünfte aus staatlichen Steuern und privaten Zuwendungen von Seiten der wirtschaftlich Tätigen und damit finanziert er sich insgesamt aus dem Surplus der gesamten Güterproduktion eines Landes.

Sie sind Politiker geworden, weil sie unter den Mächtigen mitmischen wollen. Diese armselige Gruppe der Mächtigen braucht natürlich auch eine Hoffnung, deshalb haben sie sich für Paulus, dem Gedanken an einen Christus, einem Erlöser verschrieben.

Der folgende Text begründet, weshalb nur eine konsequente Absage an die Politik in einem Parteienstaat den Klimawandel noch stoppen und die entscheidende Grundlage des Anteils von durchschnittlich 280 ppm Kohlenstoffdioxid (CO2) in unserer Atmosphäre langfristig wiederherstellen könnte. Allein der Imperativ des Lukas (Lk 6:35), leihet, wo ihr keine Hoffnung habet, zurückzubekommen, könnte den Klimawandel stoppen und die Umkehr bewirken. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob Lukas jemals gelebt hat, ob er Arzt war. Nur eines ist nicht gleichgültig. Dieser Lukas darf nicht der Lukas der Apostelgeschichte sein. Diese hat einer geschrieben, der dem Paulus sehr ähnlich sein musste und wie Paulus ein verlogener Politiker war. Aber lassen wir dieses Thema beiseite, dem Streit innerhalb der wissenschaftlich kritischen Theologie kann jetzt angesichts der wenigen Zeit, die wegen des Klimawandels den Menschen noch bleibt, nicht mehr gefolgt werden.

Änderungen im Sachenrecht, in den §§ 854 bis 1011 des Bürgerlichen Gesetzbuches, würden das Fundament des Stands der Bürger definitiv auflösen und endgültig den Weg für einen Stopp des Klimawandels freigeben. Das Bürgertum müsste sich nach über 200 Jahren politischer Macht in eine Zivilgesellschaft ein- und dieser unterordnen. Tetelestai.
Das wird die Gruppe der Mächtigen angesichts ihrer persönlichen wirtschaftlichen Interessen nicht tun. Sie verlässt sich auf das zu Beginn ihrer Macht durch Napoleon Bonaparte verordnete und mit militärischen Mitteln inzwischen nahezu weltweit durchgesetzte bürgerliche Recht, das in nationale Gesetzbücher längst übersetzt wurde. In diesen Gesetzbüchern sind auch die Interessen der politischen Parteien festgeschrieben und sichern ihnen die Teilhabe an der Macht. Ohne politische Parteien kann es die Macht des bürgerlichen Standes nicht geben. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob sich die Abgeordneten der Parteien links, in der Mitte oder rechts in den Parlamenten hinsetzen. Diese Sitzordnung ist lediglich der sichtbare Ausdruck des Willens der Bürger, dieser egoistischen Gruppe der Bürger, in der auf die weibliche Form ausnahmsweise einmal verzichtet werden darf; Frauen sind anders.
Um den Klimawandel zu stoppen muss aber das Fundament, das Recht auf Eigentum an Boden, aufgelöst werden. Nur eine außerparlamentarische konzentrierte Vorbereitung, die im Finale eines Wahlaktes die Streichung des Rechts auf ein privates oder öffentliches Eigentum an Grund und Boden im Bürgerlichen Gesetzbuches durchsetzt, kann die Auflösung praktisch erreichen. Dieses Finale muss vorbereitet und über die Notwendigkeit sollte vorwiegend über nichtstaatliche Netzwerke aufgeklärt werden. Für die Verbreitung derartiger Überlegungen werden üblicherweise Dienstleister genutzt, die das Geschäft mittels Werbeagenturen besorgen. Das aber würde dem Inhalt der Sache selbst widersprechen und wird deshalb ausgeschlossen. Der Weg führt nur über die freie Willensentscheidung einzelner Menschen, die in der Lage sind, sich ihres Verstandes zu bedienen und sich dem Aufbau von Netzwerken widmen, die sich jeder staatlichen Kontrolle und Aufsicht verweigern und damit den Weg zur Abschaffung des Rechts auf Eigentum an Boden ebnen.
Nicht eine Diktatur des Proletariats -und wir sind letztendlich in der großen Mehrzahl alle längst Proletarier, die keinen Grund und Boden besitzen, - heute aber Steuern zahlen müssen -, taugt für die Emanzipation der Menschen.

