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Postmoderne Faschisten

Sie sind stets Teil des des kantischen Poebels, dem wir bis auf die Herrschenden alle angehören. Soll über die kleine Gruppe der Faschisten geschrieben werden setzt das logischerweise voraus, dass Klarheit darüber besteht, was Faschisten sind.

Wird der Begriff des Deppen in diesem Text verwendet, so setzt das ebenfalls voraus, dass Klarheit darüber besteht, was Deppen und was Deppen_§, sprich "Deppen Unterstrich Paragraph", sind; aber zunächst:

Was sind Faschisten?

Es sind Menschen, die notwendigerweise unter uns leben und deshalb den besonderen Schutz des Staates genießen. An der Bereitschaft miteinander auf Befehl im Gleichschritt zu marschieren können die Deppen_§ sofort erkannt werden. Über den Götzen Staat wurde auf diesem Weblog schon mehrfach in Wort und in Ton berichtet. Politisch denkende Menschen beeilen sich immer, wenn an den Götzen Staat erinnert wird, hinzuzufügen, dass der Staat Nietzsches in all den Jahren, in denen er seit der deutschen Reichsgründung 1871 Europa mit zwei Weltkriegen und davor im Wettbewerb mit anderen Staaten mit den Kolonialkriegen die Schrecken des bürgerlichen Staates in fast alle Regionen der Welt trug sowie nach innen den staatlichen Terror gegen Minderheiten und missliebige Aufklärer wendete und überall schrecklich wütete, dass dieser Götze Staat inzwischen geläutert wäre und er jetzt gezähmt wie ein braver Hund sei. Die Menschen aber, die auf unterschiedliche Weise mit dem Staat heute direkt oder indirekt zu tun haben, berichten anders. Die Stimmen der Millionen von Toten, die allein der Staat zu verantworten hat, müssen immer vertreten und mit der eigenen Stimme gehört werden, wenn über den Staat nachgedacht und öffentlich berichtet wird. Die Medien berichten nicht darüber, jedenfalls nicht diejenigen, die massenhaft konsumiert werden. Dort wird der Staat den Menschen nicht nur als braves Hündchen, sondern gar als Blindenhund vorgestellt. Die Not in all den Zeiten ging nie von den Menschen aus und viele präsentierten sich auch nicht als blind. Die Not ging vom Staat aus, was tausendfach gezeigt werden kann.
Spätestens seit der Faschismus im letzten Jahrhundert sein wahres Gesicht gezeigt hat sollte allen klar sein, dass ausnahmslos die natürlichen Menschen den Staat tragen sollten und nicht die politisch Erzogenen. Das sehen die Erzogenen natürlich anders. Die meinen, dass der Staat die Menschen erziehen und tragen soll. Diese Menschen wenden sich gegen das Erinnern. Damit ist bereits eine grundlegende Unterscheidung klar ausgedrückt: Faschisten gehören grundsätzlich dem Lager der Menschen an, das meint, dass der Staat die Menschen erziehen und tragen soll.

Beim anderen Lager sieht das völlig anders aus. Damit diese zwei Lager stets für das Verständnis weltweiter Ereignisse als erstes grobes analytisch gedankliches Werkzeug präsent ist kann man sich einprägen:

Der Mensch trägt den Staat -> kein Faschist ist denkbar, solange die Autonomie des Einzelnen vom Staat ausdrücklich geschützt wird.

