Außerparlamentarische Opposition

Wie soll eine derartige Opposition entscheidend die gegenwärtige politische Gesellschaft verändern können? Wie kann sie eine Gesellschaft verändern, die über viel mächtigere Manipulationsinstrumente inzwischen verfügt als die Gesellschaft, die nach den Krisenjahren der 1920er Jahren weltweit in eine Zeit der offen agierenden faschistischen Herrschaftssysteme marschiert ist? Eine Gesellschaft, die nach der Parteigründung „Die Grünen“ wieder auf dem Weg in einen postmodernen Faschismus marschiert? Wie organisiert sie sich neu? Wie kann der Einzelne aktiv mitwirken? Welche Politik verfolgt sie?

Wie im letzten noch unveröffentlichtem Weblog angekündigt, wird eine verständliche Einführung und Aufklärung in die bis heute vorliegenden staatstheoretische Schriften eine zentrale Aufgabe der außerparlamentarischen Opposition ein. „Vom Geist der Gesetze“ wird zentral Auskunft gegeben und die radikale Aufklärung, die Montesquieu betrieb, wird fortgesetzt. Vorab: Sie wurde vom siegreichen Bürgertum ignoriert, wir werden sie nicht mehr ignorieren. Nachdem die Lex Götze oder auch Lex van der Lubbe noch restliche Mängel im bürgerlichen Strafgesetzbuch offen legte, werden derartige juristische Fragen heute postmodern erledigt.

Weitere grundsätzlichen Fragen sollen nach und nach beantwortet werden. Es werden Antworten sein, die durch die Geschichte der außerparlamentarischen Opposition führt. „Der Wiederkehr des ewig Gleichen (Nietzsche)“ konnten bisher nur außerparlamentarische Bewegungen etwas entgegensetzen. „Das Gleiche“ nach Nietzsche wird kosmologisch bleiben, wie Nietzsche das verstand, aber es tritt verändert auf, menschlicher, wenn die Außerparlamentarischen das wollen. Sie können zu einer politischen Kraft werden, wenn sie sich nicht in das politische System integrieren lassen.

Das Ziel sollte immer klar sein: Die Schaffung einer zivilen Gesellschaft auf herrenlosem Grund und Boden. Die Verwaltung des herrenlosen Bodens und die Sicherung der Autonomie des Einzelnen muss eine Sache der Menschen selber werden. Die Politik und das Recht zur Gesetzgebung muss beim politischen System der repräsentativen Demokratie verbleiben; dafür muss das politische System nicht verändert werden. Der Weg dorthin führt über den Ungehorsam und die künftige Nutzung allein der Erststimme bei Wahlen zu einer Legislaturperioden des Parlaments, d.h. des Bundestags, so wie er heute bereits besteht.

Rosa Parks, ist ein Vorbild des ungehorsamen Handelns. Sie ist eine der Protagonistinnen der Methode eines gelebten zivilen Ungehorsams. In diesem sollten sich außerparlamentarischen Oppositionelle zusammenfinden.

Die Hegemonie des Finanzkapitals ist ein Grund in allen Bereichen mit Ungehorsam zu wirken, in denen das Finanzkapital vermutlich tätig ist. Georgi Dimitroff behauptet das Finanzkapital gar als die Ursache des Faschismus Wie dem auch sei, eine Debatte darüber lohnt sich nicht. Das Privateigentum an Grund und Boden allein sollte das Imperativ des Ungehorsams begründen.

Duldet kein Mitspracherecht von Rechtspositivisten in euren Reihen. Erkennt in diesen Menschen einen Clown, der unbedingt den Papagei spielen will und selber nicht weiß, warum er an dieser schweren Depression leidet. Tröstet ihn.

Der Ungehorsam darf nicht planbar (positiv) sein, er muss stets negativ und spontan auftreten und auf die Negation des bestehenden weltweiten Unrechts abzielen. Wie er wirksam wird ist eine Sache der Intelligenz des Einzelnen. Er soll mannigfaltig und originell ausfallen. Er soll auch der Lebensfreude dienen; in der Schule und im Arbeitsleben, im öffentlichen Raum und unter Freunden.

