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sie sind sich gleich. Über den Staat

Die Krone des Staates

(editiert am 01.11.2022)

Die Vollendung des bürgerlichen Rechtsstaats bedeutet die Selbstkrönung des Faschismus in seiner letzten geschichtlichen Phase.

Zuletzt war es im 18. Jahrhundert der Aufklärer und Staatstheoretiker Charles-Louis de Secondat, Baron de La Brède et de Montesquieu, der alle Intellektuellen der Welt aufklärte. Ein großter Teil dieser Intellektuellen aber waren von der Pest des Protestantismus befallen und entwickelten sich zu Hegelianern. Aus einer Krone für einen künftigen zivilen Rechtsstaats auf Erden, der den Schutz der Schöpfung Gottes zum höchsten Grundsatz erklärt und alles andere diesem Grundsatz unterordnet, wurde aber nichts. Im Gegenteil: Die Politiker sogten dafür, dass sich der Reinheitsgrad der Krone auf ein Ramschniveau herabsenkte.
Es kam noch schlimmer. Seit dem Jahr 1974 setzten sie ihm eine Papierkrone auf und sorgten mit einem gigantischen Werbeaufgebot dafür, dass sie den Wert dieser papiernen Krone nicht erkennen. "Oh heiliger Sokrates, hilf uns".

Alle, die wie Archimedes sich des Problems des Gewichts einer wahrhaft goldenen Krone annahmen, wurden politisch belehrt und nur die Wahrhaften, die sich nicht vom Glanz der Krone und ihren Versprechungen nicht blenden lassen, geben nicht nach. Sie verlangen die echte Krone.

Es war der Justizminister unter Benito Mussolini, der das Gold dieser Krone mit den Gebeinen von Menschen verband, die der Moderne nicht folgen wollten und die im Namen des Volkes ermordert wurden. Heute, postmodern geworden-, werden sie meist nicht mehr nur einfach ermordet, sie werden gequält, eingesperrt oder ihrer Lebensgrundlagen für ein würdiges selbstbestimmtes Leben beraubt. Mit der Einführung einer Impfplicht in Verbindung mit einem Impfpass wird die postmoderne Epoche nach der bereits erfolgreich politisch manipulierten geistigen Grundlage auch wieder eine materielle Grundlage, wie diese im Obrigkeitsstaat schon einmal vorhanden war, wiedererlangen. Politikwissenschaftlich -keinesfalls aber politologisch -lässt sich die Transformation der Demokratie zurück in einen Obrigkeitsstaat belegen, der aber nicht mehr im bürgerlichen Verständnis aufgeklärt ist: Der Nachweis kann über zwei, inzwischen zur demokratisch-politischen Reife gelangten Prozesse, wissenschaftlich geführt werden.
1. Mit dem Prozess der Einführung einer Impfpflicht, die mit dem Urteil des Gerichtshofs für allgemeine Menschenrechte juristisch längst vorbereitet wurde und
2. mit dem Abschuss der Friedenstaube Michail Gorbatschow durch die Kündigung des ABM-Vertrags durch US-Präsident George W. Bush am 13. Dezember 2001.

Diese fundamentalen Ereignisse haben das Gewicht dieser Krone noch einmal stark verändert. Keiner sollte es merken. Mit dieser Krone, an der das Blut von Millionen ermorderter Menschen klebt, sollte einmal der moderne Staat, der heute als postfaschistischer Staat mit dem kaum öffentlich beachteten Urteil des Bundesverfassungsgericht über den Erlass einer einstweiligen Verfügung in der Bundesrepublik Deutschland ein zweites Datum bekommen hat. War es im Jahr 1933 der 30. Januar 1933, so gilt für den Postfaschismus das Datum 10. April 2020. Wieder erschrecken den einfachen Menschen die Meldungen aus Italien, aber auch aus den übrigen europäischen Staaten. Die Gefahr geht nicht nur von Italien aus.

Heute, in der postmodernen Epoche des Faschismus, könnte es weltweit gelingen. Noch zündeln sie und marschieren in hegelscher Manier nach Osten. Grundlage dieser Überzeugung des Autors von Endederrevolutionen.de sind die beiden von ihm behaupteten Zirkulationssphären II und I, wobei immer verstanden werden muss, dass die Vision, "Unter diesem Zeichen siege" - hoc signo vinces - allein in der Zirkulationssphäre II aufgehängt ist. Seit dem 4. Jahrhundert nach Christus hat diese Vision des Paulus seine Faszination für das Militär nicht verloren und bildet stets eine Geheimsache: Christus, der Erlöser.