Der Staat trägt den Mensch -> Faschisten sind denkbar, solange der Staat nicht mit eiserner Faust die Freiheitsrechte des Einzelnen garantiert und durchsetzt.
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Im letzteren Fall sorgen potentielle Faschisten dafür, dass die zentrale Errungenschaft der Französsischen Revolution bewahrt bleibt: Das Privateigentum an Grund und Boden, das jetzt der Staat und kein Fürst, kein Klerus mehr verwaltet; den jetzt die vermögenden Bürger verwalten. Aus dieser Grundüberzeugung wollen sie diesen neuen Staat über die Moderne hinaus entwickeln und gestalten und haben allerlei Dummheiten wie "Volk und Rasse" oder etwas weniger spektakulär lediglich wirtschaftliche Entwicklungen, ähnlich denen in den USA, im Kopf, die den Menschen dort längst als Warenkataloge vorlagen, als in Europa die ersten Faschisten öffentlich mit ihren politischen Führer auftraten: Auf in die Moderne, ihr Schlachtruf. An die eigentliche Errungenschaft, die Bewahrung des Handelsgut Grund und Boden, dachten sie erst einmal nicht. Diese war ihnen selbstverständlich und genügend geschützt durch das Militär. Auch ist festzuhalten, dass bürgerliche Freiheitsrechte keine Autonomie des Menschen bedeuten. Über Freiheitsrechte kann diskutiert werden, über Autonomie nicht. Das sind völlig verschiedene Dinge.
Damit wäre die Frage, was da anders ist, was die Französische Revolution so Wesentliches an der Verwaltung des Grund und Bodens verändert hat, bereits beantwortet.
Wesentlich ist, dass der siegreiche Stand der vermögenden Bürger die vormals bestehenden Besitztümer des Klerus und des Adels in eine handelbare Ware verwandelt hat.

Seit der Französischen Revolution bestimmt ein historisch völlig anderer Staat als alle bisher bekannten Staaten zuvor die Art und Weise, wie dieses neuartige Handelsgut "irdischer Grund und Boden" gehandelt und verhandelt wird. Allerding müssen die damals bereits gegründeten Vereinigten Staaten von Amerika ausgenommen werden. Die ersten Großgrundbesitzer, allesamt überzeugte Sklavenhalter, waren die entscheidenden Vorreiter dieser zentralen Geschichte, die unsere Moderne bis heute prägt. Die praktische Anwendung der Überlegungen John Lockes, die er über die Auftragsarbeit der englischen Krone gewonnen hat. Diese sorgte sich um die Erweiterung der gegründeten englischen Kolonnien in Übersee. Statt wie bisher durch Okkupation des Landes, d.h. durch Mord und Totschlag, sollte sie künftig friedvoll gestemmt werden. Locke fand eine listige Lösung. Seine Lösung, die später David Hume noch politisch verfeinerte, wurde dort bereits umgesetzt. Eine List, die bis heute als Staatsphilosophie in den Schulen gelehrt wird und von den postmodernen Bachelor-Studenten auch als Philosophie behandelt wird. Dieser Philosophie gingen handfeste Erfahrungen voraus, die der Adel im englischen Bürgerkrieg im eigenen Land leidvoll erfahren musste. Ein Schmarrn ist es, in diesem Zusammenhang von Philosophie zu reden.

Aber zurück: Das neue, durch ein allgemeines Gesetz definierte Handelsgut "Grund und Boden" konnte zuerst für eigene, also für staatliche Zwecke aus dem übrigen freien Handel herausgenommen werden. Diese Reservierung ist typisch für die modernen Staaten und sorgte überall für ortsfeste Militäranlagen, die für das Herz des neuen Staates, dem allgemeinen Gesetz, sozusagen die Versorgungsgefäße des Herzens, eine absolute irdische solide Grundlage bietet, so wie der Absolutismus die Grundlage der Staaten vor der Französischen Revolution bildete. Mit Hilfe der Militärs, damals die französischen Truppen Napoleons, wurde der neue Staat, der diesen modernen Staat mit militärischen Mitteln europaweit und auch in Teilen Afrikas durchgesetzt hat, richtig auch bürgerlicher Staat genannt. Dieser Staat mag sich auch sozialistisch, gar kommunistisch nennen, das ändert aber an der neuen Formverfassung "Staat" überhaupt nichts. Entweder bildet dieser Staat die Mitte, die Linke oder die Rechte im Parlament. Die Sitzordnung bleibt erhalten und stammt natürlich auch aus der Zeit der Französischen Revolution. Eine Linke im Parlament ist deshalb nicht nur komisch, sondern ist streng genommen Verrat an den Menschen, die nicht politisch, sondern natürlich und nur menschlich vertreten werden wollen. Diese Humanisten finden im bürgerlichen Parlament keinen Platz. Die bleiben auch besser draußen, denn die Klebrigkeit der Stühle in einem bürgerlichen Parlament ist wohlbekannt. Da kann nichts menschliches, sondern nur politisches, werden. Die Bürger, die den französischen Eroberungen folgten, oder unter das Recht des neuen Staates gezwungen wurden, gaben sich selber und den Menschen in den Gemeinden, die in den eroberten Gebieten lebten, eine neue Ordnung. Als Modifikationen des Code Civil dürfen sie bezeichnet werden. Die Besonderheiten vieler Regionen manchen in manchen politischen Gemeinschaften Anpassungen notwendig. Diese müssen aber als marginal bezeichnet werden. Es ist klar, dass Gemeinden in den Bergen andere gesetzliche Regelungen brauchen, als etwa ein Inselstaat ohne Berge.