Der Kampf gegen den postmodernen Faschismus kann nicht kurzfristig entschieden werden. Er muss langfristig geplant und es muss in Permanenz aufgeklärt werden. Die junge Generation soll für den Kampf und den Ungehorsam begeistert werden. Dem tristen Leben unter dem Kommando der Arbeit – im Haus und auf fremdem privatem Grund, und außer Haus auf fremdem öffentlichem Grund soll – soll ein Leben mit maximaler Autonomie entgegengestellt werden, in dem öffentliche Netzwerke weitgehend die Funktionen des Staates ersetzen (→ Regionalismus, → selbstverwaltete Wohneinheiten, freie Schulen→ neues Recht). Der Leidensdruck der Schülerinnen und Schüler wird enorm steigen, wenn sie gleichzeitig zur Kenntnis nehmen müssen, dass ihr staatlich verordnetes Verhalten maßgeblich für die Veränderung des Klimas verantwortlich ist. Die Vermögenden können sich gegen den Klimawandel schützen, die Lohnabhängigen nicht. In den Schulen muss ein Kampf gegen die staatlich regulierten Kompetenzkataloge geführt werden, die sie analog ihrem Rechtspositivismus dort als Ziele setzen: Es sind die Ziele des Gehorsams, des Marktes, der Manipulation. Duldet keinen Arbeitsmarkt an den Schulen oder Universitäten. Überlegt, wie der Kampf dagegen geführt werden kann. Erklärt euren Mitmenschen, wie der Rechtspositivismus dafür gesorgt haben, dass die Völker um die Produkte ihrer Arbeit mit der Globalisierung betrogen werden. Sorgt dafür, dass beispielsweise folgender Text von Keynes künftig von allen Schülerinnen und Schülern verstanden wird: „Die moderne Zeit begann, so denke ich, mit der Kapitalakkumulation im sechzehnten Jahrhundert. Ich glaube − […} dies ist ursprünglich auf Preissteigerungen und daraus resultierenden Profiten zurückzuführen, die durch die Gold- und Silberschätze ermöglicht wurden, die Spanien aus der Neuen Welt in die Alte brachte. Von dieser Zeit an bis heute wurde die Kraft der Akkumulation, die über viele Generationen hinweg geschlafen zu haben scheint, mittels Zinseszins wiedergeboren und in ihrer Stärke erneuert. Und die Macht des Zinseszins über zweihundert Jahre hinweg ist etwas, was die Vorstellungskraft ins Wanken bringt. [..] Vom sechzehnten Jahrhundert an, und besonders nach dem achtzehnten, begann das große Zeitalter wissenschaftlicher und technischer Erfindungen, das seit den Anfängen des neunzehnten Jahrhunderts in vollem Fluss ist − Kohle, Dampf, Elektrizität, Erdöl, Stahl, Gummi, Baumwolle, die chemischen Industrien, automatische Maschinerie und die Verfahren der Massenproduktion, Rundfunk, Buchdruck, Newton, Darwin und Einstein, und tausend andere Dinge und Menschen, die zu bekannt und vertraut sind, als dass sie alle aufgezählt werden müssten. Wirtschaftliche Möglichkeiten für unsere Enkelkinder. Was ist das Ergebnis? Trotz eines ungeheuren Wachstums der Weltbevölkerung, die notwendigerweise mit Häusern und Maschinen ausgerüstet werden musste, ist der durchschnittliche Lebensstandard in Europa und den Vereinigten Staaten, wie ich annehme, um etwa das Vierfache gestiegen. Das Kapital ist mit einer Geschwindigkeit gewachsen, die über dem Hundertfachen dessen liegt, was jedes frühere Zeitalter gekannt hat. Und von jetzt ab brauchen wir keinen so großen Bevölkerungszuwachs mehr zu erwarten.“ Keynes fährt fort: „Für diejenigen, die für ihr tägliches Brot schwitzen müssen, ist Freizeit eine langersehnte Süßigkeit − bis sie sie bekommen. Es gibt eine überlieferte Grabinschrift, die eine alte Putzfrau für sich selbst geschrieben hat: „Trauert nicht um mich, Freunde, und weint um mich nimmer, denn ich werde nun nichts mehr tun für immer und immer.“ Dies war ihr Himmel. Wie andere, die sich auf Freizeit und Muße freuen, stellte sie sich vor, wie schön es sein würde, ihre Zeit nur mit Radio hören zu verbringen − denn es gab noch ein anderes Reimpaar, das in ihrem Gedicht vorkam: „Mit Psalmen und süßer Musik werden die Himmel erklingen, doch ich werde nichts zu tun haben mit diesem Singen.“ Das Leben wird also nur für die erträglich sein, die mit dem Singen zu tun haben − aber wer von uns kann schon singen! Zum ersten Mal seit seiner Erschaffung wird der Mensch damit vor seine wirkliche, seine beständige Aufgabe gestellt sein − wie seine Freiheit von drückenden wirtschaftlichen Sorgen zu verwenden, wie seine Freizeit auszufüllen ist, die Wissenschaft und Zinseszins für ihn gewonnen haben, damit er weise, angenehm und gut leben kann. Die emsigen und zielbewussten Geschäftsmänner mögen uns alle mit sich in den Schoß des wirtschaftlichen Überflusses ziehen. Aber es werden nur solche Menschen sein, die am Leben bleiben können und eine höhere Perfektion der Lebenskunst kultivieren, sich nicht für die bloßen Mittel des Lebens verkaufen, die in der Lage sein werden, den Überfluss zu genießen, wenn er kommt.“