Der moderne Proletarierer, der heute oft sogar über eine postmoderne Eigentumswohnung oder ein kleinbürgerliches Haus mit kleinem Grund und Boden verfügt, wird natürlich nicht enteignet. Innerhalb der Gruppe der Mächtigen ist es die Aufgabe und Pflicht der Politiker, dieses Angstgespenst zu spielen und als Bürgerschreck "sie enteignen euch" niederträchtig und damit den wirklich Mächtigen in dieser Gruppe zu dienen. Niemals würden die wirklich Mächtigen, die vermögenden Bürger*innen dieses widerliche Geschäft besorgen. Diese besorgen sich das Kostüm von Pontius Pilatus und waschen ihre Hände in Unschuld.

Um diesen Grund und Boden der Kleinbürger geht es nicht. Mit dem Schreckgespenst und dem groß angelegten Täuschungsmanöver, "Operation Enteignung" sichern sie sich nur die Unterstützung von besorgten und durchaus vernünftigen Menschen, die sie als Steigbügelhalter ihrer Macht mißbrauchebn und in all ihren staatlichen Organisationen und Institution erziehen. Der Kleinbürger behält alles und nur wenn eine Nutzungsänderung auf dem Grund und Boden, auf dem er nach wie vor lebt, den er nach wie vor vernünftig nutzt und von ihm eine Nutzungsänderung seines Grund und Bodens beantragt wird, spielt die künftige zivile Verwaltung des insgesamt herrenlosen Bodens eine zentrale Rolle. Deshalb bedarf es auch keinesfalls eine Diktatur des Proletariats geben, die der Idee von Politikern entstammt, denen es nie um den Menschen, sondern nur um die Macht geht. Sie haben ein Hirn ähnlich dem Hirn des Teufels. Marx empfahl diesen Weg auch und wollte -nachdem die Macht von einer linken Partei errungen und gesichert ist- den linken Staat absterben lassen. Absterben lassen? Die Macht schafft sich selber ab? Guter armer Marx, hier dachtest du wie die gerissenen und besonders gefährlichen Politiker, die es den französischen Revolutionären, den Jakobinern, nachmachen wollen und jede Macht nutzen werden, um den eigenen Hals voll zu kriegen, was aber selten gelingt: Die haben Giraffenhälse, die ihnen in der französischen Revolution wenigstens noch abgeschnitten wurden. Aber nicht alle Giraffenhälse wurden abgeschnitten. Der Jakobiner Napoleon Bonaparte rettete seinen Hals und durfte seine letzten Lebensjahre auf St. Helena verbingen. Der Mohr hatte seine Schuldigkeit getan, er durfte gehen.

Die Politiker werden nie und nimmer eine Macht, die sie in revolutionären Umtrieben vielleicht sogar mit einer linken Tour erringen könnten, wieder abgeben, nur weil ihnen jemand die Bibel oder den Marx in die Hand gedrückt hat. An dieser Stelle bewahrheitet es sich, was über dich, lieber Karl Marx, berichtet wird: Du seiest ein autoritärer Knochen gewesen. Aber hierzu, zur Anordnung der Abgabe der Macht an die Mitglieder einer Gesellschaft der Freien und Gleichen, reicht deine Autorität dann doch nicht.

Nachdem die erste Phase einer weltweit agierenden außerparlamentarischen Opposition in den 60er und 70er Jahren im letzten Jahrhundert durch eine grüne Parteigründung und durch sozialdemokratische und sozialistische Parteien zerschlagen wurde, muss ein zweiter Anlauf in den 2020er Jahren gestartet werden. Gegenüber der ersten Phase hätte heute die außerparlamentarische Bewegung den Vorteil, dass sie mehr denn je auf den Schultern von Riesen sitzt, die damals hervorragend geredet, aber das Übel am Ende selber darstellten. Nie wieder politische Parteien, nie wieder Seilschaften und egal, welche Menschen diese bilden, darf es geben. Eine wahrhafte res publika muss geschaffen werden. Eine res publica, in der der Einzelne redet, der nicht dem Nachbar zuzwinkert und das Gemeine, das oft in den Dörfern noch herrscht, in das Parlament holt.