Die Durchsetzung der modernen Ordnung, notfalls gegen Widersacher, gegen ungehorsame Menschen, ist die Aufgabe der Militärs. Diese Militärs stehen deshalb unter der nationalen Fahne, dem Symbol der neuen Staaten. Diese Fahnen können durchaus mit den früheren Familienwappen der Fürsten verglichen werden. Diese Fahne trägt aber jetzt immer das Blutschild ehemaliger besonders privilegierter Familien. Dieses Blutschild ist ihr eigen und braucht deshalb nicht mehr auf ihren Fahnen gezeigt werden: Alle Menschen unterliegen jetzt der Blutgerichtbarkeit, die mit der Guillotine sich auch untrennbar mit den Tagen der Französischen Revolution in allen einigermaßen gebildeten Köpfen der Staatsbürger eingeprägt hat. Ohne diese Prägung stände es schlecht um den modernen Staat.

Direkt unter dem Befehl des Stands der vermögenden Bürger stehen die neuen Machthaber, die sich ihrem Code Civil als hohe Beamte verpflichtet haben und sich im Ernstfall immer der Militärs bedienen werden und müssen. Das bestimmt der Code Civil, der heute sogar international geschützt und im Notfall mit internationalen Truppen gewaltsam durchgesetzt wird. Diese hohen Beamten sind immer dem modernen Staat verpflichtet und die systemische Gestaltung des Staates entscheidet, zu welchem Lagern sich diese Beamten zugehörig fühlen. Das gilt auch grundsätzlich für die staatstragenden Parteien, denen der Staat auch das Haus einrichtet. Wie das Haus nämlich eingerichtet wird, bestimmt ebenfalls das Gesetz und keiner aus dem Stand der vermögenden Bürger, die den Staat geschaffen haben: Die waschen ihre Hände in Unschuld. Es wird Zeit, ihnen wenigstens in die Waschschüssel zu spucken.

Immer stellt heute die militärische Gewalt das Ultima Ratio der Durchsetzung des Code Civil weltweit dar. Logisch können wir also definieren: Menschen, die unter dem Zwang zum Gehorsam gegenüber dem Staat diesen schützen müssen, werden Militärs genannt. Das gilt natürlich auch für Menschen, die nur nach innen, also gegenüber den im modernen Staat zwangsvereinigten Gemeinden, den Code Civil durchzusetzen haben. Bekanntermaßen sind das die Polizisten oder paramilitärischen Vereinigungen, Bürgerwehren, die alle den Militärs ähnlich sind. Auch diese gehören zum Lager, aus dem sich potentielle Faschisten entwickeln könnten