Keynes resümiert am Ende „denn drei Stunden am Tag reichen völlig aus, um den alten Adam in den meisten von uns zu befriedigen!“ Das Gegenteil ist passiert. Mit Hilfe der Gesetze werden die Menschen weltweit unter das Joch der Arbeit gezwungen. Rebelliert gegen die Arbeit, erklärt den jungen Menschen, dass selbst der Wunsch nach einem Smartphone ein Fluch ist, den sie verstehen sollen. Dann ist zwar der Fluch nicht beseitigt, auch darüber darf man sich nicht täuschen. Auch das erzogene Bedürfnis wird nicht sofort weichen, aber die Bereitschaft dagegen persönlich zu kämpfen, wenn das Resultat nur lebenslange Lohnarbeit ist und der Lohn und die Preise dafür immer sorgen werden, dass aus dem Hamsterrad nicht ausgestiegen werden kann, kann die künftigen Generationen vorbereiten, den Weg des Ungehorsams zu gehen und falsche eigene Bedürfnisse zu bekämpfen; es gibt keinen anderen Weg in die Freiheit.

Gelegentliche Treffen sollen dem Erfahrungsaustausch dienen und alle außerparlamentarischen Netzwerke stärken. Schafft Freie Universitäten, indem ihr euch das Studium nicht vorschreiben lässt. Konsumiert nicht die Vorlesungen und Seminar; es ist euer Studium. Der Verfassungsschutz wird immer anwesend sein, daran sollte nie gezweifelt werden. Hierin besteht aber auch die Originalität einer außerparlamentarischen Opposition: Sie klärt auf und zwingt die bestehenden herrschenden parteipolitischen Verhältnisse zum Tanzen, indem ihnen ihre eigenen Melodien vorgesungen werden. Da ist ein Verfassungsschutz willkommener Gast. Er soll über seine Auftraggeber hören und könnte sogar mittanzen. Auch die Verfassungsschützer erledigen letztlich nur ihren Job und ein verbliebener Humor kann nie gänzlich ausgeschlossen werden. Es sind Rechtspositivisten, ein Begriff, den wir mit nur wenigen Abstrichen durchaus als postmoderne Faschisten übersetzen können; sie dürfen mittanzen.

Der herrschende Rechtspositivismus wird alles unternehmen, die in den kommenden Jahren verstärkt auftretende staatliche Bevormundung und Repression durch ständig neue Gesetze als legitim erscheinen zu lassen. Vor allem das Verwaltungsrecht, das immer noch einem Fürstenrecht entspricht, wird ausgeweitet. Die Machtbefugnisse der Polizei und Justizbehörden werden erschreckende Ausmaße erreichen. Hier ist es dringend erforderlich, dass eine außerparlamentarische Opposition mit einer Adresse auftritt, dass freiwillige Rechtsanwälte als Ansprechpartner für kurzfristige Auskünfte angerufen werden können. Der Server sollte im Ausland stehen und getarnt sein. Wer kümmert sich darum?

Die Repressionen auf den Straßen haben längst wieder begonnen und sind einem Großteil der Bevölkerung unbekannt. Videoaufnahmen von Polizeiübergriffen müssen unter einer Adresse abrufbar sein.