Die Sorge ist, dass die Ziele und die Beweggründe derartiger Netzwerke für einen friedlichen Übergang in eine notwendige Zivilgesellschaft sehr spät von den meisten Menschen zur Kenntnis genommen werden, weil diese sich an die Betreuung durch Politiker und Dienstleister und an die längst weltweit agierenden und manipulierenden Wirtschaftskonzerne mit ihren gewaltigen Medienabteilungen gewöhnt haben. Mehr denn je gilt, was Pier Paolo Pasolini bereits im Jhr 1973 festgestellt hat: "Der Faschismus, ich wiederhole es, hat die Seele des italienischen Volkes nicht einmal angekratzt; der neue Faschismus hat sie mit seinen neuen Infomations- und Kommunikationsmitteln - vor allem mit dem Fernsehen - nicht nur angekratzt, er hat sie zerfetzt, geschändet, für immer beschmutzt..."
Die Prognose ist düster. Die Notwendigkeit der Abschaffung des Rechts auf Privateigentum an Grund und Boden wird den Menschen vermutlich erst durch die weitere ungebremste Zunahme des Kohlenstoffdioxidanteils in der Atmosphäre und den dadurch bedingten Klimawandel und die Naturkatastrophen viel zu spät einleuchten und die massive Propaganda der Poliker leistet das Übrige.

Die Verursacher, die protestantischen Götzenanbeter des Götzen Staat, schreiben seit dem 16. Jahrhundert die Geschichte. Ohne diese Götzenanbeter hätte die Verbrennung fossiler Bodenschätze nicht in dem Umfang stattfinden können, wie diese mit dem Beginn der Industriellen Revolution im protestantischen England Mitte des 18. Jahrhundert begonnen und bis heute exponentiell wachsend zugenommen hat. Die Menschen konnten damals nicht ahnen, dass der Protestantismus sie in die Hölle führt. Franz Jägerstetter wurde heilig gesprochen. Er bezahlte im Jahr 1943 mit seinem Leben, weil er das „De libero arbitrio“ förmlich verkörperte. Er berichtete kurz vor seiner Hinrichtung von seinem Traum: An einem Bahnsteig standen Tausende von Menschen, die unbedingt in einen leeren Zug einsteigen wollten, der langsam in die Bahnhofshalle einfuhr, aber am Bahnsteig nicht anhielt. Franz Jägerstetter beschrieb, wie er erschrak, als er plötzlich wahrnahm wohin der Zug fuhr: Er fuhr zur Hölle und nahm nach dieser Durchfahrt rasant an Fahrt auf.

Die freie Willensentscheidung des Einzelnen darf niemals durch Gesetze und Verordnungen in Frage gestellt werden. Viele Menschen stiegen im Frühjahr 1943 nur deshalb nicht in den Zug ein, weil dieser nicht anhielt. Heute steht dieser Zug am Bahnsteig. Jeder kann einsteigen. Der Zug ist erheblich modernisiert worden und verspricht jeglichen Komfort. Überall leuchten die Reklametafeln, die diesmal für die Fahrt mit diesem Zug werben. Die hohen Kosten, die für die anstehende Fahrt anstehen, müssen nicht bezahlt werden; der Staat übernimmt sie unter einer Bedingung: Die Reisenden müssen der Politik des Staates, ihres Staates, ihre Stimme geben und egal, wie die politischen Parteien sich nennen. Die Parteien müssen nur vom Wahlausschuss des Bundestags zugelassen sein. Viele Menschen, die bereits eingestiegen sind, haben ihre Stimme abgegeben und sich im Zug bequem eingerichtet. Sie stören sich an Schriften wie "Ende der Revolutionen". Jetzt warten sie bis der Zug Fahrt abfährt und Fahrt aufnimmt. Sie sitzen da und wissen wohin der Zug fährt.

Das Prinzip Hoffnung.

Wenn der Akt der Herstellung von herrschaftsfreiem Boden mit Unterstützung des kantischen Pöbels gelänge, gäbe es Hoffnung. Eine klare Mehrheit von Wählern müsste in einer demokratischen Wahl das Recht auf Privateigentum an Boden abschaffen. Die Sozialdemokraten, Sozialisten und Kommunisten seien insbesondere daran erinnert, dass auch der Staat ein privater Eigentümer von Grund und Boden ist. Wer das nicht begreift, stellt sich ausdrücklich auf die Seite der Faschisten, die sich in der Verteidigung eines geknechteten Willens stets hinter ihre jeweiligen Volkstribunen versammeln und bereitwillig ihnen mit ihrer Zweitstimme in demokratischen Wahlen eine persönliche Zustimmung mit ihrem Kreuz auf dem Wahlzettel der Zweitstimmen erteilen. Bis es zu den ersten vorbereiteten Wahlen kommt, muss den Menschen unabhängig ihrer sozialen Herkunft und sozialem Stand Sicherheit und Zuversicht vermittelt werden.