Mit diesen einfachen Klarstellungen kann nun der Mensch, der im modernen Staat Faschist ist, definiert werden:
Faschisten sind Menschen, die aus persönlicher und freier Willensentscheidung -De libero arbitrio- die Aufgaben des Staatsschutzes der modernen Staaten übernehmen. Die Menschen, die lediglich aus der Sorge um das tägliche Brot bereit sind und gepaart mit beruflichen Interessen an diesem Staatsschutz mitwirken, werden oft auch als Faschisten bezeichnet. Die wirken aber nicht freiwillig mit, haben meist gar keinen eigenen freien Willen, sondern diese wirken aus geknechtetem Willen mit - De servo arbitrio - und sollten deshalb als Deppen_§, die unberechenbar sind und nicht als Faschisten, die studiert werden können, bezeichnet werden. Sie sind um einiges gefährlicher als die wirklichen Faschisten. Begrifflich müssen sie deshalb auseinandergehalten werden, wenn der Begriff Faschist wissenschaftlichen Kriterien gehorchen soll. Soldaten dürfen aus wissenschaftlicher Sicht durchaus immer als Deppen_§ bezeichnet werden, aus juristischer und medizinischer Sicht natürlich nicht. Deshalb gilt: Soldaten sind keine Deppen. Die aus genetischen Gründen als Deppen geborenen, sind keinesfalls gemeint und diese verstehen gar nicht, was hier geschrieben und was überhaupt gemeint ist. Jedem dieser Deppen gehört die besondere Liebe des Autors: Diese Deppen folgen den Menschen im Vertrauen; sie bedürfen im Bessonderen unserer Liebe. Die Soldaten, die gemeint sind, folgen den Kameradinnen und Kameraden und jeder Anordnung von Oben, nachdem sie die natürliche Tötungshemmung einmal überwunden haben. Ob aus Lust am Töten bleibt dem Urteil eines Physiologen vorbehalten, der Autor weiß das nicht. Er kümmert sich um diese Deppen-§ nicht, denen bereits Albert Einstein in ihrem Denken das Niveau eines Deppen_§ bescheinigt hat. Mit den aus den wissenschaftlichen Studien zu dem von Deppen_§ oft behauptetem Befehlsnotstand bei Massenerschießungen kann dargestellt werden, dass Faschisten ein deutlich höheres moralisches Empfinden hatten, als diese Deppen_3 und Hanswürste, die diese Erschießungen vornahmen. So war zum Beispiel der Schreibtisch-Massenmörder Adolf Eichmann ein Depp und Hanswurst, keinesfalls aber ein Faschist. Er diente den Faschisten. Heidegger oder Carl Schmitt hingegen waren wahrhafte Faschisten.

Das sagen aber bisher noch Wenige, weil es noch vor Jahren keine Richter gegeben hat, die den Mut hatten bei klaren wissenshaftlichen Erkenntnissen, Recht zu sprechen. Es hätte manches Karriereende bedeutet. Dem Autor von Ende der Revolutionen wird immer wieder gesagt, er solle diese typischen schwäbischen Begriffe wie "Deppen" und "Schufte" besser weglassen und vielleicht durch die Begriffe "Staatsbürger", Staatsbürger_§ in Uniform oder "Religiöser Mensch" ersetzen. Aber diejenigen, die diese Begriffe lieber lesen wissen doch, wenn sie ehrlich sind, dass diese nicht wahr sind und viele Menschen sich hinter falschen Geschichten und falschen Begriffen gerne benebeln lassen. Das gehört absolut zum bequemen Leben. Falls sie das nicht wissen verstehen sie die Notwendigkeit eines Endes der Revolutionen mit Sicherheit auch nicht. Weshalb also sollten die Begriffe ausgetauscht werden? Sie dürfen Wissenschaftlichkeit behaupten und der Autor stellt sich jedem wissenschaftlichen Diskurs bezüglich der Verwendung dieser Begriffe. Die Wahrheit ist immer mächtiger als die Lüge auch in der Wissenschaft. Die Augen, die Ohren und der Mund des Menschen formen die Wahrheit, die er mit seinem Gehirn erforschen kann. Keine Zeitungen, kein Fernsehen, keine Bücher und kein Gott tun das, die könnten unterstützen, bis auf einige Bücher tun sie das aber nicht, die haben Interessen. Wer diese nicht erkennen kann, hat in der heutigen Zeit keine realistische Chance mehr der Barbarei zu entkommen. Sprechen wir die Sprache der einfachen Menschen, no political correctness und wir haben noch die besten Karten in Hinblick auf die Zukunft, über die Befreiung des Bodens doch noch das Ende des Verbrennes fossiler Stoffe zu erreichen. Anders, das kann wissenschaftlich gezeigt werden, geht es nicht. Diejenigen, die das anders sehen, arbeiten nicht wissenschaftlich, die arbeiten politisch.
Sie wollen unbedingt gehört werden und haben dafür sogar eigene Lehrstühle gegründet und nennen ihr Fach Politologie. Sie wollen damit Wissenschaftlickkeit behaupten und wissen gar nicht, dass sie dem größten Verbrechen gegen die Menschlichkeit dienen, dem Prozess der kontinuierlich fortschreitenden Entrechtung des Menschen auf individuelle Freiheit.