Den Manipulationen der Mächtigen an Geschichte und Begrifflichkeit sollten größte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Sie rüsten längst wieder zu Krieg.

Eine Beispiel erläutert das: Der Ratsvorsitzende der EKD Wolfgang Huber korrigierte das Wort der Friedfertigen des Matthäus (Mt5:9) und meinte, dass diese besser „Friedensverfertiger“ heißen müssten. Dieser Mann hat gut zugehört, als die frühere Oppositionspolitikerin und CDU-Frau Angela Merkel gegenüber der Regierung Schröder zu Beginn des Irak-Krieges eine Beteiligung der Bundeswehr am Krieg gegen den Irak forderte. Sie formte das Matthäuswort der „Friedfertigen“, das Luther bereits zum „Friedensmacher“ pervertierte, zum ersten Mal in das Wort „Friedenverfertiger“ um und Huber wollte ihr wohl gefallen, in dem er ihr Wort noch einmal zu Ehren Luthers wiederholte. Merkel wollte nach Jugoslawien noch einmal zur Tat schreiten, wie ihre protestantischen Ahnen immer zur Tat schritten, wenn an die Freiheit des Menschen auch nur gedacht wurde. Was wäre ein Protestant ohne Obrigkeit? Nichts, einfach gar nichts. Der EKD-Ratsvorsitzende und Angela Merkel sind wahrhafte Protestanten, die der „Pest des Protestantismus“ ein menschliches Antlitz verleihen. Heute spielt Frau Merkel den Wolf im Schafspelz, spielt ihn sogar ordentlich und ihre politische Freundin Annegret Kramp-Karrenbauer spielt den Wolf ohne Schafspelz. In politischen Parteien werden gerne einmal die Rollen getauscht. Kramp-Karrenbauer will die Jagdbomber der Bundeswehr mit amerikanischen atomar bestückbaren Kampfflugzeugen ergänzen und bewaffnete Drohnen. Das will sie nicht selber, sie dient wie Paulus, Knecht Jesus Christus; das wollen andere, die das Sagen haben: ihre Obrigkeit und diese bedient sich ihrer wie sie sich auch den anderen politischen Parteien bedient. Das lädt doch zu einem Tänzchen ein und es wäre kein politisches Kabarett, es wäre ein Moment, in dem eine außerparlamentarische Opposition lebt und aufklärt. Oder nehmen wir den besonders grün angeschmierten Herrn Kretschmann aus Baden-Württemberg, der Alfredo Roccos Satz „der Staat muss Augen bekommen“, den Rocco bereits im Kabinett Mussolinis zum politischen Parteiprogramm erklärt hat, heute im Jahr 2020 entsprechend postmodern reformuliert, indem er für die Grünen den Staat an die Augen erinnert. Obwohl der Staat schon viele elektronischen Augen bekommen hat, sollen jetzt menschliche Augen hinzukommen: Er fordert, dass Corona-Sünder angezeigt werden: Nachbar erledige deine staatsbürgerliche Pflichten.

Immer muss den Stimmen der politischen Parteigänger eine außerparlamentarische Stimme entgegengestellt werden. Eine außerparlamentarische Opposition kann viel wirksamer als eine parlamentarisch agierende Parteien aufklären.

Die Zugehörigkeit in einer außerparlamentarischen Opposition und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer politischen Partei, ist kategorisch auszuschließen. Diskussionen mit Vertretern politischer Parteien sollten unvoreingenommen und ohne Ausgrenzungen freundlich doch mit klarer Distanz (Unvereinbarkeit) geführt werden! Jeder außerparlamentarische Oppositionelle sollte den Dialog mit den Abgeordneten und potentiellen Abgeordneten (Mitgliedern der einzelnen politischen Parteien) führen. Klare und in Schriftform geführte Dialoge zu den beiden zentralen Themen Privateigentum an Grund und Boden sowie zum Krieg und Frieden sollten ständig geführt und veröffentlicht werden. Der kategorische Ausschluss der Zweitstimme sollte von jedem außerparlamentarischen Oppositionellen beachtet werden: Die Erststimme soll die Repräsentanten ins Parlament tragen.