Wie läuft die Vorbereitung? Sie sollte heute begonnen werden und praktisch: Jeder sollte sich genau über seinen Wahlkreis informieren und geeignete Kandiaten so früh wie möglich finden. Oft gibt es diese Kandidaten bereits. Sie stehen vielleicht ganz unten auf den Wahlkreislisten. Die Bewerber um eine Stimme müssten zumindest versprechen, für den Fall, dass einmal über ein bedingungsloses Grundeinkommen abgestimmt wird, sie für die Einführung stimmen werden. Je früher ein Kontakt mir Kandidaten gelingt, desto sicherer kann das Wahlmotto: "Allein die Erststimme kann den Klimawandel noch stoppen" und "Fluch den Zweitstimmen" erfolgreich diskutiert und öffentlich vertreten werden.
In Fragen der Finanzierung eines bedingungslosen Grundeinkommen habt Mut. So könnte das Grundeinkommen mit einer Erhöhung der Grundsteuer gegenfinanziert werden und selbstverständlich müssten die Bewerber um die Wahlstimmen ohne "Wenn und Aber" dafür einstehen, dass die Grundsteuer nicht mehr Mietern auferlegt werden darf; eine schreiende Ungerechtigkeit. Stellt euch gegebenenfalls selber zur Wahl und studiert das Bundeswahlgesetz. Organisiert euch zunächst in privaten Zirkeln und tretet der außerpalamentarischen Opposition bei!

Eine zivile Gesellschaft wird sich, wie der Mensch selber, langsam entwickeln. Erst wenn öffentlich diskutiert wird, dass bei politischen Wahlen nur die Erststimme abgegeben werden soll und konsequent die Abgabe der Zweitstimme verweigert werden sollte, nimmt die Transformation der bürgerlichen in eine zivile Gesellschaft Fahrt auf. Diese Erststimme sollte auch nur wahrhaften Umweltaktivisten gegeben werden, keinen Heuchlern. Die Erststimme ist durch die Verfassung ausdrücklich geschützt und so ist der Kampf für den Vorrang der Erststimmen gegenüber der Wertung der Zweitstimmen neben dem Kampf um die Senkung des Anteils an CO2 in unserer Atmosphäre auf den Wert 280 ppm auch ein Kampf um den Bestand der Verfassung unseres Staates.

Auf dem langen Weg dorthin sollten bereits Entwürfe über die Verwaltung des dann herrenlosen Bodens und für die Entfaltung einer zivilen Gesellschaft entwickelt und veröffentlicht werden. Eine zivile Gesellschaft lebt und gründet sich auf Hoffnung: Vieles kann bereits antizipiert werden. Der Mensch braucht wieder Vertrauen.
Nie wieder sollte es Führer geben, denen das Gesetz das Recht einräumt, Menschen in einen Krieg zu führen. Sie gibt es aber: Der vertraglich festgeschriebene Beistandspakt der NATO ist solch ein Gesetz.
Auf herrenlosem Boden wäre es unmöglich, für derartige Verträge die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen.

Auf herrenlosem Boden würde eine deutlich reduzierte Arbeitszeit ebenfalls die Gesellschaft fundamental verändern. Die Menschen in den reichen Ländern müssen zwingend auf ihren hohen Lebensstandard verzichten, wenn der Klimawandel gestoppt und das Klima wieder auf den Stand des Jahres 1800 zurückgeführt werden soll. Die Warenproduktion muss erheblich gedrosselt und der Konsum von Waren deutlich reduziert werden. Bei Letzterem ist jeder einzeln aufgerufen: Willentlich könnte der Mensch in den Markt mit diesem Vorsatz eingreifen. Menschen, die dies persönlich leisten, nennt der Autor einen Katholiken. Diese Haltung muss wahrhaft und immer um die ganze Welt getragen werden; zu Fuß und keinesfalls bequem mit dem Flugzeug.