Es muss noch Auskunft gegeben werden, weshalb so viele Menschen heute diesem Lager "der Staat trägt die Menschen" angehören. Nicht nur die Geschichte des Dritten Reiches konnte zeigen, sondern weltweit kann gezeigt werden, wie die Anzahl der Menschen, die den Hakenkreuzen nachgelaufen sind, auch heute ohne Hakenkreuze den faschistischen Ideologen nachlaufen. Viele scheuen sich erst gar nicht, ihre widerlichen Symbole wieder ans Rever zu heften, damit sie auch wieder erkannt werden. Warum tun sie das? Der Grund ist die bekannte Wurst, von der behauptet wird, dass man sie dem Hund vor die Nase hängt, wenn dieser ordentlich schnell laufen soll. Das ist aber nicht wahr. Aus der Wurst lässt sich nur der Hanswurst ableiten, von dem Hannah Arendt so treffend berichtet hat. Erstaunlich hierbei ist nur, dass die Sache beim Hund nicht funktioniert. Der Hund ist, wie der Mensch, ein Geschöpf Gottes. Der kümmert sich aber nicht um Gott, der könnte das gar nicht. Der gehorcht dem Herrn und bindet der Herr ihm eine Wurst vor die Nase, dann versteht er das nicht. Er will in diesem Fall die Wurst nur loswerden und der wird narrisch, wenn ihm das nicht gelingt. Er würde krank, wenn er das Ding nicht loswerden könnte und könnte keinesfalls mehr ans Fressen denken. Der kann nicht denken. Anders der Mensch.

Finale: Das historisch und erst mit der Reformation vorstellbare Ergebnis der Französischen Revolution war die Verwandlung des irdischen Bodens in eine ordinäre Sache. Diese ordinäre Sache wird heute im Sachenrecht, eine besondere Abteilung des Bürgerlichen Gesetzbuches, geregelt. Neben der Sache Hund, die auch dort geregelt ist, steht der irdische Grund und Boden dort zusammen mit dem Putzlappen. Die Tierfreunde haben allerdings dafür gesorgt, dass der Sache Hund eine Sonderstellung unter den Sachen heute zukommt. Der Grund und Boden hat vermutlich auch Freunde, die kümmern sich aber nicht darum, dass der Boden als Sache nicht mehr behandelt werden darf. Selbst die katholische Kirche hat Gottes Erde, dessen Grund und Boden sie nahezu 2000 Jahre verwaltet hat, scheinbar vergessen. Sie hält zwar noch am Naturrecht fest, tut aber nichts. Sie beugt sich dem irdischen Recht.
Aus Lehen, von Gott geliehenes Land, wurde so eine gewöhnliche Handelsware, das dem bürgerlichen Vertragsrecht unterworfen wurde, wie David Hume das empfohlen hat.
Handelsgut anstatt Gut Gottes, Aneignung der Natur durch den Menschen, Legalisierung der Ausbeutung der Natur, die Inkarnation des Teufels: Seine endlich erfolgreiche Versuchung nach 2000 Jahren (Mt:4) funktionierte mit der Wurst. Das Angebot "das alles will ich dir geben", das ganze Land mit all seinen Schönheiten, war einfach eine Nummer zu groß. Was hätte Jesus gesagt, wenn der Teufel ihm nicht das ganze Land, sondern nur diese kleine Wurst gezeigt hätte? Reine Lammwurst natürlich und dabei das Agnus Dei angestimmt hätte? Er, gerissen wie er nun mal ist, hätte genau in dem Moment ihm auflauern sollen, als Jesus großen Hunger hatte.
Schwarzhemden, Braunhemden, Rothemden, Weißhemden am ehrlichsten; alle Hemden würden die Menschen anziehen, nur um ihm dienen zu können und auf die Wurst starren. Sie würden nicht nachdenken und ihn kreuzigen und den Kommandierenden vielleicht gar nicht fragen, weshalb dieser jetzt gekreuzigt und nicht wie die anderen einfach vergast wurde. Sie werden wieder eine Uniform anziehen, wenn er es befiehlt: Partizipation am Boden der Erde. Jeder kann einen klitzekleinen Teil des Bodens der Erde erwerben, darf sich, modern geworden, jetzt sogar Eigentümer nennen. Kleiner Fürst und wie der Fürst Rechteinhaber. All jener Rechte, die diesem klitzkleinen Stück Land jetzt entspringen. Entspringen aus der Hand des Teufels, der die Wurst jetzt besser rationiert und langsam sich diese gefangenen Menschen anfüttert, so dass er wirklich taugt, falls die Obereren ihn aufrufen: Zu den Waffen.