Immer sollte allen außerparlamentarischen Oppositionellen klar sein: Im letzten Akt (Abschaffung des Rechts auf Privateigentum an Grund und Boden) wirken in erster Linie die Parlamentarier; sie stimmen ab. Eine außerparlamentarische Opposition sollte bei den Parlamentariern deshalb mit stoischer Gelassenheit für das Ziel, die Abschaffung des Privateigentums an Grund und Boden, besser: Für einen herrenlosen Boden weltweit, werben. Mit diesem Ziel ist die Abkehr vom herrschenden Rechtspositivismus verbunden. Die Natur hat Vorrang gegenüber dem gesetzten menschlichen Recht.

Eine Mitarbeit in den weltweit entstandenen Umweltbewegungen ist fast schon eine Pflicht und vor allem den Schülerinnen und Schüler der „Fridays for Future“-Bewegung sollte pädagogisch beratend, oder wenn der Schule noch nicht entwachsen, mitgewirkt werden, denn die jungen Menschen müssen vor den Gefahren der politischen Parteien und hier vornehmlich der Partei „die Grünen“ gewarnt werden. Sie strengen sich an, in die verirrten Fußstapfen der Sozialdemokraten einzutreten und den Weg uneinsichtig fortzusetzen.

Eine politische Arbeit in Gewerkschaften ist angeraten, indem der Arbeitsfetisch, der in den Gewerkschaften herrscht, bekämpft wird.


Entscheidende Strategien:

- Das Recht auf Selbstbestimmung muss ohne Wenn und Aber verteidigt und durchgesetzt werden.

- Die wichtigste Aktionsform der Außerparlamentarischen ist der Ungehorsam.

- Unterschreibt nur noch Verträge „wenn die Gewehre auf euch gerichtet sind“. Das bedeutet in erster Linie: lieber Konsumverzicht als eine Unterschrift leisten. Mit Produkten der OpenSource, dem Laden- und Marktkauf, vertragsfreien Telefondiensten u.a. kann sich jeder das Notwendigste sichern.

- benutzt immer dort Bargeld, wo es noch möglich ist. Verteidigt das Bargeld. Wehrt euch gegen die Bequemlichkeit des bargeldlosen Verkehrs. Er macht es der Obrigkeit so einfach euch zu hüten.

- In Anbetracht der Aufgabe, im gigantischem Ausmaß den Ausstoß an Verbrennungsgasen (CO2) senken zu müssen, ist jedem geraten seine persönliche Lebensführung grundsätzlich heute schon zu ändern. Bedenkt: Glück ist, wenn man täglich die Wasserkaraffe mit frischem Wasser aus einer Wasserleitung füllen kann; gedenkt der Milliarden von Menschen, die das nicht können.

- Im Jahr 1800 lebten 1 Milliarde Menschen auf der Erde. Der Anteil des CO2 in der Atmosphäre geriet ab dem Jahr 1800 (siehe Homepage) zunehmend aus dem jahrtausendelang bestehendem Gleichgewicht. Bevölkerungswachstum und gleichzeitiges Wirtschaftswachstum können durch die gegebenen natürlichen Verhältnisse seit über 200 Jahre nicht mehr klimaneutral beherrscht werden. Die Bevölkerungszahl kann nur durch radikale weltweite Aufklärung und Beseitigung der Armut auf dem gegebenen Niveau eingependelt werden (Gesundheitsvor- und führsorge). Entscheidend ist, dass ordentliche Nahrungsmittel für diese Anzahl der Weltbevölkerung sichergestellt werden; dies ist bei den gegebenen 7 Milliarden Menschen noch möglich! Die Verbrennung fossiler Stoffe aber muss schnellstens gestoppt werden: Der Lebensstandard muss in den reichen Industrieländern deutlich gesenkt werden. Vergesst nie, die politischen Parteien werden hier nichts tun können, das Recht verbietet es.

Was braucht der Mensch ?

Benutzt Textbrowser. Denkt an die Nachkommen. Wir brauchen kein energiehungriges Internet. Das Internet könnte mit den heutigen Technologien neu aufgebaut werden. Mit Textbrowser kann eine Einübung in eine neue Kultur, der fruchtbaren Arbeit im Internet, ohne Werbung, ohne Ablenkung, konzentriert und nützlich, gelingen. Nur wenn es sinnvoll ist, ladet Bilder hinzu. Übet diese Technik.

Heute kontrollieren die USA weltweit das Internet. Im Internet gibt es keine Geheimnisse, es ist leicht, das Internet zu kontrollieren.