Die Strategien der Märkte müssten als Manipulation des freien Willens eines Menschen erkannt werden und täglich könnte sich der Mensch im bewussten Konsumverzicht üben. Er würde mit seinem NEIN gleichzeitig eine Umverteilung der Warenströme, die einen Konsum an Waren weltweit auf niedrigerem Niveau erzwingen könnte, unterstützen. Nicht die Not, die eine Virus-Epidemie bedeutet, sondern eine freie Willensentscheidung von Menschen würde der Verbrennung fossiler Stoffe und damit dem Klimawandel entgegenwirken. Der Mensch hat vergessen was Freiheit ist. In der erreichten und herrschenden Freiheit des Konsums jedenfalls wird er keine Freiheit finden, selbst wenn einige Menschen diese fast grenzenlos leben können und das Geld in genügendem Umfang da ist.

Das weiß der Mensch inzwischen: In einer repressiven Arbeitsgesellschaft sucht der Mensch im Konsum Ablenkung wie der Gefallene zum Alkohol greift.

Ein paralleles Wirtschaftssystem muss neben dem aktuell wirksamen System entworfen werden. Ein duales Geldsystem könnte auch in der Wirtschaft den freien Willen des Menschen entfalten. Wir leben längst global und deshalb muss auch die gegebene globale Wirtschaft berücksichtigt werden. Ein neuer Entwurf sollte immer aber nach vorne zeigen, hin zur Entfaltung des freien Willens der Konsumenten.
Jeden Tag wird derzeit die Welt unsicherer. Das Weltsystem, das heute mehr denn je in der protestantischen Doktrin „Balance of Power“ den freien Willen des Menschen suspendiert und an seine Stelle den geknechteten Willen der Protestanten gesetzt hat, darf als eine wahrhaft weltweite Gotteslästerung verstanden werden. In diesem Verständnis könnten sich die Hoffnungen der Völker der Welt verständigen und dem Despotismus, den die Demokratien der Staaten weltweit geschaffen haben, einen gemeinsamen freien Willen entgegensetzen.

Das bürgerliche Rechtssystem, das nach dem System der feudalen Rechte den Menschen durch den Imperator Napoleon Bonaparte aufgezwungen wurde, sollte noch während des bestehenden despotischen Systems entscheidend korrigiert werden, um den Rückfall in die totale Barbarei noch zu verhindern. Darüber wurde an anderer Stelle schon wiederholt geschrieben. Nicht erst seit diesem Präsidenten Trump, der inzwischen über Leben und Tod anderer Menschen entscheidet, weiß das jeder, der sich mit den politischen Gesellschaften und den Seilschaften der Politiker befasst. Diese Trumps gab es immer.

Eine der ersten persönlichen Anordnungen des Imperators und Exponenten der bürgerlichen Gesellschaft, dem Kaiser der Franzosen Napoleon Bonaparte war, sofort den Kopf des einfachen Bürgers Babeuf unter das Messer der Guillotine zu legen, obwohl das eigene Messer Babeuf längst ihn selber schwer verletzt hatte. Noch bevor dieses schreckliche Kapitel der bürgerlich verfassten Gesellschaften anbrach, zeugten bereits die Dramen um Danton, um Robespierre und Saint-Just von den Vorbereitungen dieser Barbarei eines bürgerlichen Rechts, das die Revolutionäre der Französischen Revolution mit der Guillotine vorbereiteten. Es bildet das Fundament der westlichen Wertegemeinschaft und wird heute den noch verbliebenen Völkern ebenfalls aufgezwungen.

Viele Menschen distanzieren sich von dieser Wertegemeinschaft, von der sie aus den Medien oder direkt von Nachbarn erfahren; viele schämen sich sogar, dass sie in den Verdacht geraten könnten, ihr anzugehören. Sie gehören ihr an: Das bestimmt das Gesetz. Sie haben keinen freien Willen. Überall dort, wo diese Menschen mit den Befürwortern dieser Wertegemeinschaft in Kontakt treten, geraten sie oft wesensnotwendig in Streit, der für die Berufsadvokaten den Lebensunterhalt und für den Staat ein einträgliches Geschäft sichert. Die Anzahl der Streitigkeiten, die nur noch weltweit vor Gericht ausgetragen werden können, nimmt wie der Anstieg des Kohlenstoffdioxidsanteil in der Atmosphäre enorm zu.