Der Krieg in der Ukraine, der politikwissenschaftlich mit der Kündigung des ABM-Vertrags, der auf den Angriff der Nato auf den neutralen Bundesstaat Jugoslawien folgte und die mit diesem Angriff die Südostflanke der Nato für die Stationierung ihrer Waffensysteme frei machte, folgten Entwicklungen, die mit dem Austritt Russlands aus dem Europarat, der Anklage Russlands durch den internationalen Gerichtshof für Menschenrechte und dem Krieg in der Ukraine gefährliche Meilensteine bilden, auf dem Marsch der christlichen Wertegemeinschaft Richtung China, dem eigentlichen Ziel der Nato.

Diese politikwissenschaftliche Analyse ist natürlich ungeheuerlich. Das ist dem Autor von endederrevolutionen absolut klar. Deshalb will er Mosaiksteinchen politologischer Art und Mosaiksteinchen geisteswissenschaftlicher Art bis ins Wahljahr 2025 auf endederrevolutionen.de liefern. Die Analyse ist so ungeheuerlich, dass sie in einem einzigen Vortrag, auch nicht mit einem Buch, vorgestellt werden könnte. Die Emotionen der politisch längst im Westen verbildeten Menschen sollen kleinschrittig abgebaut werden, damit für eine nüchtere wissenschaftliche Analyse überhaupt erst Platz geschaffen wird und die Fakten zur Kenntnis genommen werden können. 1949 gilt für diese Analyse als Ausgangspunkt; die Welt veränderte sich. Die Gründungen Nato und der Volksrepublik China, der Diktatur des Proletariats, sind Ankerpunkte, mit denen in aller Gelassenheit das Zeitgeschehen vorgestellt werden soll. Am Naturrecht, das heute nur noch in den orthodoxen katholischen Kirchen von zentraler Bedeutung ist,wird natürlich festgehalten: Deus sive natura.

Immer bleibt unabhängig von dieser Aufklärung das Ziel, zuvörderst über den Klimawandel aufzuklären, der mit der industriellen protestantischen Revolution eingetreten ist und die auf dem bürgerlichen Rechsstaat, wie in der Imperator Napoleon Bonaparte mit militärischen Mittel -hoc signo vinces - in Europa einführte und die NATO heute den Handlanger spielt, um die inzwischen behauptete westliche Wertegemeinschaft über den gesamten Erdball zu tragen. Dies hält kein Klima aus und auch hier gilt der Inhalt des Schreibens von Erasmus aus Rotterdam an seinen Ordensbruder Martin Luther, das dieser vor der schrecklichen Reformation an diesen noch vor dem Reichstag in Augsburg im Jahre 1530 geschrieben hat: „Wenn Du furchtbare Wirrnisse in der Welt wirst entstehen sehen, dann denke daran, dass Erasmus sie vorausgesagt hat.“ Er besaß selber nicht mehr die Kraft in Augsburg persönlich zu erscheinen; er sah das Ende des Katholizismus, den in einer ganz anderen Welt der Physiker Werner Heisenberg - ohne es wissenschaftlich wissen zu können - im Osten erblickte, in die seine Bewahrer einer christlichen Wertegemeinschaft gerade marschieren und die Marx Planck, der sich selber Max nannte, keinesfalls verneinen wollte. Er aber widersprach diesem Ansinnen, indem er - wiederum ohne das wissenschaftlich wissen zu können - doch mehr dem Nietzsche in Fragen der Religion verwandt gewesen sein dürfte. Ob er sein Werk früher gelesen hat und ob er dieses schätzte, ist nach dem Wissensstand des Autors von endederrevolutionen.de nicht überliefert. "Also sprach Zarathustra".

Sie warten jetzt auf die erste Krönungsfeier des Faschismus, die ihnen in den Jahren bis 1945 nicht gelingen konnte.

Alfredo Rocco: Dieser vollkommene und durchtriebene Jurist ist eine Schlüsselfigur, ein intellektueller Drahtzieher, wie es diese heute massenhaft gibt und die längst ein Geschäftsmodell aus den Errungenschaften der Zeit der offenen faschistischen Epoche gemacht haben. Immer mehr Juristen besetzen die politischen Ämter und bedienen sich der Menschen, die Ordentliches gelernt haben und auch derjenigen, die heute kaum mehr Ordentliches lernen dürfen; sie kümmern sich.