Vermeidet Streamingdienste: Es muss ein Anfang gemacht werden; schaut nicht zu, wie alles einfach weiter läuft. Das ist kein Leben, das ist Konsum.

Die weltweite Impf-Industrie treibt allerlei Blüten. Aussagen, u.a. von Bill Gates, sind zwielichtig. Zwar hat er nicht gesagt, dass er mittels Impfungen dafür sorgen will, dass die Bevölkerungsanzahl täglich um 350.000 Menschen gesenkt werden soll; die Logik aber, dass eine Senkung der Bevölkerungsanzahl, die er mit Impfungen erreichen will, zwangsläufig von einem „Überschuss“ an Menschen ausgeht, der beseitigt werden müsste, ist in seiner Aussage schlüssig. Jedenfalls hat er für alle hörbar gesagt, dass er alle 7 Milliarden Mensch durchimpfen will: Er will durchimpfen! Eine Logik, die sich des Rechtspositivismus bedient und die Politiker werden ihm folgen und die entsprechenden Gesetze erlassen. Der Rechtspositivismus kam hervorragend bereits vor Auschwitz zum Zuge und sollte mit Auschwitz am Beispiel der Wannseekonferenz studiert werden. Das müssen wir den Nachkommen lehren. Angeordnete Impfungen - die Absicht von Bill Gates- verstoßen gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völker und des Einzelnen. Kämpft gegen jede verordnete Impfung, verweigert sie, seid ungehorsam. Impfungen sind ein Fortschritt, darüber sollten wir nicht irren (!), der aber nicht einer staatlichen Obrigkeit zugänglich gemacht werden darf. Kämpft gegen die Kriegsvorbereitungen, die durch rechtsstaatliche Verpflichtungen in Militärbündnissen vorangetrieben werden.

- Ungehorsam ist das Gebot künftigen Lebens. Bekämpft die Kompetenzkataloge an Schulen, die verordneten universitären Ausbildungen (Bologna.Prozess); Studenten, holt euch den Campus zurück, verwaltet euch selber. Es gibt sehr viele Bereiche, in denen der Widerstand schon heute Früchte tragen kann. Senkt die Arbeitszeit, seid ungehorsam in der Arbeit, wenn der Unternehmer eure natürlichen Rechte nicht ausdrücklich unterstützt.

- Seid wie ein Fisch im Wasser, schwimmt mit und gegen den Strom; versteht, es gibt für den Fisch nur das Wasser. Bleibt bei den Menschen und meidet die Menschen, die politisch daherreden. Bedauert sie, hört aber nicht zu. Zwischen denen, die politisch daherreden und euch darf es keine Versöhnung geben; ihr nehmt sonst den anderen Fischen, die mit euch sind, das Wasser. Bedenkt, eine außerparlamentarische Opposition beginnt als kleine Minderheit, sie müssen sich als Leuchttürme verstehen.

- Bildet, schafft Netzwerke! Überlegt auch die Übersiedlung auf´s Land. Gestaltet die Dörfer, schafft wieder einen Lebensraum für die Kinder. Hört auf damit die Spielplätze in den privaten Garten zu verlegen; nutzt die öffentlichen Räume, die Spielplätze, die Stadtbibliotheken; fordert öffentliche Schwimmbäder und Parks. Überhaupt erobert wieder die noch verbliebenen öffentlichen Räume. Weitere Ziele könnten öffentliche Werkstätten sein, die privat verwaltet werden (→ syndikalistische Überlegungen: Öffentliches Eigentum in privater Verfügung); bildet Stadtteilgruppen, schafft Stadtteilbüros → fordert Stadtteilbüros. Unterstützt die freien Theater, engagiert euch für die Theater und Kunstwerkstätten. Muße ist die Triebfeder des Ungehorsams.

- Arbeitet nach Möglichkeit in lebensnotwendigen Bereichen mit, z.B. in der Landwirtschaft, alternativen Schulen und Universitäten und fordert auf der Straße die Sicherung des täglichen Brots (Grundsicherung, Grundeinkommen).

- Schützt das Klima. Mit dem Waschlappen und kaltem Wasser lässt sich der Körper eines Menschen genau so reinigen wie mit der wasserreichen Dusche. Sauberes Wasser und gesundes Brot, mit Wein, Literatur und den Freunden; so lässt es sich leben.