Dann werden sie wieder überall gesehen, die Faschisten, die grundsätzlich aus dem Streben nach dieser Wurst sich rekrutieren. Es ist das Recht auf privates Bodeneigentum, so einfach kann die Frage beantwortet werden.

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Aber der Teufel hat nur Macht über Menschen und keine Macht über Gott. Gott kümmert sich nicht um ihn wie er sich auch nicht um den Hund oder um die Menschen kümmert. Er hat den Menschen mit einem eigenen Willen ausgestattet und deshalb kann der Mensch den Hund erziehen und den Teufel erkennen. Der Mensch muss es aber wollen. Ein großer Teil will es aber nicht. Die Faszination des Teufels ist das bequeme Leben auf eigenem Boden. Nur wer bereit ist, auf ein bequemes Leben und auf eigenen Boden jederzeit zu verzichten, erkennt immer den Teufel.

Das Privateigentum an Grund und Boden wurde zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit von keinem privaten Herrn, sondern von einem öffentlichen Herrn, der die Verkörperung der irdischen Gesetze darstellte, verwaltet. Waren die früheren privaten Damen und Herren noch unter der Obhut eines Pontifex Maximus, also einem Brückenbauer zwischen privaten und öffentlichen Interessen, galt nun nur noch das öffentliche Interesse des bürgerlichen Standes, das mit dem Interesse des Teufels absolut identisch ist: Unterwerfung des Menschen, Unterwerfung der Natur für die Verwirklichung eines bequemen Lebens durch Verbrennung der in Jahrmillionen geschaffenen fossilen Stoffe der Erde, der Schöpfung Gottes. Jeder konnte seit dem Jahr 1804 beginnend einen Teil des Grund und Bodens sein Eigen nennen. Er musste diesen Grund und Boden aber auch bezahlen können. Bis heute hat sich dieses Recht aus Privateigentum an Boden fast über den ganzen Erdball ausgebreitet und wird als modernes Staatsrecht international geschützt. Ganze Regionen können Staaten heute untereinander handeln, wenn zumindest die sie tragenden Familienclans den öffentlich bestellten Herrn am Ende schützen. Sie müssen einstehen falls ein derartigen Deal der eigenen Bevölkerung Schaden zufügt. Diese Familienclans sind informell immer äußerst aktiv, treffen sich international wie etwa in der Atlantik-Brücke e.V. gemeinnützig und gemeinsam mit einflussreichen Politikern, öffentlich inszenierten Auftritten wie etwa des Weltwirtschaftsforums und garantieren letztlich informell, dass politische Entscheidungen von ihnen mitverantwortet werden. Klar ist natürlich, dass der öffentliche Herr diesen wohlfeil angebotenen Grund und Boden noch per Gesetz belasten kann. Das bestimmt im Einzelnen auch das Gesetz, das dafür stets den aktuellen Erfordernissen angepasst wird. War dieser Herr früher im fernen Rom, so kann es sein, dass er heute nebenan im Nachbarhaus wohnt. Als Hanswurst kann er dort wohnen und sogar die Wurst unter seine Nase hängen. Die Nachbarn werden ihm zuwinken und mit einem Helau, "Hölle auf" vor allem, wenn sie im katholischen Rheinland beheimatet sind, ihm zuprosten.
Entscheidend aber ist für das Eigentumsrecht heute das allgemeine Gesetz, das vormals immer nur ein Recht privilegierter privater Herren und Herrinnen war und nur als Besitz bezeichnet unter privilegiert Gleichen ausgetauscht oder verkauft wurde. Ein Bauer oder Handwerker hatte da nichts mitzureden. Berühmt sind die Schollenbauern, die bei einem Verkauf der Scholle bloßes, aber durchaus notwendiges, Anhängsel waren. Der Gesundheitszustand des Schollenbauers wurde bei derartigen Transaktionen noch nicht einmal nachgefragt.