Georg Wilhelm Friedrich Hegel sagte das im Grunde ähnlich. „Was vernünftig ist, das ist wirklich; und was wirklich ist, das ist vernünftig.“. Diese Grundlinie seiner Rechtsphilosophie spaltete auch sofort seine Schüler in Links- und Rechtshegelianer und ganze Geschäftsideen, die zum ersten Mal in der Geschichte politische Inhalte hatten, wie beispielsweise der Lobbysmus, der als einträgliches Milliardengeschäft hervorgehoben und im Besonderen benannt werden muss, entwickelten sich daraus. Nicht abwegig wäre es zu behauptet, der Lobbyismus ist die Wiederkehr der Fehdenwirtschaft, die der geschichtlichen Zeit Luthers vorausging und den Fürsten zum Sieg über die Bauern verhalf.
Bezüglich Wirklichkeit und Vernünftigkeit vertreten die Linkshegelianer die Meinung, dass nur das Vernünftige auch das Wirkliche sei. Die Rechtshegelianer hingegen, dass nur das Wirkliche auch das Vernünftige sei. Heute sitzen beide Fraktionen in den politischen Parlamenten vereint und versöhnt und ganz in der Vernunft Immanuel Kants nebeneinander: Von links nach rechts, wie dies aus der politischen Ordnung der Französischen Revolution einmal hervorgegangen ist. Anständig geordnet und vor ihnen sitzt die Regierung und wacht über das geschehen: Sie haben das Wort. Nicht mehr bei Gott war das Wort und nicht mehr durch ihn ist alles geworden: Durch mich, dem Staat, ist das Wort und durch mich, dem Staat, wird alles in Zukunft werden. Und der Schnee draußen schmilzt.

Die drei Todsünden, die mit der Französischen Revolution allgemein geworden sind und deshalb, solange sie von den Menschen nicht ausgemerzt werden, die gesamte Menschheit einmal auslöschen wird, müssen hier benannt werden:

1. Das Recht auf Eigentum an Boden der Erde (-> Freiheit).
2. Die Verletzung des Rechts auf den eigenen Körper (-> Selbstbestimmung versus -> Impfplicht) und
3. die übermäßige Verbrennung fossiler Brennstoffe zum Wohle wohlständiger Bürger (-> Klimaveränderung)

Damit sind sie ausgemacht und solange diese Todsünden nicht beseitigt sind, wird es keinen Rechtsstaat geben. Er wird in den Dreck gezogen und über diesem Dreck thront wie früher wieder der postmoderne Staat, wie ihn Hegel glorifizierte als angeblicher Inbegriff des Sittlichen schlechthin.
"Als philosophische Schrift muß sie am entferntesten davon sein, einen Staat, wie er sein soll, konstruieren zu sollen; die Belehrung, die in ihr liegen kann, kann nicht darauf gehen, den Staat zu belehren, wie er sein soll, sondern vielmehr, wie er, das sittliche Universum, erkannt werden soll.“ Wirklichkeit und Vernunft, beides entspringt aus seinem Wesen. Keine Belehrung und unantastbar, weil sittliche Vernunft: Weltgeist. "Jeder ordne sich den Trägern der staatlichen Gewalt unter. Denn es gibt keine staatliche Gewalt außer von Gott; die jetzt bestehen, sind von Gott eingesetzt. Wer sich daher der staatlichen Gewalt widersetzt, stellt sich gegen die Ordnung Gottes, und wer sich ihm entgegenstellt, wird dem Gericht verfallen. Vor den Trägern der Macht hat sich nicht die gute, sondern die böse Tat zu fürchten; willst du also ohne Furcht vor der staatlichen Gewalt leben, dann tue das Gute, sodass du ihre Anerkennung findest! Denn sie steht im Dienst Gottes für dich zum Guten. Wenn du aber das Böse tust, fürchte dich! Denn nicht ohne Grund trägt sie das Schwert. Sie steht nämlich im Dienst Gottes und vollstreckt das Urteil an dem, der das Böse tut. Deshalb ist es notwendig, sich unterzuordnen, nicht allein um der Strafe, sondern auch um des Gewissens willen. Das ist auch der Grund, weshalb ihr Steuern zahlt; denn in Gottes Auftrag handeln jene, die Steuern einzuziehen haben. Gebt allen, was ihr ihnen schuldig seid, Steuer, wem ihr Steuer schuldet, Zoll, wem ihr Zoll schuldet, Furcht, wem ihr Furcht schuldet, Ehre, wem ihr Ehre schuldet!"