- Eure Kinder sollen Instrumente erlernen, musiziert, konsumiert nicht (!), lebt.

- Studiert die bürgerliche Pressen, die AfD, die Frankfurter Allgemeine….; so seid ihr auf dem Laufenden. Dort lest ihr, was eure Gegner so planen und denken. Bedenkt aber, nicht jeder, der in einer Partei wie der AfD ist, ist euer Gegner. Das wünschen sich alle Parteien der Mitte und in die Mitte der Gesellschaft will auch die AfD. AfDler sitzen in allen Parteien und in allen Parteien findet sie Unterstützer. Es gäbe viele Gründe für eine alternative Partei; aber eine Partei konserviert bestenfalls das Bestehende und das Bestehende besorgt bekanntlich den Klimawandel.

- Lest auch bei den sogenannten Verschwörungstheoretikern. Der Vorwurf einer Verschwörung ist dumpfe Demagogie. Selbst wenn das so wäre, sind die Erklärungen und die Handlungen der Politiker das größere Übel; bedenkt aber, je perfekter und umfangreicher euch ein Portal aufklärt, umso mehr ist ein Verdacht begründet, die wissen wo´s lang geht. Einfache Regel: Jede politische Aufklärung, die den Rechtspositivismus nicht kategorisch ablehnt, ist verdächtig. Wenn ich die Obrigkeit wäre, würde ich Portale gründen und gegen die Regierung wettern; so lerne ich die Gegner kennen. Der postmoderne Faschismus muss enden. Wenn der Kampf um einen Systemwechsel im Rahmen der politischen Verfassung völlig klar ist, darf die Obrigkeit am Tisch sitzen. Allein mit dem politischen Wahlrecht muss der Systemwechsel gelingen und ein herrenloses Land verwirklicht werden.

- Leistet euch einen Kompass! Ohne Kompass ist nicht gesichert, dass ihr am Ende wieder Götzen gedient habt. Mein Rat: Matthäus und Lukas, sonst nichts! Da haben die Herrschenden keine Chance mehr und das Ziel wird immer angezeigt. Ihr müsst nicht zum Ziel einer in Gott ruhenden Glückseligkeit, aber die Richtung würde immer stimmen. Der Nazarener, von dem die beiden Evangelisten berichten, starb wegen seinem Widerstand gegen die Obrigkeit, seinem unbeugsamen Ungehorsam. Der war anders als wir, der starb wirklich wegen seinem Ungehorsam. Wärst Du bereit?

Wir brauchen keine Vergebung der Sünden, wir tragen unser Kreuz selber. Wir aber wollen leben. Seinem Tod und den Toten der Bauernkriege, den Toten von Auschwitz und allen Toten, die durch die Obrigkeit umkamen, schulden wir eine neue Aufklärung.

- In der ZEIT konntet ihr im Mai 2020 lesen: Die Kinder sollen wieder raus dürfen. Sie wären die systemrelevanteste Gruppe überhaupt. Perversion des Denkens. Sorgt dafür, dass eure Kinder keiner systemrelevanten Gruppe angehören.

- Die sogenannte Vermögensschere geht immer weiter auseinander. Eine Forderung, dass derartiges enden soll, ist gleichzeitig ein Bekenntnis und eine Zustimmung zum bestehenden System. Lasst sie reich und reicher werden. Aber kämpft, dass der Grund und Boden wieder befreit wird. Sie können dann ihre riesigen Geldvermögen nicht zum Ankauf von Grund und Boden verwenden. Und wenn wir es schaffen, dass immer weniger konsumiert wird, dass eine Bescheidenheit großen Ausmaßes mit Leben erfüllt wird, werden sie merken, dass sie ihr Geld keinen Wert hat. Dann aber wird es ernst: Der Staat wird ihnen zu Hilfe eilen und ihnen das Militärrüstzeug abkaufen, das sie fordern. Die werden jetzt bereit sein, ihre Friedensmission als Friedensverfertiger zu erfüllen. Die Gefahr des Krieges wird groß.

Ein herrenloser Boden ist Voraussetzung der Freiheit der Menschen und der Kampf gegen den Klimawandel kann vernünftig durchgeführt werden.

Erste Weblinks:

https://www.inklusion-als-menschenrecht.de/index.php?id=310

https://kenfm.de/manipulation-selbstbetrug-rechtspopulismus/

(wird ständig fortgesetzt)

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