Was tun? Immer wieder dieselbe Frage. Heute kann die Frage nur mit der Aufforderung, mittels dem Zusammenwirken mit anderen Menschen in Netzwerken beantwortet werden; ein Leben nach Möglichkeit außerhalb des Rechts zu führen, im Abseits, solange dieses Weltsystem besteht. Zwar arbeiten sie täglich daran, alle noch denkbaren gesellschaftlichen Bereiche zu verrechtlichen, was allgemein als die „Totalität des Rechts“ verstanden und zunehmend von einer Mehrheit der Wahlbürger anerkannt wird. Anerkennung erfährt dieser Prozess stets durch die Stimmabgabe bei demokratischen Wahlen, die in der Hauptsache allein deshalb auch durchgeführt wird; eine perfide Methode.

Daneben könnten wir durch die Weigerung, unter Verträge unsere Unterschrift zu setzen, denen wir nicht zustimmen müssen solange keine Gewehre auf uns gerichtet sind, eine persönliche Haltung des Verzichts einnehmen. Denn das Recht hat diese Achillesferse des Vertrags, die der Einzelne nutzen kann, nicht um zu töten, wie das bei Achill der Fall war, sondern um zu überwintern, offengelassen: Keiner kann zur Unterschrift gezwungen werden. Hätten zum Beispiel die Hereros den Vertrag nicht unterschrieben, dann wären die deutschen Schutztruppen die Antwort auf die Frage zur Legitimation ihres Einmarsches in Namibia schuldig geblieben und das internationale Recht würde sie heute nicht schützen. Vielleicht wäre der Völkermord an den Hereros sogar ausgeblieben. Die Kolonialisten haben bei diesem Vertrag mit den Hereros sogar betrogen, das aber änderte den Vertrag nicht: Unterschrieben ist unterschrieben; bis heute. Immer noch befinden sich 80% des Bodens nicht im Besitz des namibischen Staates oder seiner Bürger. Viele weitere Beispiele könnten aufgeführt werden. Es wäre mühsam und wir wissen von diesen Verbrechen immer; wenn wir es wissen wollen! Gemeinsam ist allen Beispielen, dass die Unterschrift der Menschen von den Apologeten der bürgerlichen Gesellschaft immer gebraucht und gefordert wird im privaten wie im öffentlichen Leben. Nur wer im Abseits steht unterschreibt nicht. Das ist die Definition des politischen Abseits.

Die erste Antwort auf „was tun?“ lautet deshalb: Erst wenn die Gewehre auf einen gerichtet sind sollte über eine persönliche Unterschrift nachgedacht werden.
Das sollte selbst bei den kleinen Dingen im Alltag gelten. Dass eine Unterschrift gar nicht schriftlich sondern oft mündlich bereits wirksam ist und einen beidseitigen freien Willen ausdrückt, so dass ab jetzt die Vertragspartner im Recht gefangen sind, muss immer bewusst bleiben, denn Unwissenheit schützt den Menschen in diesem Rechtsstaat nicht; das haben die Juristen aus dem römischen Recht übernommen: Ignorantia legis non excusat und dieser Grundsatz ziert heute auch das Bürgerliche Gesetzbuch. Wehe dem, der nichts weiß.
Es muss noch nicht einmal miteinander gesprochen werden. Allein das Zeigen auf das Objekt, das gewünscht oder gebraucht wird genügt, weshalb stets am Beispiel des einfachen Brotkaufs in Einführungsveranstaltungen der Universitäten die angehenden Juristen anhand dieses oder eines ähnlichen Beispiels in das bürgerliche Vertragsrecht eingeführt werden. Generalisierend taugt dieser Brotkauf, und dieses Beispiel ist besonders ausgewählt, um den juristischen Anfänger gehörig zu blenden, so dass er auch wirklich hörig wird. Das Brot knechtet keinen, das weiß jeder. Das Vertragsrecht ist gemeint, das bei einem Brotkauf so unschuldig an der Brottheke steht. Alfredo Rocco wollte den Brotkauf an der Brottheke genau beobachten: Der Staat müsse Augen bekommen. Er dachte sehr modern; sein moderner faschistischer Staat kam aber zu früh und musste noch 100 Jahre warten. Jetzt aber bekommt er zunehmend Augen; nicht menschliche sondern elektronische; diese sind technisch aber auch zuverlässiger und einfacher zu handhaben. Das Vertragsrecht ist in der bestehenden Form ein gemeines Recht. Die Advokaten, die mit diesem Recht sich allerorts gut nähren, nennen dieses Recht - das muss noch einmal hervorgehoben werden - eine „beidseitige freie Willenserklärung“. Die kann sogar am Telefon abgegeben werden, weshalb man sich besser hüten sollte, jemals mit einem potentiellen Vertragspartner überhaupt zu telefonieren. Das sagen sie natürlich nicht, doch überall lauern Gefahren. Sie schämen sich auch nicht, von einer „beidseitigen freien Willenserklärung“ zu sprechen. Schon beim einfachen Mietvertrag ist oft die Willenserklärung einseitig und steht heute oft in Tabellen bereits fest. Zynisch fällt die Klage der Vermieter aus, wenn diese die geforderte Miete einklagen. Wenn das Gemeine bekannt wird, treffen sich die Beleidigten und oft Belogenen in aller Regel vor Gericht. Spätestens hier wird Vielen erst klar, dass alles ohne Unterschrift besser gewesen wäre. Aussage steht gegen Aussage und Lügen sind vor Gericht in einem Zivilprozess nicht verboten; sie ziehen keine Strafe nach sich, wenn sie erkannt werden. Das war früher oft noch anders. Damals genügte der Handschlag, in dem sich Hand und Hand noch berührten, was aber keinesfalls als Beispiel herhalten darf, dass so die eine Hand die andere Hand gewaschen hätte; das ging mit einem Handschlag rechtschaffender Menschen nicht.
Heute würden die Richter nur noch den Kopf schütteln wenn ein allzu menschlich handelnder Mensch sein Recht verlangt, weil er seinem Partner doch die Hand gegeben habe und deshalb das Wort allein gelte. Perdu, die Zeiten haben sich geändert. Aber diese Richter werden wir nirgends mehr antreffen. Den Begriff der Rechtschaffenheit kennt das Bürgerliche Gesetzbuch und ein Richter nicht.