Dieses frühere Recht fand mit dem Stellvertreter Gottes auf Erden stets eine klare Grenze. Der mag sogar mitunter ein Lump gewesen zu sein, das störte aber die Grenze nicht. Es gab keine Gerechtigkeit, es gab aber diese Grenze. Die Bewahrung der Natur war oberstes Gebot und dies kann sogar ein Lump verstehen, die Versuchung Jesu galt stets als unerschütterliche Mahnung "weiche Satan".

Nach dem Zwischenspiel der letzten gut 200 Jahre, in denen das siegreiche Bürgertum sich mit der weiteren Entwicklung des positiven Rechts konsolidierte und mit dem System der Erziehung zu willfährigen Untertanen (gemeine Menschen schreiben von Stiefelknechten, gar von Stiefelleckern) einen modernen staatstragenden Parteienstaat entwickelten, ist dieses politische System heute am Ende. Die Administratoren des Systems ahnten das nicht, sie hätten es aber ahnen können. Politisch etwa mit Franz L. Neumanns Behemoth oder mit der Dialektik der Aufklärung. Die Texte sind klar geschrieben, werden aber von Administratoren des Staates nicht gelesen. Die könnten das gar nicht, weil das System dafür sorgt, dass sie dafür schlicht keine Zeit haben und die Schule bereits von der 1. Klasse an dafür sorgt, dass Texte wie die auf endederrevolutionen.de veröffentlicht nicht nur nicht gelesen werden, sondern diese als staatsgefährdend eingeschätzt und niemals von den Landesbehörden zugelassen werden. Diese Aufklärung wird unterdrückt. Akademisch darf darüber geschrieben, nicht aber breitenwirksam öffentlich diskutiert werden: Die Sozialwissenschaften waren längst zu einem praktisch nützlichen politischen Instrument in öffentlicher Hand entwickelt und die private Presse musste vorrangig die Interessen der Eigentümer besorgen. Das wird natürlich nie formell, das wird, wie alles Entscheidende, informell besorgt. Das Recht sorgt vor allem für diesen Weg und der informelle Weg ist der Zauberstab, der dieses System der Rechte am Leben hält. Öffentlich musste erst vor ca 20 Jahren zur Kenntnis genommen werden, dass sich das Klima jetzt wahrnehmbar und wissenschaftlich gesichert ändert. Zeit damals für die Aufrufe der Deppen_§, der Klimaleugner, die wie heute die Coronaleugner wieder den Deppen_§ spielen. Den Deppen_§, von denen bereits berichtet wurde: Das sind keine Faschisten. Diesmal reicht es aber nicht mehr, einfach das Fenster zu schließen und den Rest gut bürgerlich unter den Teppisch zu kehren. Vor den Fenstern stehen jetzt Menschen, die ans Fenster klopfen und um Einlass bitten. Sie sagen, dass es draußen immer weniger zu essen gäbe und der Regen ausbliebe, oder, wenn der Regen einmal käme, dann so gewaltig, dass er ihre Saat einfach wegspüle. Ja, das sei auch früher immer mal wieder vorgekommen. Diese Erinnerungen aber nützen ihnen heute nichts mehr, es sei schlimmer geworden.

Da stehen sie nun im Innern vor den geschlossenen Fenstern und sehen zum ersten Mal Menschen, zu denen ihre eigenen Kinder noch soeben Neger gesagt haben. Menschen, die bis vor kurzem selbst im Grundgesetz als einer anderen Rasse zugehörig diffamiert wurden. Wenn sie gelb sind, wird sogar eine Gefahr für die Demokratie behauptet. Die haben sie zwar seit 200 Jahren und davor nicht gesehen, sieht man einmal von unterschiedlichen Vorführungen dieser Menschen im Zirkus ab. Auch das Fernsehen brachte nur Bilder ins Haus. Da waren sie aber nicht gelb, nur die Neger waren schwarz. Auch Obama sei doch ein Neger und warum der gar nicht schwarz aussehe, wollte noch die Kleinste wissen. Sie trägt neuerdings immer einen Schulranzen, obwohl bis zum Schulbeginn noch drei Wochen Zeit sind. Die Freunde der Eltern sollten diesem wunderbarem Kind behutsam den Schulranzen abnehmen und das Mädchen fest in die Arme schließen. Mit den Eltern sollten sie ein ernsthaftes Gespräch über den Weg zu freien Schulen führen.