Das schrieb nicht Hegel und in seinen berühmten Vorlesungen, die in vielen unterschiedlichen Mitschriften bis heute noch manch philosophischen Streit auslösen, steht nichts darüber. Diese göttliche Grundlage wurde viel ausführlicher und fassbar, konkret als Handlungsanweisung für jeden Menschen verständlich von Paulus aus Tarsus, der deshalb als der erste Politiker der Moderne zu gelten hat, in seinem berühmten Brief an die Römer (13,1-7) verfasst. So war hunderte von Jahren später der letzte Schritt, die Inthronisierung seiner protestantischen Lehre unter dem Zeichen der Fascies ein fast schon zwingender Schritt, der nach Hegel der absolut letzte sein wollte und das Ende der Geschichte, also ewiglich wie das sein Vollstrecker Napoleon ausdrückte, wirken und einläuten sollte.

Gegenüber den Zeiten, die zwischen Paulus und Hegel lagen, wirkten Hegelianer, die Hegel noch gar nicht kennen konnten; die lasen bei Luther und Luther las bei Paulus und die Oberen, die Schlausten, lasen gleich bei Paulus, damit sie die Römisch-Katholischen leichter in ihr gewaltiges Dampfboot bringen konnten. Freiwillig seien sie eingestigen; keiner habe den freien Willen, De libero arbitrio des Augustinus, verletzt. Sie redeten wahr.

Heute sind sie im Besitz der staatlichen Macht und lästern Gott.
Nicht alle lästern Gott, Heuchler sind unter ihnen.

Die Grundlage des staatstragenden hegelschen Idealismus, der Code Civil, war erst wenige Jahre durch napoleonische Heere durch Europa getragen worden und als sittliche Idee taugten die Texte des "Code Napoleon" noch nicht. Diese mussten erst von all den Querdenkern und Freidenkern der damaligen Zeit - wie heute - bereinigt werden und der barbarischte Coup, Recht zu sprechen im Namen des Volkes, musste erst noch überall und allgemein mit Gewalt vorbereitet werden. In Gottes Namen taugte nichts mehr, nachdem sie Gott mit Rousseau bereits mit der Französischen Revolution aus dem Staat gejagt und einen Götzen aus ihm gemacht haben. Aber das Finale stand unmittelbar bevor: Die Krönung der Barbarei: Im Namen des Volkes.