Das gesamte Verwaltungsrecht ist Beispiel für den Zwang, den sie Vertrag nennen, und der mit der Zweitstimme bei politischen Wahlen immer unterschrieben wird. Nur der kollektive Verzicht vieler Menschen auf die eigene Unterschrift und auf die Abgabe ihrer Zweitstimme kann uns vom Ausbruch einer totalen Barbarei noch retten. Hierzu zählt deshalb immer ein großes Kreuz auf dem Wahlzettel bei der Abgabe der Zweitstimme, so dass alle nachlesen können, wie viele Menschen wir sind. Hier ist jeder persönlich aufgerufen. Seid Sand, nicht Öl im Getriebe der Welt. Nur ein Verzicht auf Vieles, was wünschenswert aber nicht notwendig ist, könnte den Klimawandel noch stoppen, wenn der Verzicht auf die Abgabe der Zweitstimme gemeinsam geleistet wird. Aber Einer muss beginnen, darin bestand schon das Wunder der „Wundersamen Brotvermehrung“: Sie wanderten zu einem Berg nahe der Stadt Betsaida. Es waren Menschen wie du und ich. Jeder, der einmal zu einem Vortrag im Freien gewandert ist, nimmt ein Brot mit, besser mehrere, man kann nie wissen wie lange der Vortrag dauert und der Weg ist weit. Damals war das klar und keiner konnte mit einem Kiosk unterwegs rechnen. Als die Menschen damals während seinem Vortrag am Berg hungerten, fragte der Nazarener bekanntlich seine Freunde, wie viele Brote und Fische sie dabei hätten. Die Freunde wollten nicht teilen, als sie diese Menge der Menschen sahen. Er aber sagte, dass sie das Brot und die Fische verteilen sollen. Brotzeit dachten die Anwesenden, die das sahen, dass da einer anfängt und jetzt gegessen wird; und sie öffneten ihre Beutel und alle wurden satt. So ist das auch mit dem Verzicht: Einer muss beginnen und Vorbild sein. Menschen brauchen Vorbilder.

„Das Problem, das sich uns heute stellt, ist nicht der Versuch, das Individuum vom Staat und dessen Institutionen zu befreien, sondern uns selbst vom Staat und der damit verbundenen Form der Individualisierung zu befreien. Wir müssen nach neuen Formen von Subjektivität suchen und die Art von Individualität zurückweisen, die man uns seit Jahrhunderten aufzwingt." Michel Foucault
Der vernünftigste Weg führt deshalb vermutlich über die Gründung und den Unterhalt nichtstaatlicher Netzwerke.

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