Jetzt stehen die Ersten da, vor den Fenstern. Wie soll das werden? Hinter ihnen stehen wieder die Erzogenen, die nachfragen, ob sie behilflich sein können!

Jetzt ist es Zeit, das politische System zu ändern. Die wirklichen menschlichen Verhältnisse müssen in den Parlamenten abgebildet werden und nicht nur die politischen!

Den Menschen, die sagen, dass sie den Staat tragen müssen, sollten die Wählerinnen und Wähler mit ihrer freien Wahlentscheidung eine Erste Kammer zur Verfügung stellen! Den Menschen, die sagen, dass umgekehrt der Staat sie tragen müsse, stellt eine Zweite Kammer zur Verfügung! Der Ort, an dem sich beide Kammern treffen, kann gleich bleiben: Der Bundestags. Den Bundesrat löst auf. Nicht aber mehr als Ort der Legislative, sondern als Ort der Diskussion, des Diskurses, des Anstands erhaltet den Bundestag. Beide Kammern debattieren gleichberechtigt und gemeinsam machen die beiden Kammern Vorschläge, die ein gemeinsamer Sprecher dem Präsidenten übergibt. In seinem Namen, im Namen des Präsidenten, erlässt dieser das Gesetz. In seinem Namen und endlich wäre die widerlichste aller Lügen Geschichte: Die Lüge von "Im Namen des Volkes". Der Verhöhnung "JNRJ" könnte das Ende der Verhöhnung "INdV" folgen. Die Befreiung des Menschen und das sind wir nicht nur den Menschen, das sind wir den vielen unzähligen Opfern schuldig, die jetzt alle genannt werden sollten. Erlaubt dem Autor stellvertretend für alle nur die Namen der Geschwister Scholl zu nennen: Sophie und Hans.

Das Wahlrecht erlaubt es, dass noch in diesem Jahr dieser Systemwandel auf den Weg gebracht werden kann. Mit der Erststimme, die den Menschen gegeben wird, die sich über das Netzwerk der Erstimmen zur Wahl stellen und die sich dort nicht bewerben, sondern nur vorstellen. Die sich allein um den Kampf zur Erhaltung der Natur zur Wahl stellen und da braucht es nur die Stimmen einfacher unbequemer bescheidener Menschen. Gebt dem Mensch, nicht Gott oder den politischen Parteien, eure Stimme. Der Mensch braucht Gott nicht, wie Gott den Menschen nicht braucht. Der Mensch braucht nur einen Kompass, der zu Gott führt. Denn durch ihn sind wir alle geschaffen. Geworden sind wir "an Drachen und Dornen" vorbei durch die herrschenden familiären und politischen Verhältnisse. Wir sind weder Knecht noch Ritter und brauchen auch keinen "St.Jürg" auf unserem Weg der Erhaltung seiner Natur: Deus sive natura: Ehren wir ihn. Verzeihen wir den Menschen und auch denen, die uns diese Pandemie bescherten. Kümmern wir uns allein mit Hilfe des demokratischen Wahlrechts um die gemeinsamen Organisation und Sicherung der Erststimmen. Dann wäre der Weg frei, um die Verwirklichung einer Autonomie des Einzelnen, der Familie und der Gemeinschaften politisch durchzusetzen.

Die erste Etappe wäre geschafft. Jetzt könnte der Weg ohne Faschisten zur zweiten entscheidenden Etappe führen: Zur Wiederherstellung des einstmals herrenlosen Grund und Bodens. Ein durch Entscheider gebildetes Souverän würde fortan den Grund und Boden verwalten. Nicht mehr auserwählte irdische oder heilige Familien, sondern einfache Menschen verwalten ihn. Habt Mut, der Weg zur Bewahrung der Natur ist ein wahrhaftiger und einfacher Weg.

Erst die Zeit danach wird schwer und entbehrungsreich sein: Der Verzicht auf ein bequemes Leben, der aber notwendig ist, um die Natur noch für den Menschen doch noch zu retten.

Ohne Revolution wird diese schwere Zeit friedlich verlaufen und Solidarität, vor allem aber Subsidiarität wird notwendig, nicht nur vernünftig.