Der Faschismus, der nur wenige Jahrzehnte danach Europa fest in den Griff bekam, hatte sich in Europa nach den militärischen Niederlagen sofort wieder auf sein Fundament, dem Privateigentum an Grund und Boden, abgesenkt: Wie aufgewühlter Sand in einem Wasserbecken senkte er sich ab und legte sich schützend auf sein Fundament. Man konnte das Fundament jetzt nicht mehr klar sehen, nur Konturen des Fundaments waren noch zu erkennen. Das geschulte Auge aber erkannte, was sich unter dem Sand verborgen hielt. Immer wieder, wenn wirtschaftliche oder politische Krisen dafür sorgten, dass das Wasser im Becken heftig in Bewegung gerät, wird auch etwas Sand, der auf dem Fundament liegt, aufgespült. Für kurze Momente kann man wenigstens einen Teil des Verborgenen erkennen. Nur kurz, das Fundament insgesamt, kann selten erkannt werden. Selbst Wissenschaftler, die sich intensiv mit der Politik befasst haben, weisen immer darauf hin, dass es seit dem letzten Krieg das Bundesverfassungsgericht gäbe und damit wenigstens der Sand immer auf dem Fundament bliebe; als Sarkophág sozusagen. Bedenken wurden aber auch von ihnen geäußert: Ob Sand allein für einen Sarkophág taugt? Am 10. April 2020 sprachen die Richter dieses Bundesverfassungsgerichts Recht und wurden sich einig. Die 2. Kammer des Bundesverfassungsgerichts verkündete das Urteil im Namen des Volkes. Hätten sie die paar klagenden Katholiken von ihrem Urteil ausgeschlossen, es wären noch Zweifel geblieben. Einer der Richter hieß Paulus, und trug damit den Namen des Pseudo-Apostels, der mit der Obrigkeit, mit der er sich fest verbunden fühlte, das Unheil und den Krieg dauerhaft in der Welt konservierte. Mit seinem Christentum legte er die erste Schicht des Fundaments, das sich in all den Jahren zum Fundament des Faschismus ausbildete.
Nicht der Paulus aus dem Gericht ist gemeint, der wirkliche Paulus, der sich Apostel nannte, obwohl er zu Lebzeiten des Nazareners noch gar nicht geboren war. Er war ein Schuft. Wie alle Schufte machte auch er den immer-gleichen Fehler, der in der Eitelkeit der Menschen gründet. In seinen Erzählungen zeigte der Paulus immer auf sich. Für Menschen, die selten oder gar niemals auf sich zeigen und nur, wenn sie Hunger haben und es ernst wird, ist Paulus nicht lesbar. Jesus, der Nazarener, der Jesus der Bergpredigt, zeigte nicht auf sich, er zeigte auf die Geringsten unter den Menschen und trat selber zuletzt unter die Geringsten. Diese Tat, unter die Geringsten zu treten, als Liebender, ist die wahre Botschaft des Nazareners.
Es stimmt nicht ganz. Auch der Nazarener war nicht vollkommen. Mit einem Satz zeigte er auf sich: "Ich bin der Sohn Gottes." Das hätte er nicht sagen müssen, sein Wirken wäre nicht weniger bedeutsm und gottgefällig gewesen. Vielleicht musste es es sagen. Wir wissen es nicht. Wir wissen nur, dass er das Böse bis auf die Knochen entlarvte. Lukas, der wie Matthäus im Besonderen über ihn berichtet, lässt ihn die Weltformel zur Rettung der Menschheit aussprechen: Verleiht alles, was ihr übrig habt und nicht unbedingt mehr braucht und auch, wenn ihr keine Hoffnung habt, dass das Verliehene jemals wieder zurückkommt; dann beweist ihr die Liebe zu Gott und den Menschen. Der Klimawandel würde enden.

Die über fast eintausendfünfhundert Jahre meist verborgen agierenden Paulaner, traten im 16. und 17. Jahrhundert, besonders aggresiv auf die politische Bühne und zum ersten Mal in Italien in den 1920iger Jahren. Stolz und in Schwarzhemden gekleidet traten sie dort vor die Weltöffentlichkeit. Das Fundament war erst wenige Jahre zuvor gehärtet und es war Zeit, endlich einmal auch in Italien Siege zu feiern und einen Nationalstolz öffentlich dem übrigen Weltbürgertum zu zeigen. Mit ihrem neuen Gebetbuch, dem Code Civil, waren sie andernorts längst erfolgreich und veränderten dort bereits radikal die Welt. Nicht aber die wenigen Paulaner Italiens, die fühlten sich erst spät aufgerufen, die Moderne endlich auch nach Rom zu tragen.
Die Paulaner, die bereits seit der Mitte des 18. Jahrhunderts die industrielle Revolution in England auslösten, indem sie die in Jahrmillionen entstandenen fossilen Rohstoffe für einen im Entstehen begriffenen dynamischen Verbrennungskapitalismus in immer größerem Maß entwickelten und die dafür notwendigen Brennstoffe massenhaft aus der Erde förderten, meldeten sich als große Minderheit in diesem tradiert katholischen Land zu Wort, das vom Römischen und von der Hauptstadt Rom überhaupt nicht Gutes erwarete, falls nicht ausdrücklich der Vatikan gemeint war. Diese Modernisierer im vor-faschistischen Italien fühlten sich berufen, auch im industriell rückständigen und katholischen Italien den Anschluss an die bereits weit entwickelten Industrienationen im übrigen Europa zu besorgen.
Dafür bedurfte es auch in Italien der Revolution, die nach der Zeit Luthers in vielen Ländern bereits als permanente Revolution tobte.

Die merkantile Wirtschaftsweise, die immer noch in Teilen Italiens währte, darf als gottgefällig bezeichnet werden. Davon zeugten im Jahr 1920 noch die Kirchenglocken, die in fast allen menschlichen Ansiedlungen regelmäßig und täglich den Alltag bestimmten. Als diese jungen Faschisten den Fortschrittsglauben unter dem Zeichen der Fascia nach Rom trugen, wussten sie nichts vom längst gestörten Gleichgewicht im Kohlenstoffkreislauf der Natur. Sie wussten nur, dass der Klerus unbedingt mit in ihr Boot geholt werden musste, wenn die italienische Seele ihnen einen industriellen Fortschritt in diesem erzkatholischen Land erlauben soll.

Sie wussten nichts von den heutigen wissenschaftlichen Methoden, mit denen gezeigt werden, dass der Kohlenstoffdioxidgehalt der Atmosphäre während der Zeit 800.000 vor Christus bis in die Zeit der merkantilen Wirtschaftsweise Colberts trotz geringem Wirtschaftswachstum bis ins Jahr 1800 immer bei ca. 280 ppm Anteil an CO2 nahezu konstant blieb. Ein göttliches Gleichgewicht, das dafür geeignet war, dass der Homo sapien, datiert übrigens ca. 500.000 Jahre später, die Erde betrat. Die Natur befand sich bezüglich dieses lebenswichtigen Gases im Gleichgewicht.
Das änderte sich schlagartig mit Beginn des Verbrennungskapitalismus. Obwohl die industrielle Revolution längst nicht allen Wohlstand und ein bequemeres Leben bereitete, müssen sich alle und zunehmend weltweit dem dafür nach 1804 geschaffenen Bürgerlichen Recht unterwerfen, das auch die Sozialisten und Kommunisten kopierten und für ihre Zwecke verwendeten und in bestimmten Passagen lediglich umschrieben. De libero arbitrio und das "Concedo Nulli" des Erasmus von Rotterdam sollen ausgelöscht werden.

Noch ist dieser Code Civil nicht vollkommen. Aber seit er unter die Menschen kam, wird er durch Kriege gehärtet und wurde im Faschismus fast schon vollkommen ausgebildet. Manche Verordnungen und Rechte mussten zwar durch äußeren Zwang erst einml wieder zurückgenommen werden und noch erfolgte nicht alles nach klaren rechtsstaatlichen Regeln. Aber dieser Mangel scheint heute behoben. Barbarisches wird heute nicht nur im Strafrecht nach modifizierten rechtsstaatlichen Regeln gehandelt, auch das öffentliche Recht nutzt aktuell die Corona-Pandemie intelligent aus, den autoritären Staat weiter zu transformieren und überschreitet die Grenzen, die das Bundesverfassungsgericht den Mächtigen setzen sollte.

Nicht alle sehen heute der Barbarei des Rechts wortlos zu. Das Erschrecken über die Absprachen und Verwaltungsvorschriften, die unter dem Begriff „Wannseekonferenz“ inzwischen studiert werden können, sollte Mahnung genug sein. Die Moderne endete und die Postmoderne begann. Mit dem Recht im Dritten Reich wurde aber nicht radikal gebrochen. Vom Gegenteil kann berichtet werden.
Zunächst sollte der Glaube an einen geistigen Pluralismus, an die Erneuerung des bürgerlichen Staates unter amerikanischer Führung, in eine Postmoderne führen. Dafür wurden die Wahlurnen um-getüncht; der Bundesadler ersetzte ab sofort das Hakenkreuz, die allerdings deshalb keine anderen Wahlurnen wurden. Der Plan schien aufzugehen, doch viele Zweifler blieben.

Die erste große Finanzkrise im Jahr 2007 stellte endgültig die Weichen und mit dem Schlachtruf „America First“ sollte der Verbrennungskapitalismus trotz der Warnungen noch einmal weltweit ordentlich angeheizt werden. Ein erneutes Wirtschaftswachstum aber darf keinen Erfolg haben. Das Klima der Erde hält die Verbrennungen, die heute nach der 2., bereits nur 13 Jahre später folgenden Corona-Krise mit öffentlichen Milliardenbeträgen unterstützt werden und eintreten soll, nicht mehr lange aus. Was tun ?

Mit der Impfpflicht wollen sie die letzten Aufrechten brechen. Der Klimaschutz wird nicht gelingen, solange die Politiker da sind. Aber der aufrechte Gang gelingt immer, wenn der Gehende katholisch ist; sein Katholizismus kann nicht gebeugt werden, weil dieser allein die Liebe zu den Menschen ist.